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Sandwich mit Hähnchenbrust und Coleslaw

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Obwohl ich heute Mittag, dank einer sehr gutmütigen Bäckersfrau, die mir eine abartig große Portion Spaghetti Bolognese veräußert hat, ca. 800 g (ungelogen!), gescheitert bin, hat es mich mal wieder nicht vom abendlich übertriebenen Einkauf bewahrt. Diesmal wanderten Zutaten in meinen leer geräumten Milchkarton für etwas das ich schon längst mal machen wollte. Nein, nicht Crystal Meth, es handelte sich um Zutaten für ein Sandwich mit Hähnchenbrust und Schinken. Dazu ein selber gemachter Coleslaw aka Krautsalat.

Kiefersperre garantiert. Kiffersperre allerdings wohl nicht…

Ja ist den scho Weihnachten? Mein kleiner Weißkohl-Weihnachtsbaum…

Hähnchenbrust salzen und pfeffern. In Mehl wenden und scharf anbraten. Ab in den Ofen bei Ober- Unterhitze. Nebenbei Spitzkohl in sehr dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Zucker, Pfeffer, Essig, Öl, etwas Senf und Sour Cream anmachen. Hey Lan!

Für den Sandwichbelag Tomatenscheiben herstellen. Cornichons in dünne Scheiben zerteilen. Kurz bevor das Hähnchen gar ist in der nun freien Pfanne Kochschinken anbraten. Ebenso Zwiebelringe goldgelb werden lassen. Toastscheiben in den Ofen geben. Die Hähnchenbrust herausnehmen und in dünne Scheiben schneiden. Nun alles zu einem Sandwich zusammenfügen. Die Toastbrotscheiben dazu mit etwas Senf und Sour Cream versehen. Schichten nach Lust und Laune.

Wie soll man den Berg von Sandwich beschreiben? Gesund, leicht, vital. So – oder anders 😉

Was soll ich sagen? Trotz dem üppigen Mittagsmahl hatte das Teil noch platz. Wohl bekams…

Gib deinen Senf dazu


6 Antworten zu “Sandwich mit Hähnchenbrust und Coleslaw”

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  1. Gourmandise sagt:

    Hallo Tom,
    das Sandwich sieht köstlich aus. So richtig zum Reinbeißen. Auch wenn das Abbeißen eine Herausforderung sein dürfte. Aber manchen Problemen muss man sich einfach stellen…
    Gourmandise

  2. Tom sagt:

    Ja, da muss man seinen Kiefer schon einer Schlange gleich etwas aus den Ankern heben 😉 Ist das aber geschafft wartet eine reiche Belohnung 😉

  3. bento_bo sagt:

    Hi Tom,

    ich habe da mal eine delikate Frage: welche Cornichons verwendest Du denn normalerweise? In Deutschland sind diese in adäquater Qualität (adäquat meint, dass die Zutatenliste so beginnt: „Essig, Salz,…“) meiner Erfahrung nach leider schwerlich zu bekommen.

    Einen lieben Gruß aus dem schönen Jena,

    bento

  4. Tom sagt:

    Hmm, hab grad mal gescheut. Bei mir fängt die Liste mit Gurken an 😉 Gurken, Essig, Zucker Salz… Ist das jetzt gut? Hab mir darüber noch nie Gedanken gemacht. Schmeckt man da große Unterschiede?

    Gruß Tom

  5. bento_bo sagt:

    Hi Tom,

    ich habe das Glück, mit einer französischen Familie aus dem Perigord befreundet zu sein. Letztes Jahr war ich mit meinem Vater zusammen zum Anlass eines 60. Geburtstag dorthin eingeladen. Abgesehen vom unglaublichen und authentischen perigordinischen (keine Ahnung ob datt so heisst?) Festmahl am Geburtstag, haben wir insgesamt eine Woche lang getafelt, nein, gefressen. However, mittags gab es in der Regel Paté de foie oder Rilletes als ersten Gang. Die Cornichons, welche dort obligat dazu waren, boten mit ihrer ausgeprägten Säure ein vollkommenes Kontra zur leichten und fleischigen Süsse der Pastete.
    Zurück in Deutschland ist mir dann aufgefallen, dass hier halt nach Gurken und Wasser ein Haufen Zucker in der Marinade ist. Die schöne Säure und Salzigkeit der Cornichons in Frankreich fehlt mir seitdem. Grad hab ich ein Glas importierte Cornichons aus Frankreich hier stehen. Die Liste lautet:
    Gurken, Wasser, Essig, Zwiebeln, Salz, Senfkörner, Estragon, Aromen.
    KEIN Zucker…Du hast wohl n nicht importiertes Produkt, da Zucker gleich am Anfang kommt.
    Vieleicht wirst Du ja mal fündig und kommst in den Genuss der Herzhaftigkeit französischer Cornichons.

    Viele Grüße und bis die Tage, bento

  6. Tom sagt:

    Hei Bento,

    da meine Vater nach der Trennung mit meiner Mutter eine französische Freundin hatte kenne ich mich da eigentlich auch gut aus. Immerhin war ich ca. 1000 mal in Frankreich 😀 Aber gut, damals war ich erst 15 und hatte zugegebenermaßen nicht so einen Draht zum Essen. Was ich im Nachhinein schon etwas bereue. Wenn ich das nächste mal Cornichons kaufen gehe achte ich auf jeden Fall mal mehr darauf was in den Gläsern enthalten ist. Vielleicht fahr ich aber auch mal wieder nach Strasbourg und decke mich mal wieder mit Lebensmitteln ein 😉

    Aber danke für den Hinweis. Das es bei Cornichons da noch großartige Unterschiede gibt hätte ich dann doch nicht gedacht. Aber man lernt ja nie aus 🙂

    Grüße nach Jena

    Tom

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