Curry ist etwas extrem leckeres. Zumindest für meinen Gaumen kommt es nahe an Umami heran. Ganz ungesund ist es ja auch nicht – bilde ich mir zumindest ein. Dann darin noch Fisch ist einfach eine super Sache. Wem die Herstellung einer Currypaste zu stressig ist kann sich gerne auch eine fertige aus dem Asialaden besorgen, diese taugen auch was. Empfehle hier die grüne Standardpaste. Rezept ist dann denkbar einfach. Kokosmilch in einem Topf erhitzen, 2 – 3 TL der Currypaste hinein geben und auflösen, Gemüse hinein geben, nach ca. 6 – 8 Minuten den Fisch hinein geben. Alles Gar ziehen lassen und evt. mit Fischsoße würzen.

Für die die es wissen wollen hier die Langform mit selber fummeln:

Zutaten

  • Seeteufelfilet
  • Kokosmilch
  • Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer
  • Fischsoße, Tamarindenpaste
  • Cumin, Koriander gemahlen, Chilischoten, Chilipulver, schwarze Pfefferkörner, Bockshornklee, Garam Masala
  • Paprika, Karotten, Frühlingszwiebeln und Gemüse nach Gusto (geht auch TK Asiagemüse für die die es schnell mögen)
  • Essig
  • Ghee oder Öl

Zubereitung

1. Aus zwei fein gehackten Zwiebeln, 2 – 3 fein gehackte Knoblauchzehen, einem daumengroßen Stück Ingwer, Cumin (ca. 2 TL), gemahlenem Korianderpulver (ca. 2,5 TL), Bockshornklee (ca. 3/4 TL), Chilipulver (ca. 1/2 TL) und Chilischoten (je nach Bock 2 – 3 scharfe Thaichilis), Garam Masala (ca. 1,5 – 2 TL), frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer (ca. 8 – 10 Körner) eine Currymischung herstellen.

seeteufel-thaicurry-01

Für die trockenen Bestandteile verwende ich eine extra dafür abgestellte Kaffeemühle. Wenn es dann feucht wird kommt ein ordinärer Mörser zum Einsatz. Sobald Bockshornklee im Spiel ist sollte man die Currymischung etwas vorsichtiger anbraten. Habe damit schon die ganze Wohnung eingenebelt 😉 Am Ende noch einen kleinen Schuss Essig darüber.

seeteufel-thaicurry-02

Wie man sieht könnte die „Paste“ ruhig feiner sein. Leider haben wir hier keinen Mixer, diesen würde ich jedem empfehlen der einen solchen besitzt. Wird dann schon noch mal einen Tick feiner und homogener.

2. Gemüse (falls von der TK Schnellmethode abgesehen wird) nach Belieben kleinschneiden. Wer es genauer mag schneidet eben aus den Karotten Juliennen usw.

3. Nun in einem großen und weiten Topf etwas Ghee oder wer keines hat eben Öl erhitzen und darin die Currypaste anbraten. Aufpassen das das Ganze nicht anbrennt. Das klein geschnittene Gemüse dazu geben. Kurz mit anbraten. Seeteufel-Filets in mundgerechte Stücke schneiden und einfach ins Curry geben. Kurz mit anbraten.

seeteufel-thaicurry-03

Alles nach geraumer Zeit mit Kokosmilch ablöschen und Hitze etwas runter drehen. Etwas Fischsoße (Nam Pla – น้ำปลา) zugeben (wirkt als Salzersatz). Etwas Tamarindenpaste in lauwarmem Wasser auflösen und ebenfalls ins Curry gaben.

4. Das Ganze mit Fischsoße, Pfeffer abschmecken. Mit Reis servieren.

seeteufel-thaicurry-04

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alko
alko
10 Jahre zuvor

extrem schlechtes rezept was das curry angeht.

1. gekaufte pasten sind müll. einmal eine echte ( nicht die hier angegebene) gemacht zeigt den unterschied deutlich

2. tk gemüse?? um gotteswillen. ein curry ist nichts für jemanden der es schnell will. ein curry braucht zeit. das herstellen der paste genauso wie das waschen, putzen und schneiden der gemüse.

3. essig hat nichts aber auch gar nichts in einem thaicurry zu suchen.

4. mit solchen „mistrezepten“ bringst du die komplette thai in veruf. ich denke das curry ist auf thai art bezogen obwohl viel indischer mist drinne ist so zählst du doch fischsauce auf.

grauenhaft

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