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Spanferkelbraten – ein Braten zum dran laben

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Normalerweise muss ich ja im höchst beschissenen Hartz-4-DDR-Rewe einkaufen, heute gings aber mal zum Marktkauf nach Feuerbach, Leute, ich sags euch, ich hab immer noch Tränen in den Augen!

Da ist man diese schäbige Atmosphäre gepaart mit leeren Regalen gewohnt und dann sowas. Gut, Feuerbach besticht nicht gerade durch enorme Schönheit, hat man das Elend aber mit der Schwelle zum Marktkauf verlassen, haut es einen schier aus den Latschen. So viel, so viel super präsentiertes und frisches Zeug im Überfluss, kaum zu glauben. Dementsprechend „großzügig“ viel dann auch der Einkauf aus 😀

An der bombastischen Metzgertheke, wo ich den Schweinekrustenbraten erstand, bzw. erstehen musste, war so viel leckeres totes Getier, daneben befanden sich Kühltruhen mit allem was den Tierfreund erfreut. Kutteln, Herzen, Nieren, Geflügel, Lamm, Wurst … und der  in der Überschrift befindliche Spanferkelbraten. Hab ich noch nie gemacht, darum musste der mit.

Mein Mitbewohner hat mich dann Gott sei Dank aus dem Fleischbezirk geschleift sonst hätte das kein gutes Ende für mich und meinen Geldbeuten genommen. Also, darum gibts heute auf jeden Fall Spanferkelbraten. Als Vorspeise habe ich einen Wirsing zu einer Suppe verarbeitet. Nachtisch gibts keinen, bzw. halt… Vollrausch 😀

Zutaten

  • Spanferkel-Teilstück (hatte glaub was aus der Schulter!?)
  • Karotte, Sellerie, Lauch, Zwiebel, Knoblauch
  • Wasser, Rotwein
  • Salz, Pfeffer

Lasst die Spanferkel-Spiele beginnen…

1. Alles wirklich sehr einfach, so mag ich es. Spanferkelbraten mit ordentlich Salz und Pfeffer einreiben. Karotte, Sellerie, Lauch, Zwiebel, Knoblauch grob putzen und zerteilen. Den Braten in einen weiten Bräter geben, das grob Zerteilte Antifleisch drum-herum verteilen. Eine Tasse Wasser und eine Tasse Rotwein dazu. Bei ca. 150°C für 2 – 2,5 Stunden garen. Je nachdem wie groß das Stück eben ist.

PS: Hatte das blöde Schwein erst eine Stunden umgedreht, sprich auf der Schwarte im Ofen, so das diese erst etwas weich wird. Die restliche Zeit dann mit Schwarte nach oben.

Das Fleisch war so abartig zart und Saftig, die Kruste war knackig und kross. Leute Leute, ein Geschmackserlebnis. Jetzt fehlen nur noch die 10 – 15 Nachtischbiere und ein erfolgreicher Samstag geht zu Ende.

Gib deinen Senf dazu