Seite 1 von 11

Pasta alla Tetrazzini – Hähnchen, Pilze, Sahne-Weißweinsauce

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...

Jau, da man, wenn man eine Hühnebrühe macht, die Reste nicht immer zu einem Ragout bzw. Frikassee verarbeiten möchte, habe ich mich mal für dieses Rezept entschieden. Zumindest geht es stark in die Richtung der Pasta, welche angeblich um 1908 bis 1910 im Palace Hotel in San Francisco, von Ernest Arbogast, dem damaligen Chefkoch, für die namensgebende Opernsängerin Luisa Tetrazzini kreiert wurde. Zumindest ist das mein momentaner Wissensstand.

Im Endeffekt kocht man eine gehaltvolle Hühnerbrühe, am Ende löst man das Fleisch von den Knochen. Zusammen mit einer in Butter oder Olivenöl angedünsteten Schalotte, dem abgelösten Hühnerfleisch, Pilzen (in meinem Fall Champignons und Steinpilzen), Weißwein und etwas Hühnerbrühe zu einer sämigen Sauce verarbeitet. Mit der Pasta vermischt und geriebenem Parmesan bzw. in meinem Fall Pecorino versehen wird das Ergebnis noch im Ofen gratiniert.

Ist auf jeden Fall mal etwas anderes und schmeckt sehr lecker.

Genossen hab ich das nur relativ. Relativ liegend, katerbedingt in einer leicht introvertiert anmutenden Embryostellung. Das ganze im abgedunkelten Zimmer, Fernseher auf sehr kleiner Lautstärke. Schlimmster Kater seit mindestens 6 Tagen…

Auch bei Know your Meme gibt es einiges zu Chicken Tetrazzini.

Gib deinen Senf dazu


4 Antworten zu “Pasta alla Tetrazzini – Hähnchen, Pilze, Sahne-Weißweinsauce”

Seite 1 von 11
  1. barbara sagt:

    Huhn Tetrazzini! Yummie, das hatte ich echt vergessen.
    Erinnere mich, daß ich Bandnudeln nahm, die Sahne nicht vergaß und ein Eigelb einrührte… also noch etwas üppiger.
    Habe heute gleich ein ehemals glückliches Huhn besorgt.
    Ein übles Geständnis habe ich zu machen: ich koche die Pasta in einer intensiven Hühnerbrühe von K***r. Wird dann weggegossen, ist aber der Bringer.

  2. barbara sagt:

    OT- War für längere Zeit in Wien und kulinarisch gesehen war’s klasse. Viele nette Beisl mit schmackhafter Hausmannskost.
    Auf einem der vielen Fernsehkanäle fand ich eine Sendung mit Heston Blumenthal in der er für ein paar Auserwählte ein römisches Gelage zubereitete.
    Spanferkel in der Folie wurde im Whirlpool gegart, eine sehr spezielle Art des Sous Vide Kochens, dann noch am Grill gebräunt.
    Die Füllung bestand aus vielen Würsten die am Tisch nach dem Aufschneiden auf eine Platte fielen. Das Dessert ejakulierte Safranblasen, dafür war einige Feldforschung nötig gewesen.
    Jedenfalls war das ganze Drumherum ungeheuer amüsant und der Typ ist ein völlig durchgeknallter Vogel.

  3. Tom sagt:

    Hey Barbara, schön das ich dir Appetit machen konnte 😀 Mit Bandnudeln werde ich es das nächste mal auch versuchen, das mit dem Eigelb stell ich mir auch lecker vor. Allerdings fand ich die Sauce gehaltvoll genug. Auch das Kochen der Nudeln in Brühe, k.a. ob ich das ausprobieren soll 😉 Finde den Pastageschmack, wenn die Selbige in stark gesanzenem Wasser gekocht wird, eigentlich lecker genug. Am Ende, also die letzte Minute, gart die dann sowieso in der Sauce fertig.

    Seltsam finde ich das ich so wenig zu dem Hähnchen Tettrazini finde. Nicht mal im Larousse Gastronomique, in dem eigentlich alles vor kommt, finde ich was dazu. Habe nämlich von Versionen mit Mandeln oder Meeresfrüchten…

    PS: Oh ja, die Folge mit Heston Blumenthal kenne ich. Ist glaube ich aus der Reihe „Heston’s Medieval Feast“. Echt cool wie die Würste aus dem Tier fallen. Die ganze Reihe ist echt abgefahren 😉

    Gruß Tom

  4. […] diese Pasta wirklich sehr gelungen. Hat mich auch irgendwie stark an Pasta alla Tetrazzini erinnert. Gerade als der Pecorino drauf kam. Wobei gut, eigentlich ist diese Sauce, welche ja mit […]

Seite 1 von 11

Hinterlasse eine Antwort