Seite 1 von 11

Papperlapapprika!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Nach einigen Tagen der Maßlosigkeit – was meinen Fleischkonsum betrifft – wird es auch mal Zeit für eines meiner Lieblingsgemüse eine Lanze zu brechen. Ob es daran liegt das diese Vitamin C Bombe zu den allgemein lustig anregenden Nachtschattengewächsen zählt, Paprikahähnchen einfach unübertroffen lecker ist oder in roher Form eine ungeahnte Frische an den Tag legt? Oder daran das ich das Gefühl habe aus jeder meiner Poren würde Fett und Cholesterin tropfen?

Vielleicht hat mich auch die gestrige Sendung dieses dicklichen Vielfraß Adam Richman, der doch tatsächlich mit ein paar verfressenen Ganoven versucht hat einen 85 Kg Burger, welcher zu allem Überfluss auch noch echt ekelhaft aussah, zu futtern oder am danach über die Leinwand huschenden aber m.M.n. viel sympathischeren Antoni Bourdain, welcher dem Fleischgenuss und Alkohol ja auch nicht gerade abgeneigt ist, zu diesem Artikel gedrängt. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eines: Es muss mal wieder etwas gesünderes auf dem Tisch!

Paprika in jeder Farbe ist hier immer eine gute wenn auch oft teure Wahl. Schlaue Füchse können aber auch auf die viel günstigeren Spitzpaprika zurückgreifen. Ich persönlich konnte da noch keinen wirklich großen Unterschied, der den oft erheblich höheren Preis der „normalen“ Paprika rechtfertigen könnte, feststellen.

Ob man daraus dann ein Sofrito mit Paprika als Basis einer Schwarze-Bohnensuppe macht, es unter ein leckeres Gulasch mischt oder einfach roh unter einen Salat hebt ist da fast schon Zweitrangig. Gefüllt, gedünstet, gebraten, gekocht, am Stück, in Scheiben, kalt, warm – wer Paprika nutzt ist kulinarisch wohl kaum mehr arm!

Darum nutzt die Gunst der Stunde und köchelt euch eine leckere Paprika zurecht. Wenn ihr Lust habt dürft ihr mir auch gerne das ein oder andere Geheimrezept dazu verraten 😉

 

Gib deinen Senf dazu