Ja, auch wenn mancher Jammerlappen gleich daher kommt und meint die Pizza gehöre auf gar keinen Fall in die Rubrik „Italien“, ich pack sie da trotzdem rein. Der Belag mag seltsam anmuten, der Geschmack hat aber überzeugt. Gut, Vegetarier, Diät-Fritzen und sonstige Heulsusen nehmen anstatt der Bolognese eben eine einfache Tomatensauce mit Kräutern und Knoblauch, ich, der bekanntlich sogar beim Schlaf des Gerechten 2800 kcal verbraucht, lächelte müde und genoss diese Perversität als Entrée vor den Nudeln.

Und wenn man sich mal die müßigen Diskussionen über Herkunft und Belag der angeblich originalen Pizza rein zieht vergeht einem eh der Appetit. Klar, eine Pizza Napoletana ist was wunder herrliches, will ich gar nicht bestreiten, ab und an muss ich aber auch mal ausbrechen, kulinarische Ketten sprengen und wüst meine gerade omnipräsente Lust auf so etwas stillen.

pizza-bolognese

Der Rand ist zu meinem Bedauern etwas hell geraten. Schuld ist aber wie immer nur der Ofen!

pizza-bolognese-stueck

Das Rezept schenke ich mir. Pizzateig und Bolognese findet ihr über eine Suchmaschine eurer Wahl oder auch hier auf dem Blog. Außerdem fanden sich noch frische Champignons, in feiner Streifenform, sowie rote Zwiebeln, zu Ringen gedemütigt, auf der Pizza an.

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Susanne Fischer
Susanne Fischer
7 Jahre zuvor

Erinnert mich an meine Studienzeit….
Wir belegten die Pizza außer mit der Bolognese noch mit frischem Knoblauch, Chilibohnen und scharfen Peperoni… und nannten sie wertgerecht“ Pizza Perverso“… 😉

Susanne Fischer
Susanne Fischer
7 Jahre zuvor

Pizza Perverso…
Ich frage mich, ob ich mir das damals hätte patentieren lassen sollen…
Nach der Eingabe bei Tante Google fanden sich einige Lieferdienste, die sowas anbieten.. 🙁 Allerdings mit wirklichen Perversitäten wie Salat drauf.. die Liefermodalitäten denken wir uns jetzt einfach mal! 😉 )
Nee… dann schon lieber unsere Kreationen! 🙂

bento_bo
bento_bo
7 Jahre zuvor

Hallo Tom, hier auch noch eine Variante von mir, welche sicher auch nicht mit Italien getaggt werden sollte 😉
Gestern abend:
Pizza mit Rinderhack (kurz! in wenig Butter angebraten, um ein wenig Flüssigkeit loszuwerden), roten Zwiebeln, frischen Jalapenos, Mozzarella und 12-monatigem Gouda. Vermählung der Zutaten geschah neben der Vermittelung durch das Fett des Käses auch durch die Hilfe einer üppige Soßenschicht: gehackte Schmortomaten verfeinert mit einer großen Portion Bulls Eye BBQ Sauce, Worcestersauce, ganz frischem Knoblauch und Pfeffer. Da die Jalapenos zwar ein tolles Aroma, aber leider nicht die erwartete Schärfe aufwiesen, gab es beim Verspeisen der Pizza noch eine spontane Degustation des vorhandenen getrockneten Chilimaterials zum Nachschärfen: Bird’s Eye, Thai Chili, und „Joey’s Pizza Chilis“ (Restbestand aus einer vergangenen (und sehr enttäuschenden) Pizzalieferung). Fazit: die Kombi war nach der Nachschärfung ein Volltreffer! Die Soße war der Knaller!

PS: ein paar scharfe Bohnen entlehnt von der Perverso könnte ich mir bei Verringerung der Fleischmenge auch auf meiner Kreation sehr wohl vorstellen 🙂

Dirk
7 Jahre zuvor

Mann! Das sieht aber auch enorm lecker aus…
(Hab deinen Kommentar tatsächlich erst jetzt bei mir entdeckt… 🙁
Sollte mich dringend mal wieder um mein Blog kümmern…)
Ich finde übrigens, dass der Rand ziemlich gut aussieht – keine Ahnung was dich da stört…

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