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Kake Soba 中華そば

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Heute, also dem Tag nach Gestern, sollte ich mal was gesundes essen. Nach einem Besuch im neuen Chicken Tom, dem ehemaligen Hoons, der dort verspeisten Chicken-Nuggets, den Pommes und einem kleinen Burger, ebenfalls mit Hähnchen sowie  dem anschließenden Einkauf mit Ideenfindungsproblemen, erinnerte ich mich an den Blogeintrag von „mittagbeimutti“ wo es um Soba ging. Da die Japaner nach hören sagen ja ein gesundes Völkchen sind, könnte das japanische Essen, so dachte ich mir, was von dieser Gesundheit auf mich übertragen. Wird den Kater zwar nicht ganz vertreiben aber so als zweites Frühstück durchaus geeignet.

soba

Sehen im trockenen Zustand irgendwie wie Holzstäbchen aus…

Als Mittagessen war dann irgendeine scharfe Suppe angedacht. Vielleicht eine mit Udon und Sprossen sowie Kimchi. Das läuft mir eigentlich immer rein. Nach diesen Überlegungen war dann auch klar das eine ordentliche Fleischbrühe her muss. Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Somit wanderten gleich noch Knochen, Beinscheiben und Suppenflesich in den mir Rollen ausgestatteten Einkaufskorb.

Die Soba-Nudeln wollte ich eher puristisch halten. Habe mich also für Kake-Soba entschieden. Dazu werden die gekochten Soba mit Dashi (japanische Fischbrühe) vermengt das mit Sojasauce und Mirin gewürzt wird. Obenauf kommen dann noch die obligatorischen Frühlingszwiebeln. Und was soll ich sagen. War auch echt Ka(c)ke. Keine Ahnung was ich verkehrt gemacht habe aber mein Fall war es echt nicht. Vielleicht zu viel Sojasauce? Zu viel Mirin?

kake-soba

Das nächste mal werde ich mich mal an einem anderen Rezept versuchen. Vielleicht in einer Suppe? Oder kalt? Auf jeden Fall muss heute Abend noch ne Pizza her.

Gib deinen Senf dazu


7 Antworten zu “Kake Soba 中華そば”

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  1. uda sagt:

    Tom, was machst du denn da? Mit einem Kater macht man doch keine Experimente… Als ich noch alleine wohnte wartete ich immer regungslos bis 12. Dann machte der Asisimbiss auf und ich schlich zur „Nummer 9“, was eine echt scharfe und gehaltvolle Tom Kha Gai war. Heute toben ohne wenn und aber schon ab sieben die Gören auf mir rum und der Asia ist weit weg. Manches wird im Alter wirklich nicht besser … Mach sie mal kalt, deine Sobas. Und möglichst nicht nach einem Tag nach einem Tag.

  2. barbara sagt:

    Du hast die waaam gegessen? Habe mal einen Bericht über SobaNoodleRestaurants in Japan gesehen, da geht ständig eine Geisha durchs Lokal mit einem Tablett winziger Nudelschälchen die der Japaner in Windeseile runterschlürft. Und da gibt’s schon die Winter/Sommerausgabe.
    Richtig kalt schmecken sie ganz gut, aber deine Brühe mußt du dafür nicht opfern.
    Angerösteter Sesam und etwas Sesamöl verbessert den Geschmack erheblich, die Idee mit dem Spinat finde ich noch gut, das werde ich probieren.
    Inzwischen bereite ich Soba wenn ich das Haus mal für mich alleine habe, große Begeisterung erntet es nämlich nicht.

  3. Tom sagt:

    Klar hab ich das waaam gegessen 😉 Stand nix im Rezept von Kalt 😉 Den Bericht hab ich glaub auch gesehen und sodann hier auch berichtet:

    http://www.gastrophil.de/allgemein/wanko-soba-japanische-gemutlichkeit/

    Bei der anderen Variante kommt nur gerösteter Sesam und Sesamöl dazu? Sonst nix?

  4. Tom sagt:

    @uda Ups deinen Kommentar erst jetzt gesehen 😮

    Ja, von kalt stand da ja nirgends was wo ich schaute 😉

    Das mit dem Kater ist so ne Sache. Normalerweise schwöre ich da auf ne Suppe mit Kimchi und Udon sowie einer eher kräftigen Brühe. Asia Imbiss ist aber auch immer klasse.

    So, heute hab ich keinen Kater und ess trotzdem ne Udon, jetzt hab ich schon Bock 😀

  5. barbara sagt:

    Doch, Schatzi. Natürlich etwas Dashi, Mirin und Sojasauce.
    Aber eben den Sesam und das Sesamöl nicht vergessen. Nimmst Du denn japanische (oder koreanische) Sojasauce?
    Chinesische, thailändische usw. eignen sich nämlich nicht zum Rohessen.
    Eine Variante die ich mal beim Japaner bekam: das Stäbchen mit den Nudeln vor dem Schlürfen durch ein verschlagenes rohes Ei ziehen. In diesem Fall war es ein Wachtelei, ich bevorzuge aber ein Hühnerei, vorzugsweise vom glücklichen Huhn.

    In den Good Old Times pflegten Männer den Kater mit ’ner Bloody Mary zu bekämpfen.

    Aber Udonsüppchen ist was feines.

  6. Tom sagt:

    Ah ok, dann versuche ich das das nächste mal so. Hab originale japanische Sojasauce verwendet. Das mit dem rohen Ei hört sich geil an 😀 Hab früher ja auch schon Zuckerei gegessen, das mit dem Soba kann ich mir gut vorstellen 🙂

    Und ja, die Udon Suppe war der Wahnsinn. Hab diesmal eine Variante mit Misopaste, Brühe, Chilipulver, Chipotlepulver, Chilisauce und Sprossen gemacht. Ach und eingelegter Rettich war auch dabei 🙂

    Jetzt gibts aber erst mal bretonische Bohnen 😀

  7. barbara sagt:

    Schließe messerscharf: es wird nicht die Veggie-Variante 🙂

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