Mit ‘bier’ getaggte Artikel

Schweinebäckchen nach Braumeister Art mit Kartoffel-Wirsing-Püree

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Freitag, 18. November 2011

Eigentlich wollte ich heute ja diese saftigen gefüllten Kohlrouladen-ähnlichen Teile machen welche ich dort schon halb angekündigt hatte. Kartoffeln hat man ja im Haus, Kohl, in Form von Restwirsing hatte ich auch noch da, wollte also Hack und einen bis dato noch unbekannten Käse für die Kreation kaufen. Denkste! Da hat mir die Metzgerauslage mal wider einen ordentlichen dicken, mit fettem Edding gemalten Strich durch die noch nicht bezahlte Rechnung gemacht. Schweinebäckchen!

Der Kasten Bier war sowieso schon in meinem erbarmungslos durstigen Griff, dachte also dann nimmst davon auch was. Wie, keine Ahnung, das kommt dann schon. Und so kam es dann schlussendlich auch.

Spontanisierte Zutaten

  • Schweinebäckchen
  • Bier (hatte Pils da)
  • guter Fond / Brühe
  • Staudensellerie
  • Kartoffeln
  • Zwiebel
  • Lauch
  • Milch, Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Auf die Backen fertig los!

1. Schweinebäckchen salzen und pfeffern, mit etwas Öl von beiden Seiten scharf anbraten.

Links und rechts an die Backen. Zwar nur Salz und Pfeffer, knallt später aber trotzdem…

Kardiovaskuläre Störungen? Also mit Vorsicht genießen… Jeder nur 6 Bäckchen.

Gewürfelte Zwiebel, Lauch, Staudensellerie dazu. Alles durchschwenken. Mit einer halben Flasche Bier ablöschen, der Rest gilt dem Koch. Brühe dazu. Ab in den Ofen bei ca. 130°C für 3 Stunden.

Ab ab in den Ofen

2. Halbe Stunde bevor die Backen gar sind aus den Kartoffeln einen Püree herstellen. Nebenher aus ein paar Wirsingblättern den Strunk entfernen. Blätter zerkleinern und in kochendem Salzwasser garen. Abschrecken und unter das mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzte Püree geben.

3. Soße abbinden. Kartoffel-Wirsing-Püree anrichten. Schweinebäckchen aufschneiden und anrichten. Sauce darüber. Fertsch.

PS: Musste das Foto neu hoch laden bzw. schießen. Das gestern war einfach murks…

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Chili Con Carne und Bier – Combinations for the Masters

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Donnerstag, 19. November 2009

Im Chili, ums Chili und ums Chili herum war Bier. Leckeres Schwarzbier im Chili und ums Chili Oettinger sowie andere, nicht erwähnenswerte Biermarken, die natürlich auch allesamt im Bauche verschwanden. Heute habe ich die Scheiße, sprichwörtlich. Nebenbei – wer hat eigentlich die Kloschüsseln als Resonanzkörper konstruiert? Beeindruckend kreativ :D

Und nun das Beste. Habe vorher im Radio gehört das heut tatsächlich Welt-Toiletten-Tag ist. Das nenne ich mal Trinken mit  Weitsicht.

Viele Grüße

Flatulenzian

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Wer auf verfickt geilen Zwiebelrostbraten steht …

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Donnerstag, 10. September 2009

der sollte auf jeden Fall das Restaurant mit zugehörigem Biergarten Tauberquelle besuchen. Das in der stuttgarter Mitte liegende Etablissement wartet mit schwäbischen Spezialitäten von Maultaschen über Käsespätzle bis hin zu gebratener Leber und, um was es hier ja geht, Zwiebelrostbraten auf. Also ich sag es einfach mal so wie es ist. Ich habe schon häufig in meinem Leben einen Zwiebelrostbraten gegessen. Oft etwas zäh und eigentlich immer zu durch, was ich gar nicht ab kann! (Man wird eigentlich immer sehr höflich nach der präferierten Garstufe seines gewaltsam zu Tode gekommennen Stück Fleisches gefragt und bekommt dann erst recht ein nicht mehr medium gebratenes Etwas, dass auch zugleich seinen Todeskampf im eigenen Mund beginnt)

 

Anders aber hier. Wie gesagt, ich hab wirklich schon einiges an kurz gebratenem, gesottenem, gegrillten oder gekochtem tierischen Protein hinter mir aber das hat mich doch wirklich positiv überrascht. Dieser Zwiebelrostbraten war wirklich so verdammt Zart, er zerging einfach auf der Zunge! Ich würde ja jetzt gerne über die kräftige Soße, die super gut gebratenen Bratkartoffeln oder den Beilagensalat, der wohlgemerkt aus einem sehr leckeren selbst gemachten Kartoffelsalat und anderen grünen Salaten, mit wiederum gutem Dressing bestand, schwärmen, aber es wäre sehr viel einfacher, wenn ihr meinem bescheidenen Beispiel folgen würdet und das alles einfach selber probiert. Gut, die Preise sind jetzt nicht unbedingt geeignet wenn man sich normalerweise mit einem Döner für 1,50€ zufrieden gibt, aber jeder, der auf gutes Essen steht, wird einsehen, dass ein verfickt geiler Zwiebelrostbraten, einfach auch seinen Preis hat.

Hatte danach noch ein Restschnitzel meiner Begleitung, quasi als Nachtisch, das ebenso lecker war und ich es mir, trotz heftiger Lähmungserscheinungen, auf Grund des Nahrungsüberschusses in meinem Bauch und der erhöhten Cholesterinwerte in meinem Blut, nicht verkneifen konnte, dieses auch noch in mich hinein zu pressen. Ein gelungener Ausflug in den Biergarten! Dazu noch zwei kleine Halbe vom Fass und selbst ein Tag im Krieg wäre nur halb so schlimm ausgefallen.

Leider war ich danach nicht mehr im Stande noch mehr aus der reichlichen Auswahl zu probieren. Auf die Leber hätte ich ja noch Gelüste verspürt aber mein Körper wollte einfach nicht mehr mit spielen. Schade eigentlich. Naja, es gibt ja noch immer ein nächstes mal … zum Glück :)

Anschrift

Restaurant Tauberquelle
Torstraße 19
70173 Stuttgart Stadtmitte

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