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Resteverwertung 2.0 – geschmelzte Maultaschen mit Kartoffelsalat

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Dienstag, 07. Dezember 2010

Da ich zur Zeit versuche meinen Nahrungsmittelvorrat etwas zu dezimieren führe ich heute die Resteverwertung 2.0 Serie ein. Warum 2.0? Weil die Reste 2.0 sind. Also wirklich gute und leckere Sachen. Nix alla Bratkartoffeln mit Ei. Für den Rest (ehehee Wortspiel) braucht es Imho auch keine Rezepte. Gut, für das hier auch nicht … ähm, ich halt jetzt mal mein Maul und fang einfach mal an ;-)

Entgegen vieler Meinungen im Internet sind für mich geschmelzte Maultaschen nicht mit Ei sondern einfach mit geschmelzten Zwiebeln und Bratensoße. Leider konnte ich aber keine Quelle dazu finden. Es scheint aber das unter dem Begriff “geschmelzte Maultaschen” doch eher die Version mit Ei gemeint ist.

Reste

  • Maultaschen
  • Bratensoße
  • Kartoffeln (festkochend)
  • Zwiebeln
  • Fleischbrühe
  • Senf, Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer

Zusammenwürfeln

1. Für den Kartoffelsalaz die Kartoffeln am besten am Vortag kochen. Aus Essig, Öl, Fleischbrühe, Senf, Salz, Pfeffer und einer Zwiebel die Grundsoße herstellen. Genaues Rezept für meinen schwäbischen Kartoffelsalat findet ihr hier.

2. Maultaschen (vom Metzger oder selbst gemacht – die von Bürger sind nicht mein Fall) in einer größeren Pfanne und unter Verwendung von etwas Öl von beiden Seiten anbraten. Haben die Maultaschen Farbe genommen etwas Bratensoße (eingefrorene Soße aus dem Eis) dazu geben. Aufkochen sowie ggf. nochmals abschmecken.

3. In einer zweiten Pfanne Zwiebeln schmelzen. Dazu einfach feine Zwiebelringe mit etwas Öl langsam dünsten bis diese weich sind und Farbe bekommen haben.

4. Fertig ist das super leckere Resteessen!

War noch Blumenkohl bei, musste auch mal raus…

Morgen (oder zumindest die Tage) gibt es das was es bei mir gestern gab. Und zwar restliche Kalbsschnitzel aus der Gefriertruhe (jaja ich weiß), die ich vor dem bösen Gefrierbrand retten musste, in einer Salbei-Marsala Soße…

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Pizza vom Lieferdienst die es in sich hat. Pizza La Cheffe

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Dienstag, 15. Dezember 2009

Pizza Heimservice La Mamma stand auf dem gestrigen (jetzt quasi ja schon vorgestern) Speiseplan. Mehr war nach dem durchzechten Wochenende aber auch echt nicht drin. Mittags war ich bei meinen Eltern essen. Schnitzel mit Kartoffelsalat und Bohnensalat. Der Abend verlief dann eher horizontal und dazu passt nun mal echt gut eine Pizza. Erst recht wenn man bei dem scheiß Wetter keinen Bock mehr hat vor die Türe zu gehen und die dann auch noch geliefert wird :)

schnitzel-kartoffelsalat-bohnensalat

Ja, das war mein Mittagessen. Leckeres Schnitzel vom Schwein mit hausgemachtem Kartoffelsalat meiner Mutter und Bohnensalat. Verdammt gut und auch nicht schlecht gegen den kleinen Kater.

Hab mir dann eine ordentlich übertrieben belegte Pizza bestellt, mit Käserand versteht sich, die mein Mitbewohner zuletzt auch schon gegessen und für gut befunden hatte.

Die ist sowas von belegt gewesen, echt der Hammer:

Schinken, Salami, Bolognese-soße, Peperoni, Kapern, schwarze Oliven, Artischocken, Tomaten und natürlich viel, sehr viel fettiger Käse. Dazu gab es eine 2 Liter Flasche Cola und gelegentliche Herzrhythmusstörungen.

pizza-la-cheffe

Pizza La Cheffe, durchdacht belegte Pizza für Liebhaber der Herzkranzverfettung.

Meine Fresse wie ich diese Sonntage liebe. Dazu noch ein grottenschlechter Hollywood Film genannt “Jumpers” oder so.

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Fleischküchle, du Sau

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Mittwoch, 23. September 2009

Ja, das dachte ich mir heute als ich nach einem sehr harten, wie immer unbequemen und anstrengenden Arbeitstag in der Fabrik, von dem ich schließlich, nach gefühlten 16 Stunden Knechtschaft, nach Hause in meine dreckige WG zurückgekehrt bin. Also besser gesagt habe ich mir das schon auf dem Nachhauseweg überlegt. Ich wollte mir eigentlich panierte Koteletts, nebst dem Rest Kartoffelsalat vom gestrigen Festmal, zubereiten. Also bog ich mit meinem französischen “Auto” in die Tiefgarage des Bosch Areals ein um einem herrlichen Kreuzzug, im Namen der Protein- und Eiweißlastigen tierischen Produkte, entgegen zu eifern. So, dort angekommen musste ich wie gewohnt feststellen, dass im ansässigen Supermarkt die Auslagen wieder denen ähnelten, die sich wahrscheinlich schon meinem Opa, in der Nachkriegszeit, dargeboten hatten. Scheiße, muss man heutzutage eigentlich um 7 Uhr Morgens vor einem scheiß Laden stehen, um sich dann, mit seinen überaus wertvollen Schekalim, die um die Zeit verbleibenden Restartikel kaufen zu können?

Naja egal dachte ich mir. Wird halt umdisponiert. Basta! Also kaufe ich unglaublich hochwertiges, unter Schutzatmosphäre verpacktes, leckere Hackfleisch, aus Rindern, um mir daraus, so dachte ich mir, Fleischküchle (der nicht westdeutsche sagt dazu glaube ich Buletten) zu brutzeln. Ok, dazu noch ein einzelnes Ei, welche irgendwie konträr zur beobachteten Firmenpolitik auch einzeln erhältlich sind, Zwiebeln und krause Petersilie. Den Rest habe ich daheim, soweit war ich sicher.

So, um nicht abzuschweifen will ich hier mal vorspulen. Ab zu Kasse, leider zahlen müssen, wie immer. Ab ins “Auto” und heim. Nun kann es ja eigentlich auch schon zum eigentlichen Rezept, um das es sich hier ja handelt, gehen.

Zuataten

  • 250g Rinderhack
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel oder ein altes Brötchen
  • krause Petersilie (glatte geht natürlich auch)
  • Senf
  • Salz, Pfeffer
  • Öl (hab Rabsöl verwendet)

Rezept

1. Rinderhack, Ei, eine Hand voll Semmelbrösel oder ca. eine halbe alte Semmel und einen Teelöffel Senf in eine große Schüssel geben. Alles  gut durch-mengen, mit der Hand, eine Maschine oder einen Rührlöffel zu verwenden wäre schwul. Salzen und Pfeffern. Beim Salzen hab ich (wohlgemerkt für mich) herausgefunden, dass ich genau so viel salze, bis ich denke es wäre versalzen, genau dann passt es immer. Die krause Petersilie fein Hacken und untermengen. Fleischküchle, Frikadellen, Fleischpflanzerl,  Buletten, sogar dänische Frikadellen gibts (kannte bisher nur dänische Delikatessen) … oder was weiß ich daraus formen und diese fertigen Brätlinge zugleich auch noch etwas von außen panieren.

2. Pfanne auf den Herd, erhitzen und Öl rein. Wenn das Öl schön heiß ist die Fleischküchle hinein geben. Das sollte dann nach geraumer Zeit ungefähr dieses Bild ergeben. Wenn nicht bitte noch mal von Anfang anfangen …

fleischkuechle_in_pfanne

3. Wenn die Fleischküchle von beiden Seiten schön angebraten sind könnt ihr auch, je nach Dicke, die Hitze etwas runter drehen und die Fleischküchle langsam durchziehen bzw. garen lassen. Kann u.U. schon eine Weile dauern.

4. Wenn die Fleischküchle schließlich gar sind könnt ihr diese sofort heiß servieren.  Ich hatte dazu heute Kartoffelsalat vom Vortag und Senf. Gibt auch Leute die Ketchup dazu essen aber das mag ich persönlich nicht so gerne.

fleischkuechle_fertig

Lasst es euch schmecken!

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schwäbischer Kartoffelsalat

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Montag, 07. September 2009

Hier ein Rezept für den einzig wahren Kartoffelsalat!

Zutaten

  • ca. 700g – 1KG Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Zwiebel
  • ca. 150ml Fleischbrühe
  • 1 Esslöffel Senf (mittelscharf)
  • Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Die Kartoffeln in reichlich gesalzenem Wasser gar kochen (entweder mit Schale, oder, was auch geht, ohne Schale. Für die, die es nicht mögen, die heißen Kartoffeln zu schälen und die, die auch nicht lange warten möchten, bis die Kartoffeln abgekühlt sind empfehle ich die Methode ohne Schale. Aber das ist nur eine Notlösung. Eigentlich werden die Kartoffeln mit Schale gekocht.) Kochzeit hierbei je nach Größe der Kartoffeln 20 – 25 Minuten.

Nachtrag: Am besten ist es die Kartoffeln mit Schale am Vortag zu kochen und dann am nächsten erst zu schälen. So sammelt sich die Stärke in der Kartoffel und der Salat wird nicht so sehr matschig.

schwäbischer-kartoffelsalat-01

2. In der Zwischenzeit wird die Salatsoße zubereitet, die im Gegensatz zur ostdeutschen Version des Kartoffelsalates, ohne Mayonnaise und sauren Gurken zubereitet wird. Mir ist zu Gehör gekommen das ganz besonders perverse Menschen sogar Fleischwurst oder Speck da rein mischen. Sowas geht mal gar nicht und ist anti-westdeutsch! Es wird also in eine geräumigen Schüssel Öl und Essig (im Verhältnis 2:1) gegeben. In meinem Fall, also bei ca. 700g Kartoffeln wären das 6 Esslöffel Öl auf 3 Esslöffel Essig. Dazu kommt dann ca. 1 – 1 1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf, die kleingehackte Zwiebel, Salz und Pfeffer. Dazu kommt dann noch ein großzügiger Schuss von der leckeren Fleischbrühe. Das alles wird gut verrührt und wäre dann somit auch schon fertig.

3. Dieser Schritt erklärt sich eigentlich von selbst. Man glaubt es kaum aber jetzt werden die hoffentlich gar gekochten Kartoffeln, in geschälter Form versteht sich, scheibchenweise der Salatsoße beigemengt.

schwäbischer-kartoffelsalat-02

Nun, da alles schön beinander ist kann er entweder gleich gegessen werden oder man lässt ihn etwas abkühlen. Voraussetzung ist hierbei aber das er schön, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist ;)

schwäbischer-kartoffelsalat-03

3.1 Wer möchte kann dem Kartoffelsalat noch eine geriebene Salatgurke hinzufügen. Dafür einfach eine Salatgurke schälen und fein hobeln. Die gehobelte Gurke aber vorher etwas auspressen um zu vermeiden das der Kartoffelsalat zu wässrig wird.

schwäbischer-kartoffelsalat-04

Diese Version ist mit Gurke. Mein persönlicher Favorit!

Dazu passen natürlich Maultaschen in der Brühe aber auch angebraten. Aber auch ein leckerer Backfisch mit Remoulade fühlt sich neben diesem Salat sehr wohl.

Gib deinen Senf dazu

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