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Lammkeule avec Gratin Dauphinois

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Sonntag, 27. November 2011

Heute gibts mal wieder Lamm. Lamm mit einer ganz leckeren Beilage aus Frankreich. Pomme Gratin Dauphinois. Nicht gerade die leichteste Beilage aber das kümmert mich nicht. Die letzten Tage waren so gesund… Als Vorspeise gab es eine Curry-Kürbissuppe. Das Rezept gibts aber erst morgen ;)

Beim Rezept fasse ich mich ebenso etwas kurz da hier kein Problem bestehen sollte.

Zutaten

  • Lammkeule
  • Weißwein
  • Karotte, Sellerie, Knoblauch, Zwiebeln
  • Kartoffeln (festkochend)
  • Sahne
  • Käse zum überbacken
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Salbei, Pfefferkörner, Chilischote (getrocknet)
  • Olivenöl

Rezept

1. Lammkeule einen Tag vorher mit Olivenöl, viel Knoblauch, Pfefferkörnern, kleine getrocknete Chili, Zwiebel sowie ein paar Salbeiblättern marinieren.

2. Karotte und Sellerie grob zerkleinern. Die Lammkeule in einer großen Stiel-Kasserolle rundum anbraten, Karotte und Sellerie dazu, kurz weiter braten.. Mit Weißwein ablöschen, etwas Wasser dazu. Nun die Knoblauchzehen und den Salbei aus der Marinade ebenfalls dazu geben. Deckel drauf und bei 150 °C für ca. 1,5 bis 2,5 Stunden in den Ofen (je nach Größe der Keule).

3. Ca 40 Minuten bevor die Lammkeule fertig ist die Kartoffeln schälen und in ca. 5-7 mm dicke Scheiben schneiden. In einem weiteren backofenfesten Topf mit Sahne, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Muskat fast gar kochen. Danach mit geriebenem Käse bestreuen und ebenfalls in den Ofen zum überbacken.

4. Lammkeule aus dem Ofen nehmen, abdecken und für ca. 5 bis 10 Minuten ruhen lassen. Nebenher die Sauce durch ein Sieb passieren und abbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Gib deinen Senf dazu

Cotolette d’agnello in padella con vino bianco uova e limone alla marchigiana

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Donnerstag, 22. September 2011

So kompliziert der italienisch Name, so einfach die Umsetzung am Herd. Die Zutaten kann selbst ein Arbeiter eines Sägewerks, in den sibillinischen Bergen, an seinen verbleibenden Fingern abzählen – sofern er in seinem Arbeitsalltag nicht all zu unvorsichtig gewesen ist. Ganz günstig ist dieses Mahl dann aber doch nicht. Das liegt wohl aber einzig an der Fleischsorte – welche hier aus ehemals süßen, goldigen und quick-lebendigen Lämmern besteht. Nach deren Ableben werden daraus wundervolle Lammkoteletts gewonnen.

“Gewonnen” trifft es bei dem Rezept auch auf den Punkt. Frau Hazan, von welcher dieses Rezept stemmt, hat mir hier wieder ein mal gezeigt wie untypisch italienisches Essen schmecken kann. Endlich mal wider ein Rezept welches ohne die in vielen zweitklassigen italienischen Restaurants obligatorische Tomatensoße auskommt. Nach dem Verzehr war ich definitiv ein Gewinner. Der Mitesser – der gegenüber, nicht der im Gesicht – sah auch so aus als obs ihm geschmeckt hat. Von dem her  haben zwei gewonnen und einer verloren, in dem Fall das Lamm. Auf deutsch heißt dieser Schmaus außerdem Lammkoteletts, in Weißwein geschmort, mit Ei und Zitrone nach Art der Marken. Nur falls es jemanden interessiert. Ist auch einfacher zu erzählen was es zu essen gab.

8 Finger Zutaten

  • Lammkotelette
  • Zwiebeln
  • Pancetta
  • trockener Weißwein
  • Schweineschmalz oder Öl
  • Zitrone
  • Ei
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Wer kein Lamm bekommt bzw wem Lamm einfach zu teuer ist der kann dieses Rezept auch sicher mir einem anderen Stück aus einem anderen süßen, ehemals quick-lebendigen Tier zubereiten. Frau Hazan hat hier sogar eine Alternative mit Huhn aufgezeigt. Kann mir aber auch gut verstellen hier noch weiter zu variieren.

Schweinefilet, Wachteln, Perlhuhn, Stubenküken, Kalbsschnitzel, Kalbsbeinscheibe, Hähnchenschenkel, usw. Die Garzeiten sowie die grobe Zubereitung müssten hier natürlich leicht angepasst werden. Ich würde z.B. kein Kalbsschnitzel eine Stunde im Ofen schmoren. Das aber nur nebenbei.

Wir hatten auch weniger Glück beim organisieren der Zutaten. Es wollte einfach keiner Lammlendenkoteletts anbieten. Und das obwohl wir in einem Feinkostgeschäft waren sowie danach in einem sehr gut sortierten und darum preislich gehobenen Edeka der Innenstadt, in dem auch kein Wein für unter 10 € zu finden ist. Haben dann einfach Lammlende genommen, ging auch.

Ricetta

1. Zwiebeln in feine Ringe und Pancetta in feine Streifen aufschneiden. Zwiebelringe und Pancettaspeck mit etwas Öl oder Schweineschmalz in einem schweren Topf, am besten einem Schmortopf, anbraten.

Haben die Zwiebeln etwas Farbe genommen die Lammkoteletts, genauer gesagt Lammlendenkoteletts, hinzufügen und auch Farbe nehmen lassen.

2. Salzen, Pfeffern sowie Muskatnuss (natürlich Frisch!) sowie den Weißwein hinzufügen, kurz aufkochen, Hitze reduzieren und für ca. eine Stunde sehr sanft weiter schmoren. Den Deckel dabei zur Hälfte aufsetzen.

3. Das Ei trennen. Eigelb mit etwas frisch gepresstem Zitronensaft vermengen, hierbei sehr vorsichtig sein. Lieber etwas weniger Zitrone verwenden. Wer es hier übertreibt versaut sich u.U. sein Essen! Topf vom Feuer nehmen und die Koteletts mit der Eigelb-Zitronen-Mischung überziehen.

Wir hatten dazu Nudeln. Könnte mir hier aber auch gebackene Kartoffeln dazu vorstellen.

Lammkoteletts, in Weißwein geschmort, mit Ei und Zitrone nach Art der Marken

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Moussaka und die verdammten Auberginen!

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Sonntag, 26. Juni 2011

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt das Auberginen ein Drecksgemüse ist? Wenn nicht dann werde ich das jetzt in aller Deutlichkeit nachholen.

In Scheiben schneiden, salzen, 20 Minuten warten, auspressen, trocknen, in Öl anbraten. Das war jetzt keine alchemistische Vorgehensweise um irgend einen besonderen Käse zu veredeln oder ein Stück Fleisch noch köstlicher in Erscheinung treten zu lassen, nein, das waren nur die beschissenen Arbeitsschritte die Dinger überhaupt essbar zu machen! Dazu kommt noch ein Saftiger Preis von 2,49 € das Kilo, von dem der hungriger Protagonist Minimum eines zum Satt werden benötigt, sowie das nach dieser Drecksarbeit noch nicht mal was zu Essen auf dem Tisch steht sondern die Auberginenscheiben mit dem Lammhack noch 25 Minuten im Ofen brauchen.

Aber gut, soweit ich normalerweise einen Bogen über dieses undankbare Stück Gemüse mache, heute musste es mal sein. Ich habe Bock auf Moussaka. Kürzlich wo aufgeschnappt, abgespeichert und nun seit Wochen oder Monate drauf Lust. Rezept habe ich von hier, hab nämlich keinen blassen Schimmer was da rein gehört. Dachte immer da kommt Käse rein. Hab keinen Parmesan (warum eigentlich Parmesan!? Das ist doch was griechisches!), also hab ich das weg gelassen. Hab auch keine Ahnung in wie fern das Rezept “original” ist, oft gibt es da ja auch nichts eindeutiges.

Genug gelabert, hier mal die Kocherei…

Zutaten

  • Lammhack
  • verdammte Auberginen
  • Tomaten, Tomatenmark
  • Zwiebeln
  • Weißwein
  • Lammfond
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss, Chilipulver
  • Butter
  • Milch
  • Mehl
  • Semmelbrösel

Rezept

1. Tomaten häuten, Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Lammhack anbraten, nach geraumer Zeit Zwiebelringe zugeben und alles Farbe nehmen lassen. Gehäutete Tomaten würfeln undmit dem Tomatenmark zugeben. Weiter Dünsten. Weißwein sowie Lammfond dazu. Salzen, Pfeffern. Etwas Zimt (ganz vorsichtig und wenig) dazu. Hitze runter und alles sanft einkochen lassen.

Auberginen, Da fahren sogar die Tomaten aus ihrer Haut…

2. In der Zwischenzeit die verdammten Auberginen ín schmale Scheiben mit einer Stärke von ca. 5 mm schneiden. In einer großen Schüssel mit jeweils etwas Salz schichten. Ca. 15 bis 20 Minuten warten. Nun einzeln auspressen, trocknen und nach und nach in Öl goldbraun braten. Mit Küchenkrepp nach den Braten etwas vom Öl befreien.

Zuerst die gesalzenen Auberginen

Nun ausgepresst und von den Bitterstoffen befreit

3. Aus Butter, Mehl und Milch eine Bechamel herstellen. Salzen, Pfeffern und mit Muskat abschmecken.

4. Lasagneähnlich die Soße aus Lammhack und die geratenen verdammten Auberginen schichten.

Mit einer Schicht der verdammten Auberginen beginnen und ebenso aufhören. Béchamel drüber und mit ein paar Semmelbrösel bestreuen. Für ca. 25 Minuten um Ofen belassen und Essen.

Leider etwas ölig, Auberginen nächstes mal besser vom Öl befreien

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geschmortes Lammcarrée in Thymian-Jus

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Freitag, 17. Juni 2011

Da es gestern bereits die zugegebenermaßen etwas üppige Vorspeise gab will ich heute mit dem Hauptgang raus rücken. Kein Hexenwerk, simpel gemacht und trotzdem so lecker. Gut, bei der Beilage hab ich mir schon etwas nen Kopp gemacht, auf einem grünen Zweig hat das trotz alledem nicht geendet. So gibts, wie bei den anderen hunderttausend Lamm-Rezepten, eben Kartoffeln in gestampfter Form sowie grüne Bohnen.

Groß ein Rezept gibts auch nicht. Hier kommt es einzig auf die Zutaten und Zeiten an.

Zutaten

  • Lammcarrée
  • Lammfond
  • Knoblauch, Schalotten
  • Öl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Auf Lamm gehts Los

1. Lammcarrée trockentupfen. Ordentlich Salzen und Pfeffern.

2. In einer Bratform rundherum mit Öl und etwas Butter anbraten.

3. 2 Schalotten und eine halbe Knoblauchknolle zugeben.

4. Lammfond angießen. Thymian dazu.

5. Ca. 15 bus 20 Minuten im Ofen rosa-ziehen. Ab und an per Druckprobe Gargrad prüfen. Am Ende aus dem Ofen holen und in Alufolie für 5 Minuten ruhen lassen. Nebenher Jus mit Butter binden.

Fertisch!

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Paniertes Lammcarée mit erfrischendem Joghurt-Zitronen-Schnittlauch-Dip

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Donnerstag, 16. Juni 2011

Neuseeland. Viele assoziieren mit dem ~4,3 Millionen Einwohner fassenden Inselstaat im Pazifik atemberaubende Natur, Urlaub und exotische Strände. Mir als begnadeter Fleischliebhaber springen aber sofort Bilder von saftig rosa gebratenem Lammfleisch vors hungrige innere Auge.

Was könnte da also bessere passieren als eine Testsendung feinstes Lammcarrée aus dieser besagten Region? Eben, überhaupt gar nichts! Voller Vorfreude harrte euer werter Schreiberling und Hobbykoch, dem nunmehr noch trister anmutenden Alltag ausgesetzt, bis heute endlich der in Polystyrol und mit Trockeneis gekühlte Lamm-Schatz ankam.

Werte Leser, ich kann euch sagen, das ist super leckeres Lammfleisch. Neuseeland-Lamm kann ich somit nur empfehlen. 1A Qualität und geschmacklich Topp.

Gemacht hab ich daraus eine Vorspeise und einen Hauptgang. Den Hauptgang gibts morgen und die Vorspeise heut, hat mich gefreut…

Zutaten

  • Lammcarrée
  • alte Brötchen
  • Ei
  • Weizenmehl
  • Joghurt
  • Schnittlauch
  • Zitrone
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Zucker

So wirds gemacht

1. Aus den alten Brötchen frische Semmelbrösel reiben. Lammcarrée in einzelne kleine Koteletts schneiden.

Salzen, Pfeffern. Zuerst in Mehl, dann ich verquirltes Ei und schließlich in der selbstgemachten Bröseln pannieren.

In einer beschichteten Pfanne mit Olivenöl und etwas Butter goldbraun ausbacken. In den auf ca. 150°C vorgeheizten Ofen zum rosa-ziehen geben.

2. Aus Joghurt, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Schnittlauch sowie einer Prise Zucker einen Dip herstellen. Gut abschmecken.

3. Sobald das Lammcarrée bzw. die einzelnen panierten Koteletts nach gewünschtem Gargrad, bei mir natürlich rosa, sofort heiß servieren.

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Tom sprach: Lamm-Bouletten, grüne Bohnen, Rosmarinkartoffeln. Und es war so

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Freitag, 18. Februar 2011

Vorhandenes Lammhack, Hunger und Ideen, Lust zu kochen, Zeit zu kochen, Urlaub nach erfolgreich getätigten Erledigungen. Welch himmlische Kombination, welch Eingebung mich beflügelte, welch Hunger ich schlussendlich zu befriedigen wusste. Amen.

Zutaten

Lamm-Bouletten

  • Lammhack
  • Weißbrot
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Ei
  • Milch
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin

in gesalzener Butter sautierte grüne Bohnen, Rosmarinkartoffeln

  • grüne Bohnen
  • kleine festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • Butter

Bei Rosmarin ist natürlich kein Pulver oder ähnlicher Schrott gemeint. Rosmarinzweige, frische Rosmarinzweige. Word!

Rezept

1. Die oben in der “Lamm-Bouletten”-Zutatenliste genannten Zutaten zu einer homogenen Masse kneten. Weißbrot natürlich vorher kleinschneiden und etwas mit Milch oder Sahne einweichen. Hier aber nicht zu viel. Ansonsten einfach kleinbröseln und etwas Milch direkt in die Schüssel zum Kneten geben.

2. Jetzt geht es etwas ums Timing. Timing verhindert hier den Einsatz übertrieben vieler Kochutensilien wie Töpfe und Pfannen. Wir setzen also stark gesalzenes Wasser für die Bohnen und Kartoffeln auf, diese werden gleichzeitig und im selben Topf gekocht. Die Bohnen werden geputzt (evtl verholzte Enden abtrennen), die Kartoffeln von Erde befreit – sprich gewaschen. Ofen auf ca. 130°C vorheizen.

Am Anfang schuf Tom die Lamm-Boulette.
Und die Lamm-Boulette war kalt und roh.
Und Tom sprach: Es werde die Pfanne heiß! und es ward die Pfanne heiß.
Und Tom sah, daß die heiße Pfanne gut war.
Da gab Tom die Lamm-Boulette in die heiße Pfanne und nannte diese “gebratene Lamm-Boulette”. Und Tom gab die gebratene Lamm-Boulette in den auf 130°C vorgeheizten Ofen.


Und Tom sprach: Es werde das stark gesalzene Wasser für die Bohnen und Kartoffeln kochen. Und es kochte. Und Tom sah das es gut war.
Da gab Tom die Kartoffeln und Bohnen ins stark gesalzene Wasser. Und es geschah also.
Und Tom nannte die Bohnen und Kartoffeln nach ca. 12 Minuten gagart.
Da ward aus den Kartoffeln und Bohnen “halb gekochte Kartoffeln und bissfeste gegarte Bohnen”.


Und Tom sprach: Es begeben sich die Bohnen in den nun leeren Topf mit Butter, daß diese sautiert werden. Und Tom nahm eine Pfanne mit Olivenöl und gab die grob zerteilten Kartoffeln mit Thymian hinein.
Und Tom sah, daß es gut war.
Und Tom sprach: Es gare die Kartoffel weiter in der Pfanne, das sich der Geschmack des Thymians ausbreitet, und sie weicher werden, da keiner harte Kartoffeln mag.
Es gebe den grünen Bohnen, gegart im stark gesalzenen Wasser den letzten Kick, es gare die Lamm-Bouletten auf den Punkt im Ofen, so das alles zugleich fertig werde, heiß und lecker!

Amen…


PS: Wer das Lamm frisch durch den Wolf lässt, es etwas runder formt, ggf. in Semmelbrösel wälzt um es dann im Kern noch leicht rosa zu belassen, darf dem ganzen auch den Vornamen Brisolette geben. Das aber nur nebenbei ;)

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Pilzrahm-Tortiglioni unterm rosa Lammlachs

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Freitag, 19. November 2010

Heute hatte ich mal wieder eine dieser speziellen, fast schon halluzinogen anmutenden Eingebungen. Ein Bild einer Speise vor meinem inneren Auge. Erst recht nach einem äußerlich arg angekokelten Fleischküchle, bedeckt mit seltsamem Senf aus dem Päckchen zwischen zwei Hälften eines furztrockenen “Brötchens” – ja da, da wurde dieses Verlangen nach genau dem geistig manifestierten Teller Essen fast unbändig.

Außerdem sollte ich meinen Physis stärken um das abendliche Kassierer Konzert zu überleben. Dafür eignet sich doch nichts besser als ein großer Teller Pasta, in sahniger Soße, bedeckt von rosa gebratenem Fleisch. Gedacht getan:

Zutaten

  • Lammlachs
  • braune Champignons
  • Tortiglioni
  • Knoblauch, Schalotten, frischer Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • Öl, Butter
  • Sahne
  • Kalbsfond

Körperertüchtigung

1. Eine halbe Zehe Knoblauch, 2 Echalottes sehr fein hacken.  Die Pilze säubern und in Hälften schneiden.

Auch in nicht-psychedelischer Form lecker – Pilze

Salz, Pfefferkörner und etwas Chili im Mörser eine Gewürzmischung bereiten.

2. Nudelwasser salzen und zum Kochen bringen. Nebenher eine Rauchen und Bier trinken wenn es die Tageszeit zulässt. Wobei es ja keine Tageszeit gibt bei der das nicht geht.

3. Nun in einer großen Pfanne (in welcher später wegen dem Geschmack auch die Soße gemacht werden sollte) den Lammlachs von beiden Seiten scharf anbraten. Das Lamm mit der Würzmischung würzen und auf einem Backblech langsam rosa garen -> wenig Hitze.

4. Nebenbei die Zwiebel und den Knoblauch kurz anschwitzen, die Pilze dazu geben. Stückchen gute Butter rein. Alles mit etwas Kalbsfond ablöschen (wer keinen Fond zur Hand hat nimmt eben Brühe oder was weiß ich. Fond ist aber auf jeden Fall besser). Sahne angießen, Salzen, Pfeffern. Leicht köcheln lassen. Gehackten Rosmarin zugeben. Abschmecken.

5. Nun können die Nudeln auch ins Wasser. Diese kochen bis ein Gargrad erreicht ist der ca. eine Minute vor al dente liegt. Nudeln zur Soße geben und dort fertig “kochen”.

6. Das rosa gegarte Lammfleisch aus dem Ofen holen und ruhen lassen.

Entspannen Sie sich Mr. Lachs des Lammes.

7. Lamm in Streifen schneiden. Ob ihr das Fleisch nun in die Soße mischt oder wie ich einfach auf den Nudeln serviert bleibt euch überlassen.

Bon Appétit

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Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

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Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

strassbourger-baeckeoffe-01

2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

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