Archiv für die Kategorie ‘Indien’

Curry-Reis-Bananen-Fleisch – oder so…

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen bis dato)
Loading...
Freitag, 11. März 2016

So oder so ähnlich heißt dieses Gericht. Keine Ahnung ob es dafür einen richtige Namen gibt oder wo her meine Mutter das damals hatte. Ist nämlich ein richtiges Kindheits-Essen. Musste mich davor auch extra noch mit der Mudder Kurzschließen um so was wie ein Rezept zu erhalten. Hab es aber noch etwas angepasst und hier und da was hinzugefügt was es damals wohl aus Gründen der ländlichen Lage wohl gar nicht zu kaufen gab. z.B. Madras-Currypulver. Außerdem für meinen eisernen Muskelmagen noch Chili. Der darf da m.M.n. nicht fehlen. Für die Farbe gab es noch ein paar Krokus-Blütenstempel.

reis-bananen-fleisch2

Einkaufskorb

Schweineschnitzel, Reis, Currypulver (Madras oder ein anderes gutes), Fleischbrühe, Bananen, Zwiebel, Knoblauch, Sahne, Salz, Pfeffer, Safran, Chili(-Pulver)

Alles in Allem echt super easy zu kochen. Einfach eine Zwiebel sowie einen TL gehackten Knoblauch (hab den aus dem Indischen Supermarkt der schon fertig gehackt daher kommt, echt praktisch) in geschmacksneutralem Öl andünsten. Eine Tasse Reis sowie ~ 1,5 bis 2 EL gescheites Currypulver hinzugeben. Ich habe wie erwähnt ein Hot-Madras-Currypulver verwendet. Eine gute Prise Chilipulver und alles mit der 1,5 fachen Menge Brühe des Reises ablöschen (Quellmethode). Wenn der Reis gar ist etwas Safran dazu und alles noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In einer separaten Pfanne ein oder zwei Schweineschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und scharf anbraten. Heraus nehmen, in mundgerechte Streifen schneiden und dem Reis beimengen. Eine Reife Banane ebenfalls in Stücke Schneiden und hinzugeben. Ich hab es am Ende noch mit einem Schuss (Soja-)Sahne verfeinert. Kann mir hier auch super Kokosmilch vorstellen. Wäre einen Versuch wert.

Voilà, Schweinegeschnetzeltes in Curryreis und Bananen. Beschde!

reis-bananen-fleisch1

PS: Wer den echten Namen zu dem Gericht kennt (falls es das überhaupt so irgendwo gibt/erfunden wurde) darf mir das gerne mitteilen 😉

Gib deinen Senf dazu

Chicken tikka masala (mit Kichererbsen)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Mittwoch, 18. September 2013

Heute quält mich es schon den ganzen lieben langen Tag. Die Lust auf ein Curry! Schön tomatig-sahnig. Mit saftigem Hähnchenfleisch und Kichererbsen. Zwar ist dieses Curry eher eine Erfindung aus Großbritannien, für mich ist es aber trotzdem eines meiner Lieblingscurrys. Auch weil die Zubereitung so einfach ist, man nicht großartig daneben stehen muss und alles auch in gigantischen Mengen vorkochen kann.

chicken-tikka-masala-2

Sodenn will ich hier mal „mein“ Chicken tikka masala vorstellen. „Mein“ weil ich es wie immer etwas abgeändert habe. Quasi die Version für Arbeitnehmer. Arbeitnehmer mit großem Hunger. So großen Hunger, dass das grillen des Fleisches im Ofen einer Folter gleich kommen würde. Mit dem richtigen Küchenwerkzeug geht es so dermaßen flott, ich konnte gerade mal 6 Kippen rauchen!

Zutaten

  • 2 Zwiebeln (hatte nur rote da)
  • 6 Knoblauchzehen
  • großes Stück Ingwer (ca. 4 cm lang)
  • 2 Dosen Tomaten
  • ca. 400 g Hähnchenfleisch in mundgerechte Stücke zerteilt
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 3 große rote Chilischoten
  • Salz, Cumin, Kurkuma, gemahlener Koriander, dunkle Senfsamen, Garam Masala, Chilipulver oder Cayennepfeffer
  • Joghurt, Milch
  • Öl oder Ghee
  • (weil ich es scharf mag hab ich noch ca. 50 ml Chilipüree)

Und so gehts…

1. In einem Mixer den Knoblauch, Ingwer sowie die Zwiebeln pürieren. Hier kann man einen Schuss Wasser dazu tun wenn es sich schlecht mixen lässt.

zwiebel-knoblauch-ingwer-mixer-1

zwiebel-knoblauch-ingwer-mixer-2

In einem großen Topf wird jetzt Öl oder Ghee erhitzt. Da kommt dann ca. 1 TL dunkle Senfsamen rein. Aufpassen das nix anbrennt! Die fangen gleich an zu knistern. Ist das der Fall kommt der Zwiebel-Ingwer-Knoblauch-Püree dazu. Jetzt braten wir das ca. 10 bis 15 Minuten unter ständigem rühren an. Am Ende kommt noch 2 El Cumin, 2 El gemahlenen Koriander sowie 1 El Garam Masala dazu. Auch kurz mit anschwitzen.

2. Jetzt wird mit den beiden Dosen Tomaten abgelöscht. Die drei großen Chilischoten werden entkernt und ebenfalls im Mixer zerkleinert. Dazu geben. Ordentlich salzen. Ich hab hier noch ca. 1 El Chilipulver zugegeben sowie ca. 50 ml Chilisauce aus dem Asialaden.

3. Das kocht jetzt für ca. 30 bis 45 Minuten ein. Am Ende kommt das zerkleinerte Hähnchenflesich dazu. Noch mal mit Cumin, Koriander und Garam Masala nachwürzen. Ggf salzen. Kichererbsen rein. Deckel drauf und bei kleiner Hitzne noch mal 10 bis 15 Minuten auf dem Herd lassen.

4. Ca. 4-5 El Joghurt und einen Schuss Milch verrühren und vorsichtig unter das Curry gaben.

chicken-tikka-masala-1

Das Curry habe ich intuitiv zum rechten Moment vom Feuer genommen denn das Fleisch war so sagenhaft saftig. Einfach unglaublich! Lässt man das eher magere Filet nämlich zu lange auf dem Herd kann es auch leicht etwas trocken werden. Hier kann man natürlich auch auf fetteres Fleisch ausweichen. Kein Problem. Die Garzeiten verändern sich dann aber dementsprechend.

chicken-tikka-masala-3

Wat war das lecker! Hab am Ende noch etwas Habanero-Sauce drüber geträufelt und hatte meinen Spaß. Die Sauce ist so köstlich – einfach sagenhaft! Hier passt auch super ein frisches Knoblauch-Naan-Brot. Ein Rezept dazu findet ihr hier. Am Ende werden eigentlich noch Mandeln drüber gestreut. Diese hätte ich sogar im Haus gehabt. Der Hunger, die Fotografiererei und die enorme Vorfreude haben mein Gehirn aber dermaßen vernebelt das es eben keine Mandeln gab.

Chicken-Tikka-Masala-Without Mandeln happens. The fuuuuck

 

Gib deinen Senf dazu

Hähnchen-Curry mit Joghurt

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnitt: 4,00 von 5)
Loading...
Montag, 01. Oktober 2012

Heute sollte es Curry geben. Die Hühnerbrust war schon im Korb, besser als am Körper dachte ich. Dachte ich köchel mir heute mal ein Curry aus Dingen die im Hause sind. Muss ja nicht jeden Tag für 15 Euros Zeug gekauft werden. An der Kasse war ich erfreut. Die Hühnerbrust und etwas Paprikalyoner kosteten gerade mal 2,14€. Gut gemacht.

Zuhause angekommen gings dann rund. Was war im Kühlschrank? Große Erwartung, größere Ernüchterung. Natürlich nichts was mit einem Curry kombinierbar wäre. Außer Joghurt. Von den Gewürzen her passt alles, da hab ich einen guten Vorrat. Der Indische Großmarkt ist ja auch gleich ums Eck.

Aus Kreuzkümmel, gemahlenem Koriander, Bockshornklee, Chilipulver, schwarzem Pfeffer, Salz, Knoblauch und Zwiebeln schnell eine Currypaste gebastelt. Wobei das schon ganz schön anstrengend war. Besonders die ollen Zwiebeln im Mörser zu zerkleinern. Ich korrigiere mich. Versuchen diese zu zerkleinern 😉 Ist mir nicht so geglückt, wie man auch beim Endprodukt leicht sieht. Das Ganze wird in Ghee langsam angebraten. Ein in mundgerechte Stücke gestückeltes Huhn kommt dazu. Nach einer Weile dann etwas Hühnerbrühe. Jetzt darf das Ganze bei geringer Hitze und mit Deckel ca. 15 bis 20 Minuten köcheln. Am Ende dann noch 2-3 EL Joghurt dazu. Fertig.

Irgendwie sieht die Sauce auf dem Foto flockig aus. Denke das kommt vielleicht davon das ich die Zwiebeln nicht püriert habe sondern versuchte die Zwiebeln mit dem Mörser klein zu bekommen.

Geschmeckt hat es auf jeden Fall super. Das Federvieh war auch total zart. Hell Yeah!

Gib deinen Senf dazu

Seite 1 von 3123