Archiv für die Kategorie ‘Griechenland’

Metaxa Gyros…

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Donnerstag, 19. November 2015

metaxa_gyros_pommes2

… war mir auch gänzlich neu. Bis ich im Günter Internetzer quasi darauf gestoßen wurde. Zum Glück wie ich sagen muss. Schnaps ins Essen zu kippen bzw. Saucen damit anzureichern ist ja eh mein Hobby – vom dem her läuft das ziemlich. Hatte wie immer kein Rezept zu Hand, nur eine eher grobe Ahnung was rein kommt (neben dem Metaxa). Im Edeka, wo ich einkaufen war, hab ich auch nie Handynetz somit war nachschauen eh nicht drin. In meinem Einkaufswagen am Ende dafür aber viel mehr. Und zwar das:

  • Filet von der Hähnchenbrust
  • 1 Tomate
  • Metaxa (~ 1 Shot reicht)
  • 2,5 EL Schmand sowie ein Schuss Milch
  • 1,5 EL Tomatenmark
  • Tzatziki (Rezept gibts im Netz)
  • Zwiebel und Knoblauch
  • fertiges Gyrosgewürz (jaja, beim nächsten Mal mach ich das selber)
  • jeweils eine Messerspitze geräuchertes Paprikapulver sowie normales Paprikapulver, Chilipulver sowie etwas Kreuzkümmel aka Cumin
  • Pipi-Piri-Hot-Sauce
  • gehackte Petersilie
  • geriebener Käse

Und jetzt hört bloß auf zu meckern weil das Fleisch falsch ist oder sonst was. Ich hab das genau so gemacht und genau so war es lecker. Unorthodox mag auch die Zubereitung sein, so hab ich mir das aber halt vorgestellt 😀 Am Anfang mariniert man das in dünne Streifen geschnittene Hühnerfilet mit etwas Gyrosgewürz, dem geräuchertem Paprikapulver, Kreuzkümmel und Chili. Nach ca 3 bis 4 Stunden heizt man den Ofen auf exakt 188,027°C vor, hackt den Knofi und die Zwiebel fein, brät das Fleisch scharf in Öl an, gibt sogleich die soeben zerkleinerte Zwiebel-Knoblauchmischung dazu, dann das Tomatenmark. Und nun kommt meine eigene feurige Interpretation. Ich hab den Shot genommen und alles schön flambiert 😀 Achtung – wer eine Dunstabzugshaube oder niedrige Decken besitzt aufpassen, das geht gut ab 😉

Wenn das Inferno erloschen ist kommt die gewürfelte Tomate sowie der Schmand dazu. Ebenso etwas Milch damit es nicht zu dick ist. Würzen darf man nun auch. Das Ganze darf jetzt mit Käse bestreut in den Ofen bis es gut aussieht.

metaxa_gyros_backform_kaese

Auf die Uhr hab ich nicht geschaut. Als Beilage passen Pommes wunderbarst aber sicher auch Reis oder Brot.

metaxa_gyros_ofen_heiss

metaxa_gyros_pommes

 

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Gigantes im Tomatensauce, Bohnen sind toll!

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Donnerstag, 19. Juni 2014

Die letzten Tage war es wieder so weit. Temperaturen jenseits der 30°C Marke. Dazu kein verdammter Luftzug in Stuttgarts Talkessel. Der Verschleiß an Kleidern steigt proportional zum Bierkonsum (viel Trinken und kalte Gedanken). Minimum 3 T-Shirts am Tag und eine Unterhose pro Woche. Um den Unterhosenverbauch einigermaßen an den der T-Shirts anzugleichen wurde wohl, so denke ich zumindest, die Bohne erfunden. Wie lange es dann noch dauerte, bis das Wunderwerk der Hülsenfrucht-Technik anstatt in Tacos, Chilis oder herrlich fermentierten chinesischen Pasten bei den ständig gestrigen Grichen  Verwendung fand, weiß wohl nur Gott alleine. Seit ich aus dem Schmuddel-Verein ausgetreten bin bekomme ich von dem aber sowieso keine vernünftige Antwort mehr.

Es folgt eine detailliere Abbildung meiner Selbst beim heimlichen Bohnengenuss. Die Bohnen sind hier aber als Reis, die wiederum als Nudeln getarnt sind, getarnt:

van-camps-tenderoni

Nun aber zurück zur verrückten Hitze, dem ewigen Hunger und der darauf angepassten Temperatur des Essens. Hier haben sich die Griechen zur Abwechslung mal wirklich was tolles einfallen lassen. Die lassen ihre Bohnen, welche zuvor in einer Sauce aus Zwiebeln, Knoblauch sowie etwas Dill gekocht wurden, einfach abkühlen. Die Schlaumeier. Kommt wohl noch aus der Zeit als Griechenland, während der Herrschaft des Cro Magnon Mensch, sich vom Urkontinent Pangaea abgekapselt hatte. 275 * 106 BC wenn man die Zeit-Dilatation durch meine P-Leiste im euklidischen Raum berücksichtigt.

Was ihr also braucht

  • (große weiße) Bohnen. Werden wohl auch Limabohnen oder Riesenbohnen genannt.
  • eine Tomate
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • etwas Dill
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, etwas getrockneten Chili

Und das macht ihr mit dem Zeug

  1. Bei trockenen Bohnen diese über Nacht einweichen und dann in ungesalzenem Wasser gar kochen. Bei Bohnen aus der Dose habt ihr den Stress nicht und ihr könnt euch mit einem Fläschle Wein entspannen oder paar Oettinger rein perlen.
  2. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomate ebenso. In Olivenöl erst den Knofi und die Zwiebel andünsten, danach die zu regelmäßigen Hexaedern geformten Tomaten dazu. Alles etwas einköcheln lassen. Nun die Bohnen dazu geben. Mit Salz und Pfeffer sowie etwas Dill und Chili abschmecken. Für weitere 5 Minuten leise köcheln lassen *psssst*.
  3. Am Ende überlasst ihr die ganze Chose der Raumtemperatur. Diese wird mit einher ansteigender Entropie für einen Abfall der Temperatur in den fiesen Bohnen sorgen. Am Ende dieses thermodynamischen Prozesses könnt ihr mit dem Verzehr beginnen.

gigandes-bohnen-in-tomatensauce

So im Nachhinein könnte ich mir das ganze auch gut als Baked Beans vorstellen. Quasi die Versionen mit den dicken Bohnen. Ob dann allerdings der Dill benötigt wird müsste man noch erforschen. Denke den könnte man dann auch mit Käse, wie z.B. Cheddar, den man oben drauf zu gratinieren streut, ersetzen 😀 Das die alten Griechen so was noch nicht kannten enttäuscht mich dann doch wieder etwas. Wobei hier andere Länder weit voraus sind. Schon seit Jahren. Oder hat eure Mutter Sonntags so was leckeres und übermenschlich tolles wie Baked Beans gemacht? Ne, immer nur Lobster, Foie Gras und Perlhuhn…

boston-baked-beans-werbung

Hippokrates hätte, so fern er sich der Existenz von Baked Beans bewusst gewesen wäre, diese sicher als wertvolle Medizin verehrt und verordnet. »Wenns Ärschle brummt ist´s Herzle gesond« und so.

Richtig gut machen sich die Gigandes plaki, um wieder auf das Ursprungsthema zurück zu kommen, in einem Ortef. Dieser höchst leckeren Form der griechischen Vorspeise. Reis in Weinblättern liegen neben Feta, schwarzen Oliven, Tsatsiki und Weißbrot gemeinsam auf dem Teller. Hat der braune Kackstift vor Hitze eh schon in die Hose gemalt kann man dazu auch noch dick Pommes und frittierte Calamari machen. Dann ist bei der Hitze aber sowieso schon fast alles zu spät.

Das handwarme Oettinger, etwas Korn sowie die ein oder andere ostdeutsche Bückware, serviert mit einem Papiertaschentuch um den Gang zum Bad zu ersparen, gibts dann noch als krönenden Nachtisch. Also lasst die Pommes lieber mal weg… ich geh mich jetzt auf jeden Fall mal selber falsifizieren.

 

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hört auf zu ritzen, es gibt griechische Minipizzen …

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Donnerstag, 29. März 2012

Wenn ich mal laktosefrei habe erhebe ich meinen Histaminarm. Ich erhebe den Arm, besser gesagt beide Arme, weil ich kniend vor der Arbeitsplatte der Fertigstellung des Pizzateiges fröne und selbiger sonst nicht erreichbar wäre. Nichts für den Veget-Arier, nein eher der Carnivore jauchzet nach dieser miniaturiösen Pizza. Belegt mit Schafskäse. Feta sein Name. Gebettet auf einer leichten Bolognese. Dem heißen Ofen entgegen.

Zutaten

  • Pizzateig
  • Bolognesesauce oder Tomatensauce
  • Schafskäse / Feta
  • rote Zwiebeln
  • anders Zeug wie schwarze Oliven nach Lust und Laune

Pfad zum Olymp der Minipizzen

1. Einen Pizzateig herstellen. Mit der Bolognese oder der Tomatensauce bestreichen. Fetakäse zerkleinern und großzügig auf den Pizzen verteilen. Ringe aus roter Zwibel drüber. Wer Bock hat kann hier noch weiter machen mit schwarzen Oliven oder was auch immer.

2. Ab ab in den Ofen bis die Teile fertig sind.

Eine einfache und leckere Vorspeise oder auch ein Snack.

Gib deinen Senf dazu

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