Archiv für die Kategorie ‘Rezepte’

In 8 Schritten zum Sättigungserfolg – Raclette-Sandwich

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Mittwoch, 22. Dezember 2010

Nun da der Rest-Raclettekäse meines schweizer Burgers über die Tage schön gereift ist, jedes öffnen des Kühlschranks als zuverlässiger Indikator, einhergehend mit einem penetranten Käsegeruch geht, dachte ich mir, es wäre Zeit etwas damit zu kochen – BEVOR – dieser Käse quasi endgültig in die “nasalen der Geschichte” eingeht.

Der Zutaten dieses Sandwichs braucht es nicht viele. Brot, besser gesagt Weißbrot – im Discounter zu finden als Toastbrot – ich hatte allerdings eines vom Bäcker, ist nur geringfügig teurer aber desto nahrhafter sowie geschmacksintensiver, Tomaten, frische Kräuter die da hießen Thymian und Rosmarin, sowie den erwähnten gut gereiften Käse. Salz, Pfeffer sowie etwas Paprika. Ein Ofen wäre auch praktisch ;-)

Musste ca. 8 Scheiben des Käses vernichten, gutes Training für die Weihnachtszeit ;-)

Um das Ganze noch gesünder zu gestalten bereitete ich zwei Versionen zu von denen die ohne Tomaten von einem leckeren beidseitig gebratenem Spiegelei gekrönt wurde :-D

Zutaten

  • Raclettekäse
  • Toastbrot
  • Tomaten
  • Ei
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Paprika

Los gehts…

Eigentlich ist das ganze wieder so einfach das es keiner Beschreibung bedarf. Werde das Thema nur kurz anreißen damit wenigstens Google, welcher ja mit Bilder eher weniger was anzufangen weiß, was zu  fressen hat.

1. Brot schneiden, vortoasten. Ofen vorheizen. Brot leicht buttern, Käse drauf, Gewürze drauf, Tomaten drauf, weitere Brotscheibe drauf, Käse drauf, Gewürze drauf. Bei der zweiter Variante (rechte Seite) die Tomaten weglassen und dafür zusätzlich mit Paprika würzen. Das Konstrukt in den Ofen bis der Käse schön zerlaufen ist. Nebenher ein Ei in die Pfanne hauen (aber so richtig!) und langsam braten. Salzen, Pfeffern -> auf den Toast ohne Tomate.

Toast noch blank

Tomaten und Butter

Käse gesellt sich dazu

Gewürze

Deckel

Nochmal Käse

Ei

Essen :-D

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Hirschgeschnetzeltes in Preiselbeerrahm an Butterspätzle

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Sonntag, 19. Dezember 2010

Eigentlich sollte es gestern ja Schweinefilet in einer Pfeffersoße geben, die Metzerauslage, ich welcher ich Hirschschnitzel entdeckte, hatte mich dann aber ziemlich schnell und widerstandslos umgestimmt. Anfangs wollte ich das Hirschschnitzel am Stück in der Pfanne braten, nach kurzer Bedenkzeit wurde daraus dann aber ein Geschnetzeltes. Hatte ich so noch nie und hab es mir auch gleich lecker vorgestellt – wen wundert´s ;-)

Außerdem waren die Schnitzel vakuumiert und zusätzlich auch schon ziemlich dünn geschnitten. So wurde dann das daraus:

Zutaten

  • Hirschschnitzel (pro Person eines, pro dicker Person evtl. 2 – 4)
  • Sahne
  • Wild oder Kalbsfond
  • kräftiger Rotwein
  • Preiselbeeren (aus dem Glas)
  • Schalotte
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Hirschschnitzel quer zur Faser in dünne Streifen schneiden.

Was für ein herrliches Stück Hirsch!

Wichtig ist es das Fleisch immer quer zur Faser zu schneiden da es sonst zäh wird

Schalotte sehr fein schneiden, Butter in einer Kasserolle erhitzen, das Hirschgeschnetzelte darin sehr kurz und scharf anbraten – nur um Röstaromen zu erzeugen, Fleisch sollte blutig bleiben da es später in der Soße gar gezogen wird.

Das Fleisch noch nicht würzen da es ja noch eine Weile außerhalb der Kasserolle verbringt

Fleisch also gleich wieder herausnehmen, die Schalottenwürfel hinein, evtl. ein Stück Butter hinterher, Schalotte glasig werden lassen, mit einem Schuss Rotwein, dem Fond ablöschen.

Vom Wein kommt ein Schuss in die Soße, der Rest in den hohlen Kopp

2. Alles einreduzieren. Das Fleisch darf nebenher ruhig kalt werden, macht nichts aus. Nach ca. 10 Minuten Sahne zugeben, weiter einreduzieren.

3. Nebenher habe ich mir Butterspätzle gemacht. Dazu einfach aus Eiern, Mehl, Salz und Pfeffer einen Teig herstellen. Spätzle in kochendes Wasser oder Brühe schaben, in Eiswasser abschrecken. Vor dem Servieren in Butter schwenken.

4. Wenn die Soße die gewünschte Konsistenz erreicht hat mit Salz, Pfeffer und etwas Preiselbeeren abschmecken. Bei den Preiselbeeren aber aufpassen, es passiert schnell das die Soße dadurch zu Süß werden kann.

5. Spätzle in Butter schwenken, nebenher das vorher angebratene Hirschgeschnetzelte mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Danach in die Soße geben und gar ziehen. Dauert nur ne Minute. Alles sofort heiß essen :-)

Ganz ehrlich – im Restaurant ist es auch nicht besser. Hatte auch noch eine Birne die ich braten und mit Preiselbeeren füllen wollte. Irgendwie hatte ich an dem Tag aber nicht die nötige Muße. War trotzdem sehr lecker. Das nächste mal werde ich die Spätzle aber noch in Kräutern schwenken um etwas mehr Frische hinein zu bringen.

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USA meets Switzerland – Raclette-Käse-Burger

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Dienstag, 14. Dezember 2010

Ich mag Raclette-Käse, ich mag Fleisch, auch Hackfleisch, aus Rindern gedrehtes Hackfleisch. Zwiebeln, Brot, Tomaten, Mayonnaise aus Eiern, Gurke und Senf mag ich alles auch sehr. In Kombination ergibt das? Genau, einen Schweizer Raclettkäse-Burger. Logisch oder? Quasi das Schweizer Pendant zum ebenso gesunden Cheeseburger.

Das kommt rein

  • Hackfleisch (vom Rind)
  • Raclettekäse
  • Burgerbrötchen
  • Senf, Mayonnaise, HP-Sauce (ich habe die Honey-Woodsmoke genommen), Ketchup
  • Zwiebel, Salatgurke, Tomate
  • Salz, Pfeffer
  • Frischhaltefolie (um die Burger-Patties zu formen)

Burger bauen

1. Die Zwiebel sehr fein hacken und sogleich mit dem Hackfleisch, Salz, Pfeffer und ca. 2 EL der HP-Sauce gründlich vermengen.

2. Unter Zuhilfenahme von zwei Holz-Schneidebrettern und Frischhaltefolie die Burger-Patties formen. Dazu auf ein Holzbrett eine Bahn Frischhaltefolie legen, darauf eine Kugel Hack legen, mit einer weiteren Lage Adhäsionsfolie bedecken und mit dem zweiten Brett ca. 1,5 cm dünn pressen. Wie hier bei Mettsalat gelesen soll dafür sogar eine Burgerpresse existieren, habe ich persönlich aber noch nie gebraucht.

3. Burgerbrötchen zerteilen und im Ofen aufwärmen. Natürlich sind selbst gemachte am Besten, das steht außer Frage. Wird hier auch noch ein Rezept dazu geben. In der Zwischenzeit die lecker fleischigen Burger in einer Pfanne braten. Bei frischem Rinderhack dürfen die m.M.n. sogar noch etwas Rosa sein, dafür braucht ihr aber vielleicht etwas Mut ;-) Am Ende jeweils mit einer Scheibe Raclettekäse bedecken, schmelzen lassen.

4. Burgerbrötchen mit den oben genannten Zutaten belegen. Dazu passt alles was man sich zu Burgern vorstellen kann. Ich hatte Pommes. Wobei ich mir bei diesen schweizer Burgern auch Bratkartoffeln vorstellen könnte. Zu Bratkartoffeln würde dann evtl. auch ein Ketchup passen.

Sieht das nicht geil aus? Ich fand die Burger gelungen – wer nicht so auf den derben Käsegeschmack steht für den ist es vielleicht nicht so etwas

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sauer-scharfes Straußen-Curry

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Montag, 13. Dezember 2010

Beim samstäglichen Einkauf von Zutaten für eine Lasagne, die eine Freundin noch als nachträgliches Geburtstagsgeschenk offen hatte, konnte ich an der Metzgertheke wieder ein mal nicht widerstehen. In der Auslage lagen wunderbare Straußensteaks. Was ich genau daraus machen würde stand zu diesem Zeitpunkt noch in den Sternen.

Am Sonntag dann entschied ich mich für ein Curry. Genauer gesagt für ein sauer-scharfes Curry – ähnlich einem Vindaloo-Curry.

Zutaten

  • Straußensteak (jede andere Fleischart geht natürlich auch)
  • Gemüse oder Fleischbrühe / Fond
  • eine Zwiebel, eine Knoblauchzehe
  • schwarze Pfefferkörner, Nelke, Cumin, Koriander (gemahlen), Chilischote(n) (getrocknet), Kurkuma, Zimt (gemahlen)
  • Essig, Öl

Rezept

1. Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Die oben genannten Gewürze in einer Kaffeemühle (vorsicht, keine wo zuvor Kaffee darin gemahlen wurde, schmeckt sonst alles nach Kaffee)zu Currypulver mixen. Wer keine extra Kaffeemühle für Currypulver besitzt nimmt eben in einem Mörser. Menge für ein Straußensteak ca. 2 Teelöffel Cumin, 2 Teelöffel gemahlenen Koriander, eine Nelke, ca. 5 Pfefferkörner, 1 1/2 Chilischoten 1/2 Teelöffel Kurkuma und eine Prise Zimt.

2. Das Fleisch mit der Currymischung, der Zwiebel und dem Knoblauch sowie ca. 3 EL Öl und einem EL Essig für ca. 2 Stunden marinieren.

3. In einem Topf das Fleisch mit Marinade scharf anbraten. So viel Brühe angießen das das Fleisch knapp bedeckt ist. Nun so lange schwach köcheln lassen bis fast alle Flüssigkeit verdunstet ist. Mit Salz oder Fischsoße abschmecken.

Dazu passt Reis.

Ich gebe zu das es sprichwörtlich beschissen aussieht – schmecken tut es aber ausgezeichnet ;-)

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Resteverwertung 2.0 – Kalbsschnitzel, Salbei und Marsala

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Donnerstag, 09. Dezember 2010

Wie angekündigt gibt es heute das zweite Rezept meiner Resteverwertung 2.0 Serie. Hatte noch Kalbsschnitzel vom Metzger im Eis die raus sollten. Dazu den obligatorischen Salbei sowie Marsala. Auf den luftgetrockneten Schinken habe ich entgegen der klassischen Variante - Saltimbocca alla romana - verzichtet. Trotz alledem sprangen mir die Kalbsfleischscheiben ebenso in den Mund.

Rezept darf man das ja schon gar nicht mehr schimpfen. Eher eine Momentaufnahme der leckeren Art. Als Beilage eignen sich Bouillon-Kartoffeln und Sommergemüse z.B. in Butter sautiert.

Reste

  • Kalbsschnitzel
  • Marsala
  • Salbeiblätter

An den Herd

1. Kalbsschnitzel etwas klopfen. Salzen, Pfeffern. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen, Kalbsschnitzel rein, Salbei dazu. Nach kurzer Zeit (ca. 30 Sekunden) wenden. Nach weiteren 30 Sekunden mit Marsala ablöschen.

2. Mit einer passenden Beilage nach Gusto essen :-)

So lecker und einfach…

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Resteverwertung 2.0 – geschmelzte Maultaschen mit Kartoffelsalat

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Dienstag, 07. Dezember 2010

Da ich zur Zeit versuche meinen Nahrungsmittelvorrat etwas zu dezimieren führe ich heute die Resteverwertung 2.0 Serie ein. Warum 2.0? Weil die Reste 2.0 sind. Also wirklich gute und leckere Sachen. Nix alla Bratkartoffeln mit Ei. Für den Rest (ehehee Wortspiel) braucht es Imho auch keine Rezepte. Gut, für das hier auch nicht … ähm, ich halt jetzt mal mein Maul und fang einfach mal an ;-)

Entgegen vieler Meinungen im Internet sind für mich geschmelzte Maultaschen nicht mit Ei sondern einfach mit geschmelzten Zwiebeln und Bratensoße. Leider konnte ich aber keine Quelle dazu finden. Es scheint aber das unter dem Begriff “geschmelzte Maultaschen” doch eher die Version mit Ei gemeint ist.

Reste

  • Maultaschen
  • Bratensoße
  • Kartoffeln (festkochend)
  • Zwiebeln
  • Fleischbrühe
  • Senf, Essig, Öl
  • Salz, Pfeffer

Zusammenwürfeln

1. Für den Kartoffelsalaz die Kartoffeln am besten am Vortag kochen. Aus Essig, Öl, Fleischbrühe, Senf, Salz, Pfeffer und einer Zwiebel die Grundsoße herstellen. Genaues Rezept für meinen schwäbischen Kartoffelsalat findet ihr hier.

2. Maultaschen (vom Metzger oder selbst gemacht – die von Bürger sind nicht mein Fall) in einer größeren Pfanne und unter Verwendung von etwas Öl von beiden Seiten anbraten. Haben die Maultaschen Farbe genommen etwas Bratensoße (eingefrorene Soße aus dem Eis) dazu geben. Aufkochen sowie ggf. nochmals abschmecken.

3. In einer zweiten Pfanne Zwiebeln schmelzen. Dazu einfach feine Zwiebelringe mit etwas Öl langsam dünsten bis diese weich sind und Farbe bekommen haben.

4. Fertig ist das super leckere Resteessen!

War noch Blumenkohl bei, musste auch mal raus…

Morgen (oder zumindest die Tage) gibt es das was es bei mir gestern gab. Und zwar restliche Kalbsschnitzel aus der Gefriertruhe (jaja ich weiß), die ich vor dem bösen Gefrierbrand retten musste, in einer Salbei-Marsala Soße…

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Salbei-Tomaten-Pecorino-Pasta

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Montag, 06. Dezember 2010

Da ich es dieses Wochenende mal wieder extrem übertrieben habe, am Samstag auch erst um 11 Morgens ins Bett gekommen bin, war ich Sonntags etwas durch – freundlich formuliert. Das Mittagsbuffet vom Mc Do verdaut bekam ich gegen Abend wieder etwas Hunger. Da ich noch passierte Tomaten im Kühler hatte und auch Pasta mag, hier mal wieder eine der zahlreichen Pasta-Variationen :-)

Zutaten

  • Pasta nach Gusto
  • passierte Tomaten (ca. eine große Tasse)
  • Schalotte, Knoblauchzehe
  • Salbei, Thymian
  • Butter, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Chilipulver
  • Pecorino

Rezept

1. Nudelwasser aufstellen und salzen. Die Schalotte und den Knoblauch fein hacken.  In einer großen Pfanne ein Stück Butter und etwas Öl erhitzen. Den Knoblauch und die Butter darin glasig dünsten. Mit den passierten Tomaten ablöschen, salzen, pfeffern sowie eine Prise Chilipulver und etwas Zucker hinzufügen. Fein gehackten Thymian und ein paar Blätter Salbei hinzufügen. Alles leicht köcheln. Abschmecken.

2. Nudeln ins Wasser geben. Wie immer kochen bis sie fast al dente sind. Dann mit einem Nudelheber (oder wie das Teil auch heißt) in die Soße geben. Weiter erhitzen.

3. Ordentlich frisch geriebenen Pecorino unterheben.

Buon appetito!

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Sucuk auf dem Fladenbrot nebst Tomaten-Zucchini-Reis und Tsatsiki – Fix und geil!

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Donnerstag, 02. Dezember 2010

Ich war vor ein paar Tagen beim Türken und hab mir Sucuk gekauft. Dachte der Rest vom arabischen Fladenbrot von gestern müsste doch super zu der Parmak-Sucuk  passen. Dazu vielleicht Reis? Reis ins Soße wenn dann! Als Schwabe macht eine Soße dieses Getreide gleich viel sympathischer. Ok, noch schnell zum Nachbarn eine Zucchini und passierte Tomaten geholt … schon gehts los.

Zutaten

  • Sucuk
  • Reis
  • dünnes Fladenbrot (arabisches)
  • Zucchini
  • passierte Tomaten
  • eine Zwiebel, Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Öl
  • Tsatsiki (siehe dieses Rezept)

Los gehts Habibi

1. Die Zwiebel und eine halbe Zehe Knoblauch fein hacken. Ebenso die Zucchini, diese würfeln. Den Reis halb gar kochen, abseihen. Nun im gleichen Topf mit etwas Öl zuerst die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Danach die Zucchiniwürfel zugeben und mit dünsten. Etwas Zucker zugeben, kurz karamellisieren. Mit einem Teil der passierten Tomaten ablöschen, den Reis wieder hinzugeben und weiter köcheln.

Den anderen Teil der passierten Tomaten (in meinem Falle habe ich einen Tetrapack gekauft) könnt ihr für ein anderes Rezept benutzen. Wenn ihr viel Reis nehmt (ich hatte nur ca. 130 g) könnte vielleicht auch ein ganzer benötigt werden. Einfach testen.

2. Sucuk häuten und in Streifen schneiden. In einer Pfanne von beiden Seiten bräunen.

Sucuk, die Wurst aus Kalbfleisch (ab und zu auch Rind) mit einer Kreuzkümmel- und Knoblauch-Note.

3. Den Reis gar kochen und abschmecken.

4. Auf einem Teller das Fladenrot mit den Sucukstreifen versehen, den Reis daneben und Tsatsiki dazu, lecker!

Sucuk, Fladenbrot, Tsatsiki und Gemüsereis, einfach lecker -> Kochzeit ca. 15 – 20 Minuten.

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New Invention: Baked-Beans-Currywurst …

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Mittwoch, 01. Dezember 2010

… diese Idee hatte ich gestern beim Blick in mein jämmerlich überfülltest Lebensmittelfach. Wollwürste im Kühlschrank, Dose Baked-Beans und Currypulver. Muss doch gehen dachte ich mir. Geht tatsächlich und ist gar nicht mal so schlecht wenn man keine Zeit hat.

Rezept, wenn man das überhaupt so schimpfen darf, ist denkbar einfach. Wurst (Oberländer) braten, nebenher Dose Baked-Beans erwärmen (bevorzuge die von Heinz), Teller nehmen, Wurst drauf, Baked-Beans drüber. Alles mit Madras-Curry würzen.

Das nächste mal werde ich vorher noch Zwiebeln andünsten. Dann da die Baked-Beans rein und etwas mit Currypulver abschmecken.

Dazu habe ich leckeres Fladenbrot von unserem Nachbarn, dem netten Araber, gegessen.

Dazu, quasi als Vorspeise, habe ich eine zweite Version gebastelt. Einfach in einem kleinen Topf eine Schalotte und eine halbe Zehe Knoblauch angedünstet. Mit Zucker bestäubt und mit etwas Wasser und Tomatenketchup abgelöscht. Das dann mit Madras-Curry und Habanero Soße angeschärft. War auch lecker :-)

War nach dem ganzen hochgestochenen Zeug die Tage auch mal wieder schön etwas Bodenständiges zu essen ;-)

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Schnelle Fischsuppe

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Mittwoch, 24. November 2010

Da die letzten Tage etwas ungesünder als erwartet verliefen, auch was die konsumierte Menge Alkohol am Wochenende anbelangt, musste heute mal etwas gesünderes  auf den Tisch. Da ich Rohkost sprichwörtlich zum Kotzen finde, Gemüse in Reinstform, also ohne gescheite Beilage, auch weg fällt, habe ich mich für eine Fischsuppe entschieden.

Gemacht habe ich sowas noch nie, kenne und liebe zwar die Bouillabaisse, die wär mir jetzt aber zu aufwändig. Ok, kurz für Anregungen gefragt, quasi Ideen für Zutaten, und dann auf dem Heimweg gleich paar Sachen gekauft. Bin etwas von den “Vorgaben” abgewichen, hier und da etwas ergänzt, dazu gedichtet, das Resultat hat mich selbst dann doch überrascht.

Ist wirklich eine sau leckere Fischsuppe geworden. Und das Beste … dauert gerade mal eine halbe Stunde :-)

Ihr braucht dafür

  • Kabaljaufilet
  • Seeteufelfilet
  • 1,5 Liter Gemüsebrühe / Fond (wer hat natürlich Fischfond)
  • trockener Weißwein
  • 1 Zucchini
  • 1 Fenchel (Knolle)
  • 2 Tomaten
  • halbe Karotte
  • 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 1 Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Olivenöl

Suppe? Rührend.

1. Karotte in sehr feine Würfel schneiden, ca. 3×3 mm. Chilischote in zwei Hälfen schneiden und die Samen entfernen. Beides bei Seite stellen. Zwiebel in feine Ringe schneiden, Knoblauchzehen schälen und grob andrücken. Fenchelknolle säubern, Strunk entfernen und ebenfalls in Ringform bringen. Zucchini säubern, Enden entfernen, längs teilen und in Streifen schneiden. Aus den Tomaten den Strunk entfernen, würfeln.

So, da das ganze Gemüse fertig vorbereitet ist kann es jetzt ja los gehen.

2. In einer großen Pfanne die beiden Fischfilets kurz von beiden Seiten anbraten (um etwas Geschmack zu erzeugen). Ist dies geschehen die Fischfilets entnehmen, Zwiebeln, Knoblauch sowie Karottenwürfel und die halbierte Chilischote hinzufügen. Alles andünsten.

Nach kurzer Zeit die Fenchenringe und Zucchinischeiben dazugeben.

Weiter dünsten. Nach einer Weile dann noch die Tomatenwürfel dazugeben. Alles mit einer Prise Zucker würzen, Salzen, Pfeffern und mit der Brühe ablöschen. Alles kurz aufkochen, einen ordentlichen Schuss Weißwein hinzugeben, Hitze reduzieren.

3. Die Fischfilets wieder hineingeben. Alles für ca. 20 Minuten ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passt Weißbrot. Wer Bock hat kann dazu natürlich auch noch eine Rouille machen.

Also ich bin echt baff wie einfach das ging und wie gut es geschmeckt hat. Kommt auf jeden Fall mal wieder auf den Tisch. Außer ich hab mal etwas mehr Zeit dann mach ich eine echte Bouillabaisse :-) Später hab ich den Rest dann püriert. Kommt auch nicht schlecht (Edelfische vorher entfernen)…

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