Mit ‘zwiebeln’ getaggte Artikel

französische Zwiebelsuppe

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Donnerstag, 11. Oktober 2012

Zwieblein, Zwieblein an der Wand, mit welcher Suppe hab ich mir schon die Fresse verbrannt?

Die Antwort deckt sich bei Vielen wohl mit der Überschrift des heutigen Artikels. Wobei die Kürbissuppe nach Paul Bocuse auch ein guter Kandidat wäre. Dabei ist diese Zwiebelsuppe so einfach zuzubereiten. Das Endprodukt muss sich meiner Meinung nach vor keine Consommé verstecken. Nur bei den Kalorien. Da geht es eher in die Richtung Hüftgold ;-) Aber hey, ist hier ja kein verdammter Diätblog oder so ein Kram. Kommt nicht in die Tüte, bzw. in den Teller, jetzt Kalorien zu zählen. Wobei – bei mir käme das sowieso einer Sisyphusarbeit gleich.

Grundstock bildet, wie bei jeder guten Suppe, die Brühe. Hier sollte nicht gekleckert werden sondern geglotzt. Einen Kalbsfond konnte ich leider mangels Kalbsknochen nicht herstellen. Rinderknochen waren auch aus. Schwein wollte ich nicht. Also blieb nur noch Geflügel. Meine Soupe d’oignons aux Halles ist also mit einer langsam und sanft gekochten Geflügelbrühe gemacht. Das ist aber ein anderes Thema und soll nicht der Schwerpunkt hier sein. Ich gehe von einer fertig abgeschmeckten Brühe aus.

Im Grunde genommen geht die Suppe sehr einfach. In genügend Butter oder Fett werden in sehr feine Ringe geschnittene Zwiebeln (ca. 1 große Zwiebel pro Person) langsam goldgelb angeschwitzt. Vorsicht – nicht anbrennen lassen. Nun wird mit etwas trockenem Weißwein abgelöscht. Die Brühe gesellt sich ebenso dazu. Allerdings natürlich in weitaus größerem Verhältnis zum Wein. Alles lässt man nun für ca. 20 Minuten leise köcheln.

Kurz bevor die 20 Minuten zu Ende sind nimmt man Weißbrot-Scheiben her. Etwas Knoblauch wird zerhackt. Das Weißbrot in einer Pfanne mit Butter leicht angebräunt. Parallel den Knoblauch auch in die Pfanne geben. Sehr leicht braun werden lassen. Auf den Brotscheiben verteilen. Brot aus der Pfanne entfernen. Sollte nicht zu dunkel werden das Ganze.

Nun nimmt man Suppenschüsseln. Ich habe leider keine solch schönen wie man in den Pariser Bistros sieht. Es kommt etwas Suppe, natürlich mit ordentlich Zwiebeln, in die (backofenfesten) Suppenschüsseln, oben auf die mit Knoblauch versehenen Weißbrotscheiben und darauf, quasi als Krönung, geriebener Gruyère-Käse.

Das wandert dann bei 180°C Oberhitze / Grillfunktion oder was auch immer  für ~2-3 Minuten in den Ofen.

Welch ein Erlebnis. Der Gaumen voller Brandblasen, der Hals ebenso, die Körpertemperatur um 6°C gestiegen, Schweißperlen überall, Hemd nass, Löffel voller festgebackenem Käse, eine Rolle gebrauchtes Wisch und Weg liegt zerknüllt vor einem. Halleluja!

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Hackfleischpizza auf “Ooooooooh Junge”-Art

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Samstag, 21. April 2012

Ja, so lecker war die. Ooooh Junge, Junge, Junge war die lecker!

Das erste mal aß ich diese leichte Köstlichkeit bei den Eltern meiner Ex-Freundin. Vorher kannte ich sowas nicht. Woher auch? Als zerbrechlicher, keuscher Jüngling aus katholisch-veganem-frutarier-Haushalt dauerte es die ein oder andere Sitzung bei meinem Heim-Psychologen um diese Erfahrung in einer der zahlreichen Schubladen meiner Selbst zu verstauen.

Das Rezept hab ich mir natürlich gleich ergaunert. »Oh WHUT?« entsprang meinem verdutzten Antlitz. »The FACK!« überkam es mich beim zweiten darauf linsen. Auf dem Schwarz-Weiß bedruckten A4 Papier konnte ich Worte wie “Ketchup” und “Curry Ketchup” entziffern. Kann man sicher besser machen Frau Stan******ger. Von der stammte das personalisierte Rezept nämlich. :-D

Ist jetzt bestimmt schon 3 bis 3 Jahre her. Endlich bin ich mal dazu gekommen das zu kochen bzw. backen. Hier also mein Rezept der Hackfleischpizza. Eben auf “Ooooooh Junge”-Art ;-)

Zutaten

  • Hackfleisch vom Rind
  • altes Brötchen
  • Ein Ei
  • Zwiebel, Knoblauch
  • gelbe Paprika
  • Tomaten, passierte Tomaten oder aus der Dose
  • frische Champignons
  • geriebener Käse
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer (und ich hatte noch Habanerosauce [wers scharf mag ;-) ])

Hackfleischpizza Rezept

1.Aus dem Hack, dem alten Brötchen, einem Ei, einer halben Zwiebel, einer Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer einen schönen homogenen Hackfleischteig kneten. Ich hab am Ende noch etwas Habanerosauce untergemengt weil ichs etwas schärfer wollte.

2. Großes Backblech oder eine backofenfeste Form mit etwas Olivenöl auspinseln. Die Hackfleischmasse darin verteilen. Dicke sollte so 0,5 bis 1 cm sein.

3. Darauf dann etwas passierte Tomaten oder Dosentomaten verteilen. Salzen und Pfeffern nicht vergessen.

4. Nun mit Pilzen, Paprika, Tomatenscheiben, der anderen halben Zwiebel in Ringform und dem Käse belegen.

5. Alles für ca. 20 bis 30 Minuten (je nach Ofen eben) bei ca. 200°C backen.

Dazu hab ich etwas Weißbrot gegessen. Sonst wäre das sogar mir zu fleischig gewesen. Hab diesmal auch darauf verzichtet die Pizza noch mit Wurst zu belegen. Natürlich steht jedem Frei wie er seinen Herzinfarkt forcieren möchte ;-) Wohl bekomms!

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Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

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Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

strassbourger-baeckeoffe-01

2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

Gib deinen Senf dazu

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