Mit ‘auflauf’ getaggte Artikel

Moussaka und die verdammten Auberginen!

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnitt: 2,00 von 5)
Loading ... Loading ...
Sonntag, 26. Juni 2011

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt das Auberginen ein Drecksgemüse ist? Wenn nicht dann werde ich das jetzt in aller Deutlichkeit nachholen.

In Scheiben schneiden, salzen, 20 Minuten warten, auspressen, trocknen, in Öl anbraten. Das war jetzt keine alchemistische Vorgehensweise um irgend einen besonderen Käse zu veredeln oder ein Stück Fleisch noch köstlicher in Erscheinung treten zu lassen, nein, das waren nur die beschissenen Arbeitsschritte die Dinger überhaupt essbar zu machen! Dazu kommt noch ein Saftiger Preis von 2,49 € das Kilo, von dem der hungriger Protagonist Minimum eines zum Satt werden benötigt, sowie das nach dieser Drecksarbeit noch nicht mal was zu Essen auf dem Tisch steht sondern die Auberginenscheiben mit dem Lammhack noch 25 Minuten im Ofen brauchen.

Aber gut, soweit ich normalerweise einen Bogen über dieses undankbare Stück Gemüse mache, heute musste es mal sein. Ich habe Bock auf Moussaka. Kürzlich wo aufgeschnappt, abgespeichert und nun seit Wochen oder Monate drauf Lust. Rezept habe ich von hier, hab nämlich keinen blassen Schimmer was da rein gehört. Dachte immer da kommt Käse rein. Hab keinen Parmesan (warum eigentlich Parmesan!? Das ist doch was griechisches!), also hab ich das weg gelassen. Hab auch keine Ahnung in wie fern das Rezept “original” ist, oft gibt es da ja auch nichts eindeutiges.

Genug gelabert, hier mal die Kocherei…

Zutaten

  • Lammhack
  • verdammte Auberginen
  • Tomaten, Tomatenmark
  • Zwiebeln
  • Weißwein
  • Lammfond
  • Öl
  • Salz, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss, Chilipulver
  • Butter
  • Milch
  • Mehl
  • Semmelbrösel

Rezept

1. Tomaten häuten, Zwiebeln in feine Ringe schneiden. Lammhack anbraten, nach geraumer Zeit Zwiebelringe zugeben und alles Farbe nehmen lassen. Gehäutete Tomaten würfeln undmit dem Tomatenmark zugeben. Weiter Dünsten. Weißwein sowie Lammfond dazu. Salzen, Pfeffern. Etwas Zimt (ganz vorsichtig und wenig) dazu. Hitze runter und alles sanft einkochen lassen.

Auberginen, Da fahren sogar die Tomaten aus ihrer Haut…

2. In der Zwischenzeit die verdammten Auberginen ín schmale Scheiben mit einer Stärke von ca. 5 mm schneiden. In einer großen Schüssel mit jeweils etwas Salz schichten. Ca. 15 bis 20 Minuten warten. Nun einzeln auspressen, trocknen und nach und nach in Öl goldbraun braten. Mit Küchenkrepp nach den Braten etwas vom Öl befreien.

Zuerst die gesalzenen Auberginen

Nun ausgepresst und von den Bitterstoffen befreit

3. Aus Butter, Mehl und Milch eine Bechamel herstellen. Salzen, Pfeffern und mit Muskat abschmecken.

4. Lasagneähnlich die Soße aus Lammhack und die geratenen verdammten Auberginen schichten.

Mit einer Schicht der verdammten Auberginen beginnen und ebenso aufhören. Béchamel drüber und mit ein paar Semmelbrösel bestreuen. Für ca. 25 Minuten um Ofen belassen und Essen.

Leider etwas ölig, Auberginen nächstes mal besser vom Öl befreien

Gib deinen Senf dazu

Total übertriebene Lasagne

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...
Donnerstag, 17. März 2011

Ja, heute gibts eine in jeglicher Hinsicht total übertriebene Lasagne. Rezept gibt es dazu nicht wirklich. Die Bolognese-Soße für die Lasagne findet ihr hier (diesmal ohne Knoblauch, dafür mit Muskatnuss, passierten Tomaten und Milch. Auch Staudensellerie statt Knollensellerie), die Béchamel da.

Saftig, saftig, popaftig

Warum übertrieben? – Naja, Kochzeit ca. 8 Stunden. Hab heute morgen um 11 angefangen das Fleisch zu scheiden. Gerade ist das Teil im Ofen.

Warum Übertrieben 2? – Die Menge. Habe diesmal aus ca. 1,2 KG Fleisch meine 1,5 Liter Bolognese gekocht. Dazu dann noch 500 ml Béchamel. Sollte für zwei Personen reichen :D

Der Rest wird natürlich nicht weggeworfen. Den gibts morgen und/oder er wird eingefroren!

So sehen ca. 12 Portionen Lasagne aus …

Gib deinen Senf dazu

aus Pute mach lecker

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...
Donnerstag, 20. Januar 2011

Heute habe ich tatsächlich mal was mit Pute gemacht. Eigentlich stehe ich nicht so auf dies Federvieh, erst recht nicht in Schnitzelform. Nach dem heutigen Einkauf befand sich aber eben dieses Produkt in meinem Einkaufskorb. Scheiß Hungerblindheit. Mit Pilzen, Sahne und Spätzle (zugegeben fertige) war es aber trotzdem höchst lecker.

Das gleiche geht auch sicherlich super gut mit mehliertem Schweinefilet.

Das kommt rein

  • Putenschnitzel
  • Spätzle
  • Austernpilze oder Champignons
  • Wasser, Sahne
  • Zwiebel
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butter

und so gehts

1. Putenschnitzel würzen, anbraten, zur Seite stellen. Ofen vorheizen. Backform bereitstellen.

Zugegeben, es gibt wertigere und leckere Fleischsorten, heute hat aber nichtsdestotrotz Pute den Weg in meine Pfanne gefunden

2. In der selben Pfanne die Spätze bräunen, ebenfalls zur Seite stellen.

3. Fein gehackte Zwiebel sowie die Austernpilze unter Zuhilfenahme von Öl und Butter bräunen.

Viele mögen ja gar keine Pilze, ich mag sie alle, Austernpilze aber besonders

Nach kurzer Zeit mit Mehl bestäuben, mit etwas Wasser und etwas mehr Sahne ablöschen, aufkochen, abschmecken. Kurz eindicken lassen. Evtl. mit Mehl oder Stärke nachhelfen. Spätzle wieder hinzufügen.

4. Alles in eine Backform geben. Schnitzel oben auf geben. Bei ca. 160°C für 15 Minuten backen. Fertig.

Zugegeben, nicht sonderlich kreativ – aber lecker. Putensteak mit Spätzle in Sahne-Austernpilzsoße

Gib deinen Senf dazu

Einfach mal “Lasagne”

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading ... Loading ...
Donnerstag, 13. Januar 2011

Nach Weihnachten, dem ganzen übertriebenen Gekoche, hier mal wieder was Bodenständiges. Lässt sich super gut vorbereiten für den nächsten Tag, top einfrieren für schlechte Zeiten und schmeckt außerdem auch wirklich jedem. Gut, auf gute Zutaten konnte ich wieder nicht verzichten aber ich finde eben das mit diesen ein Essen steht oder fällt.

Zutaten

  • Rinderhack
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Tomaten (aus der Dose)
  • Karotte, Sellerie (Knolle)
  • Weißwein
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (Thymian, Rosmarin, Majoran, Lorbeer)
  • Milch
  • Mehl
  • Parmesan
  • Mozzarella
  • Fond / Brühe

Schicht im Schacht

1. Aus Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Karotte, Sellerie, Weißwein, die Hackfleischsoße kochen.

Nebulöse Dinge im Topf

Soweit muss ich ja nichts erklären. Am Ende kommt aber noch Milch rein. Ca. 150 ml pro 400 g Hackfleisch. Wenn diese schön verkocht ist kann der Topf vom Herd und mit der Béchamel begonnen werden.

2. Aus einer hellen Mehlschwitze, Milch, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat die Béchamel herstellen.

3. Entweder Teigplatten selber machen, getrockneten oder frischen kaufen.

4. Jetzt schichten. Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig. Oder eben wie ihr Lust habt. Am Ende den mit den Händen zerupften Mozzarella drüber streuen und mit ORDENTLICH Béchamel begießen.

On Top – Mozzarella di Bufala

Von der Unterschicht bis zur Oberschicht ist es näher als man glaubt …

Backen.

Goldgelb

Essen, lecker!

Gib deinen Senf dazu

Kaninchen Cannelloni

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading ... Loading ...
Sonntag, 21. November 2010

Irgendwie hatte ich die ganze letzte Woche schon wieder diese Bilder im Kopf. Bilder von im Ofen gratinierten Cannelloni, dampfend heiß, badend in einer Béchamel welche mit Pecorino anstatt Parmesan gemacht wurde. Die Cannelloni, natürlich selbst gemacht, enthalten zweierlei Füllung. Zum einen ein tomatiges Kaninchen-Ragout und zum anderen eine Kaninchen-Farce.

Für den Nudelteig hatte ich zum Glück kompetente Hilfe in Form unserer Zwischenmieterin. Ich kann mit dem Zeug nicht so viel anfangen. War dann eine ganz schöne action in einer 2,5 Quadratmeter Küche zu zweit zu hantieren. Gott sei Dank ist von den vier Herdplatten auch noch eine kaputt. Die Tatsache das es ja auch noch Maronensuppe gab machte dieses groteske Schauspiel auch nicht besser. Gedauert hat das alles auch nur ca. 4 Stunden, also genug Zeit sich nebenbei ordentlich und gepflegt zu betrinken.

Da seit heute auch ein Pürierstab zu unserem umfangreichen Küchenequipment gehört gab es vorweg, wie oben bereits gesagt, auch eine Maronensuppe. Das kommt aber ein ander mal. Ich bin schon froh wenn ich das Cannelloni Rezept aus meinem versoffenen Hirn hier in Buchstaben auf den Blog bringe. Quasi ne ordentliche Buchstabensuppe im Gulliver.

So, Kaninchen tot, Klappe zu.

Einkaufsliste

Für das Ragout und die Farce:

  • Kaninchen (hab zwei Kaninchenrücken gehabt)
  • Weißwein
  • Karotte, Sellerie
  • Schalotten, Knoblauch
  • Tomaten (Dose)
  • Salz, Pfeffer, Chili (Pulver), Rosmarin, Thymian, Lorbeerblätter
  • Schweineschmalz, Olivenöl
  • Kalbsfond
  • Brötchen
  • Milch, Sahne

Béchamel:

  • Butter
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Pecorino
  • Muskatnuss

Nudelteig:

  • Mehl
  • Eier
  • Gries
  • Salz

Nu gehts los…

1. Schalotten (ca. 8 bis 10 Stück) und Knoblauch fein hacken. Karotte und Sellerie sehr fein würfeln.

Notwendiges Übel – kann man die Teile nicht größer züchten?

2. Im Mörser aus Salz, Pfeffer und etwas Chilipulver ein Gewürz herstellen. Das Kaninchen damit schön pudern. In einem großen Topf Schweineschmalz erhitzen und das Kaninchen von allen Seiten anbräunen.

Hat das gemeine Langohr Farbe genommen kommen die Schalotten und der Knoblauch ebenfalls in den Topf. Sobald die Zwiebeln glasig sind wird alles mit Weißwein, einer Dose Tomaten und Kalbsfond abgelöscht. Als Maß für den Weißwein und den Fond nehme hier einfach die leere Dose Tomaten zur Hand. Einfach füllen. So wird auch noch der restliche Tomatensaft ausgespült. Die sehr fein gewürfelte Karotte und Sellerie zugeben.

Lorbeerblätter, etwas Pfeffer und Salz dazu geben. Das ganze kocht nun auf kleiner Flamme für ca. eine Stunde.

Jetzt kann das Fleisch abgelöst werden. Der Großteil kommt wieder in die Soße, ein kleiner Teil, ca. 1/4, (besonders das Bauchfett) in ein separates Gefäß geben. Daraus wird später die Farce hergestellt. Das restliche Fleisch eben sehr fein schneiden und zurück in den großen Topf.

Tipp: Das Kaninchen 10 Minuten abkühlen lassen verhindert das man sich permanent die Griffel verbrennt.

Nun einfach weiter kochen bis das ganze Wasser verkocht ist und die Soße eine sämige Konsistenz bekommt. Dann nochmal abschmecken, Ragout fertig! Quasi Ragout Fin.

3. Für die Béchamel Butter schmelzen und mit Mehl eine helle Mehlschwitze herstellen. Mit Milch ablöschen. Salzen, frische Muskatnuss dazugeben. Reichlich geriebenen Pecorino dazu. Abschmecken.

Schau schau junger Maltschik – super Pecorino nach langer Reifezeit – für béchameltauglich befunden

4. Aus dem zur Seite gestellten Fleisch, einem in warmer Milch eingeweichten Brötchen und dem Stabmixer die Farce pürieren. Mit Salz, Pfeffer und etwas gehackten Rosmarin abschmecken.

5. Den Nudelteig herstellen. Hierzu habe ich kein Rezept, schlagt einfach im Kochbuch nach. Wie gesagt hat das die Tina, unsere Zwischenmieterin, gemacht. Ich hingegen war mit dem Konsum von Alkohol und Tabakwaren beschäftigt. Ab und an hab ich aber fotografiert ;-)

Mach ihn platt!

Verläuft ja alles (noch) in geordneten Bahnen…

Deckel drauf, die Oberschicht der Cannelloni, ein Playboy im Herd.

6. Nudelteigscheiben kurz vorkochen und in kaltem Wasser abschrecken. Dann jeweils mit einer Bahn Kaninchen-Sugo und einer Spur Farce belegen, zusammenrollen und so die Backform füllen.

(T)roll dich Kaninchen

Mit dem Rest-Ragout werden die Lücken verschlossen.

Am Ende alles großzügig mit Béchamel begießen. Mit reichlich geriebenem Pecorieno bestreuen und im Ofen bei mittlerer Hitze für ca. 30 – 40 Minuten backen.

Und das wars am Ende. Leider ist es auf dem Teller etwas zerlaufen.

Unglaublich aufwändig. Mit Freunden Kochen macht Spaß, darum für gut befunden.

Gib deinen Senf dazu

1, 2, 3, Hachis Parmentier, Auberginen-Lasagne ist auch mit dabei

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen bis dato)
Loading ... Loading ...
Sonntag, 06. Juni 2010

So, hier kommt nun das Rezept zu meinen Gedanken des heutigen Vormittags. Ich gebs zu, so richtig mag es ja nicht zusammen passen aber da bin ich vielleicht wie Schwangere.

In die Einkaufstüte sollte

  • Kartoffeln
  • Hack (Lamm, Rind oder eben gemischt, nach Gusto)
  • Auberginen
  • Reis
  • Büffelmozzarella
  • geriebener Käse (Emmentaler oder was weiß ich)
  • Milch
  • Butter
  • Salz, Pfeffer, Chilischoten (Piri-Piri), Cumin, Paprika
  • Tomatenmark
  • Schalotten, Knoblauch
  • Griechischer Joghurt
  • Olivenöl
  • Salatgurke

Mit dem Zeug AUF den Herd

Auberginenlasagne

1. Die Auberginen in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Von beiden Seiten kräftig salzen und zur Seite stellen damit die Bitterstoffe austreten können.

auberginenlasagne-01

In der Zwischenzeit ca. 100 g Reis fast gar kochen. Sollte noch deutlich bissfest sein da dieser Reis später weiter gart. Reis abkühlen lassen.

2. Hackfleisch, zwei Schalotten, eine Zehe gehackter Knoblauch, Teelöffel Tomatenmark, Salz, Pfeffer, 2 Piri-Piri-Schoten, den abgekühlten gekochten Reis, zerstoßener schwarzer Pfeffer und etwas Cumin zu einer homogenen Masse verarbeiten.

auberginenlasagne-02

Schalotten, Knoblauch, schwarze Pfefferkörner, Piri-Piri, Cumin, Salz, Tomatenmark

3. Nun die gesalzenen Scheiben der Aubergine etwas ausdrücken und abwischen. Den Büffelmozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden und bereit stellen. Jetzt daraus eine Lasagne schichten. Also Auberginenscheibe, Hack, Mozzarella. Ca. 6 Schichten.

auberginenlasagne-03

Etwas für Hochstapler

Das ganze jetzt für ca. 45 – 60 Minuten in den Ofen. Hitze ist Ofenabhängig. Denke aber so 160 – 170°C werdens gewesen sein.

PS: Im Nachhinein wäre es vielleicht angebracht die Auberginenscheiben noch anzubraten oder zu grillen. Sehr weich waren die nach dem Backofen nämlich nicht.

Hachis Parmentier

Dieser französische leichte und nahrhafte Kartoffelbrei mit Fleischeinlage gabs dazu. Hachis Parmentier ist einfach ein Kartoffel-Hackfleischauflauf nach Art Parmentier welcher dieses Gericht einst erfunden hat. So mein Wissensstand.

1. Kartoffeln kochen, abgießen und abdampfen lassen. Zu einem Brei zerstampfen und mit Butter, Milch, Salz, Pfeffer und ordentlich Muskat zu einem Püree verarbeiten.

2. Zwei Schalotten fein hacken. Große Pfanne erhitzen und darin zuerst die Schalotten und kurz danach das Hack geben (wer mag kann hier noch Speckwürfel hinzufügen. Hab ich mir heute aber gespart).

hachis-parmentier-01

Im französischen Original wird das Hackfleisch nachdem es gar ist noch mit gehackter Petersilie und einem Ei vermengt. Aus Zutatenmangel musste ich aber darauf verzichten.

3. Nun geriebenen Käse unter das Kartoffelpüree heben. In einer Auflaufform eine ca. 2 cm dicke Schicht des Püree auftragen. Danach die Hackfleisch Mischung darauf verteilen und zu Letzt die zweite Hälfte des Kartoffelpüree darüber geben und glatt streichen. Das kann unter Umständen ein ziemliches Gefrickel sein weil sich die Hasche Mischung gerne mit dem Püree vermischt usw. Über das ganze auch wieder etwas geriebenen Käse geben und für ca. 35 bis 30 Minuten in den Ofen.

Tsatsiki

1. Griechischen Joghurt mit einem Schuss Milch, gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

tsatsiki-01

Sieht irgendwie extrem Geil aus diese Kombination

2. Salazgurke fein raffeln, ausdrücken und dazu geben. Nochmals mit Salz abschmecken.

Resultati

auberginenlasagne-04

auberginenlasagne-mit-hachis-parmentier

Das Resultat: Auberginenlasagne, gefüllte Tomate, Kartoffelpüree mit gesunder Einlage und Tsatsiki

Gib deinen Senf dazu

Tortellini al forno != gesund und ayurvedisch Wertvoll

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen bis dato)
Loading ... Loading ...
Samstag, 27. März 2010

Hier mal wieder ein etwas älteres Rezept da ich die Tage noch nicht dazu gekommen bin mein Kartenlesegerät der Kamera, welches schon wieder seinen Geist aufgegeben hat (@hama – schämt euch so einen billigen Scheißdreck herzustellen und mir dafür auch noch 15€ hart erschuftetes Geld aus der Tasche zu ziehen) ,auszutauschen und deshalb keine aktuellen Bilder erlebter Essens-Exzesse von meiner Kamera runter bekomme. Das Rezept ist eine sehr schnelle, aus Fertigkomponenten bastelbare aber auch frisch (im Bezug auf die Tortellini) kochbare Angelegenheit. Großartig erklären werde ich nichts da eigentlich alles auf der Hand liegt ;)

Zutaten

  • ca.  400 g Tortellini
  • becher Sahne
  • Speck (gewürfelt)
  • Erbsen
  • Zwieben, Knoblauch
  • Gratinkäse oder Büffelmozzarella (nach Gusto)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Olivenöl, Butter
  • Weißwein, Gemüsebrühe

Rezept

1. Tortellini fast gar kochen. Dauer je nach dem ob diese frisch sind (dann reichen 2 Minuten) oder einer Fertigpackung entstammen.

2. Backform vorbereiten, sprich buttern. In einem Topf die gehackte Zwiebel + Knoblauch andünsten. Nach kurzer Zeit die Speckwürfel dazu, mit anbraten. Mit der Sahne und einem Schuß Weißwein ablöschen. Ordentlich Salzen, Pfeffern und Muskatieren.  Etwas Gemüsebrühe dazu. Erbsen rein. Alles kurz etwas reduzieren.

3. Tortellini in die gebutterte Form geben. Die Soße darüber und mit dem Käse bedecken. Für ca. 20 – 30 Minuten im Ofen bei ca. 150°C gratinieren.

Resultat:

tortellini-al-forno-01

Gib deinen Senf dazu

Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading ... Loading ...
Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

strassbourger-baeckeoffe-01

2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

strassbourger-baeckeoffe-02

3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

strassbourger-baeckeoffe-03

Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

Gib deinen Senf dazu

Der Geist war willig aber der Körper zu schwach – Kalbsschnitzel an Brokkoli-Kartoffel-Gratin

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen bis dato)
Loading ... Loading ...
Mittwoch, 11. November 2009

Ja, da war sie mal wieder … diese Idee. Eine Idee von köstlichem und gleichzeitig auch gesundem Essen. Eine Idee wie ich sie schon oft hatte. Genau so oft wie die heutige  Situation im hiesigen Supermarktgeschäftsladen, in welchem ich planlos Minute um Minute umher irrte. Eine Idee von Gemüse & Gesundem, ganz tief verwurzelt im Hungerzentrum meines Cerebrum, welches mir puterrot vor Durchblutung, pochend vor Wut, entgegen schrie.

Das unerhört geile Gravitationsfeld der Fleisch- und Wursttheke zwang mich jedoch, parallel zur Aufenthaltsdauer, in enger werdenden elliptischen Bahnen, immer näher an diesen Moloch der Fleischeslust. Und da war es wieder, dieses Phänomen. Warum kann ich immer erst nach dem Erwerb von Fleisch die möglichen Beilagen wie Gemüse wählen? Immer das Gleiche. Der ewig gleiche perfide Drang nach rohem Fleisch. Egal, ich bereue nichts.

Nach dem durchdringen des Ereignishorizonts der Fleischtheke ist es dann passiert. Präsentiert im euklidischen Raum der mit Fleisch bestückten Auslage, habe ich dann dieses lecker anmutende Kalbsschnitzel entdeckt und zugleich die kleinste Menge Fleisch in meinem Leben gekauft. 87 g stand da später auf der Packung die mir von der netten Metzgereifachverkäuferin überreicht wurde. 2,97 € ist dafür ja auch ein fairer Preis ;)

Nun gut, da ich nun im Besitz des Hauptbestandteils meines nahezu vegetarischen Essens war kam ich nicht mehr umhin auch die Gemüsetheke aufzusuchen um die eigentliche Hauptzutat meiner Anfangsidee eines gesunden Essens zu besorgen. Brokkoli. Oder schreibt man das jetzt Broccoli? Ist ja auch egal. Brokkoli-Kartoffelgratin dachte ich mir. Hatte ich noch nie und zu kochen kann das ja auch nicht so schwer sein. Also gesagt getan.

Zutaten

  • Kalbsschnitzel (wer unterbietet 87 g ?)
  • ca. 200 g Brokkoli
  • 3-4 Kartoffeln
  • Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • Zwiebel
  • Butter
  • Käse nach Gusto

Rezept

1. Brokkoli kurz blanchieren. Nebenher Ofen auf 160°C vorheizen, Kartoffeln schälen und in ca. 5 mm breite Spalten schneiden. In einer angemessen großen Backform nun die Kartoffelschnitze und Brokkoliröschen nebeneinander auslegen. Die Kartoffelscheiben habe ich hochkant (oder wie man das auch sagt [ist schon spät]) in die Form gepackt.Darüber kommt jetzt euer Käse nach Wahl. Gerieben natürlich.

2. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und darin Zwiebeln oder Schalotten andünsten, mit Sahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kurz erhitzen.

3. Diese Plörre gießen wir jetzt über die Kartoffeln und den Brokkoli. Nun die Backform in den Ofen für ca. 25 – 35 Minuten.

4. Ca. 5 Minuten bevor das Gratin so weit ist etwas Butter in einer Pfanne zergehen lassen. Darin das leicht geklopfte und mit Salz und Pfeffer gewürzte Kalbsschnitzel anbraten. Näher muss ich bei diesem Arbeitsschritt ja nicht drauf eingehen.

5. Alles fertig? Gut dann anrichten und Guten Appetit :)

kalb-kartoffel-brokkoli

Gib deinen Senf dazu

Maultaschen-Gratin – wenns mal schneller gehen muss …

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Bewertungen bis dato)
Loading ... Loading ...
Samstag, 07. November 2009

Ja, der schnelle Hunger und die Tatsache das sich die folgenden Produkte, besonders aber der Büffelmozzarella, kurz vor dem Verfallsdatum stehen, drängten mich zu diesem Maultaschen-Gratin. Folgende Zutaten habe ich verwendet.

Zutaten

  • Eine Packung Maultaschen (jaja, die vom Metzger oder natürlich selbst gemachte sind um Längen besser aber ich hatte eben nur die parat).
  • Eine Dose Tomaten
  • Büffelmozzarella
  • Pecorino
  • 2-3 Schalotten
  • Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter

Zubereitung

1. Schalotten fein schneiden und in etwas Olivenöl andünsten. Sobald die Schalotten glasig sind mit der Dose Tomaten ablöschen. Lorbeerblätter, Salz und Pfeffer zugeben. Ca. 15 Minuten köcheln lassen und am Ende mit etwas geriebenem Pecorino verfeinern.

2. Maultaschen in feine Streifen schneiden. Eine Backform mit etwas Butter auslegen. Die Größe sollte dabei der Menge an Maultaschen angepasst werden. Es sollte entweder eine Schicht oder, wie in meinem Fall, zwei Schichten entstehen können. Über die Butter etwas der Tomatensauce geben.Nun die in Streifen geschnittenen Maultaschen dicht an dicht schichten (ähnlich wie bei einem Kartoffelgratin).

maultaschengratin-01

Über die erste Schicht dann wieder etwas der Tomatensauce geben und darüber dann die zweite Schicht beginnen.

3. Büffelmozzarella in Stücke rupfen und damit das Gratin abschließen. Es kann natürlich auch normaler Mozzarella benutzt werden wobei mir dieser nicht so gut schmeckt. Zu guter letzt ab in den Ofen für ca. 25-35 Minuten.

maultaschengratin-fertig

Also mir hats geschmeckt.

PS: Wie immer kann man natürlich überall variieren. Ob mit oder ohne Knoblauch, Weißwein in der Soße usw. viel kann man da echt nicht falsch machen.

Gib deinen Senf dazu

Seite 1 von 11