Mit ‘eintopf’ getaggte Artikel

Székeler Gulasch nach un-Art des Hauses

Samstag, 24. April 2010

Das Gulasch aus Schweinefleisch und Sauerkraut, welches fälschlicherweise immer als Szegediner Gulasch betitelt wird, eigentlich aber Székeler Gulasch (Székelygulyás) heißen sollte, steht heute ganz oben auf meinem Speiseplan. Da nicht mal der feine Larousse Gastronomique etwas über die Herkunft dieser Gulasch-Art verrät und ich über Google auch nicht fündig wurde bleibt dieses Gulasch vorerst unkategorisiert.

Natürlich entstand dieses Gericht mal wieder aus Resten deshalb nicht wundern wenn die Zutaten nicht den Originalzutaten entsprechen. Statt Schwein habe ich Rindfleisch verwendet. Außerdem kommen bei mir Wein und Tomaten rein. Aber who cares wenn es schmeckt!?

Zutaten

  • 400 g Rindergulasch
  • 200 – 300 g Sauerkraut
  • Rinderfond oder Brühe
  • 2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
  • Rosenpaprika (Pulver), Chillipulver
  • Harissapaste
  • Rotwein, Wasser
  • 1 Karotte
  • halbe Dose Tomaten (crudo)
  • Öl oder Schweineschmalz
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Rezept

1. Die Zwiebeln fein hacken. In einem Topf andünsten und nach kurzer Zeit das gewürfelte Fleisch hinzugeben.

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Kurz danach die Karotten, ebenfalls in gewürfelter Form. Alles gut anschwitzen. Ganz am Ende mit frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer und ordentlich Salz würzen.

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2. Mit der halben Dose Tomaten und ca. 150 ml Rotwein und 100 ml Wasser ablöschen. Mit Deckel verschließen aber noch einen kleinen Spalt offen lassen. Auf sehr kleiner Flamme für ca. 2 – 2½ Stunden köcheln lassen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdunstet einfach mit Wasser wieder auffüllen.

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3. Wenn das Fleisch gar ist das Sauerkraut unter mengen und für weitere 10 – 15 Minuten erhitzen / köcheln.

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Mit Salz, Pfeffer, Chilli bzw. Rosenpaprika und etwas Kümmel abschmecken.

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Dazu passt Kartoffelpüree.

Nachtrag: Heißt es jetzt Székeler Gulasch oder Szekler Gulasch? Ich finde irgendwie keine vertrauenswürdige Quelle. Werde diese Gulaschart aber mal in der Kategorie “Ungarn” ansiedeln.

Straßburger Baeckeoffe (Bäckerofen)

Dienstag, 23. Februar 2010

Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.

Zutaten

  • 500 g Lammkeule
  • 500 g Rinderbrust
  • 500 g Schweineschulter
  • 500 g Kartoffeln
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
  • Bouquet Garni, Salz, Pfeffer

Rezept

1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.

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2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.

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3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.

1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.

PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.

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Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?

Chili con Carne 2 – Chili mit Schwarzbier

Dienstag, 16. Februar 2010

So, jetzt kommt mal das Zweite Rezept der Chili-Reihe. Sicherlich werden das hier noch 10 Stück aber gut, Chili ist nun mal lecker. Lecker und Scharf. Also wie Kaffee nur eben scharf :p Das Schwarzbier-Chili ist dazu, weil es aus schwarzen Bohnen besteht, auch so schwarz wie ein richtig leckerer schwarzer Kaffee. Nur eben schärfer. Hier wird das Ganze aber nochmal genauer erläutert. Also das mit dem leckeren Kaffee. Denn so lecker ist auch das Chili hier, nur eben etwas schärfer … und mit Bohnen.

So, genug davon. Hier mal das restliche Rezept.

Zutaten

  • 300 – 500 g leckeres Rindfleisch gehackt
  • 200 – 300 getrocknete schwarze Bohnen
  • Suppengrün
  • 1 Flasche gutes Schwarzbier
  • 1 Dose Tomaten
  • 5 – 10 scharfe Chilies (oder weniger – nach belieben)
  • Cumin (Kreuzkümmel), Salz, Pfeffer, Gemüsebouillon
  • 2 Zwiebeln

Zubereitung

1. Die Bohnen eine Nacht vorher in reichlich kaltem Wasser einweichen.

2. Die Bohnen gar kochen. Dauern im Schnellkochtopf ca. 35 – 45 Minuten (je nach Modell und Alter des Topfes). Wasser wie immer vorher nicht salzen!

3. Nebenher nun die Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein), das Suppengrün schälen sowie ebenfalls grob zerteilen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen und weiten Topf schön anbraten. Das grob gehackte Suppengrün dazu und auch etwas mit anbraten.

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Alles mit der Dose Tomaten ablöschen. Die Dose kann man danach auch zum Abmessen des Schwarzbieres benutzen. Einfach bis zum Rand mit Bier füllen und auch dazu geben. Ebenso gleich etwas Pfeffer und Salz sowie ca. 100 ml Gemüsefond. Alles so lange leicht köcheln lassen bis die Bohnen dann auch gar sind.

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4. Bohnen abgießen. Ruhig etwas vom Kochwasser übrig lassen und samt den Bohnen zur Tomaten-Hackfleisch Mischung geben. Nun gehts ans Eingemachte – den Chilis. Hier kommen immer  zwischen 5 – 10 frische Chilischoten, getrocknetes Chilis und evtl. noch etwas frisch gemahlener Sezuanpfeffer rein, aber wer es etwas milder möchte, der sollte sich da einfach selber ran tasten. Chilischote ist ja auch nicht gleich Chilischote, von dem her variieren hier auch die Schärfegrade.

Zum Würzen: Bei dem Chili hier waren es frische Chilis, getrocknete Chilis und Cumin.

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5. Das Chili jetzt noch eine Weile auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis es, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist. Das heißt wenn die meiste Flüssigkeit draußen ist.

Leider hab ich vom Endprodukt kein Foto, werde ich aber noch machen und dann hier rein stellen.

Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

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Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

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Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

Schwäbische Linsen und Spätzle

Samstag, 28. November 2009

Vorgestern gab es mal wieder was richtig schwäbisches. Leckere Linsen und Spätzle standen auf meinem Speiseplan, die obligatorischen Soida (Saitenwürstchen) brauch ich hier ja nicht extra erwähnen.

Zutaten

  • Ca. 2 Tassen Tellerlinsen (müssen vor dem Kochen über Nacht eingeweicht werden)
  • 2 Scheiben Schweinebauch
  • Gemüsebrühe oder Kalbs- / Rinderfond
  • 1 Karotte
  • 3 – 5 Kartoffeln
  • Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • Speck (ca. 150 g)
  • Essig, Öl, Rotwein
  • Mehl
  • 2 Lorbeerblätter, Salz, schwarzer Pfeffer

Rezept

1. Am Vortag die Linsen in reichlich Wasser einweichen. Topf mit ca. 1 Liter Wasser aufstellen und zum kochen bringen. Die eingeweichten Linsen durch ein Sieb abgießen und unter fliesendem Wasser kurz waschen. Linsen ins Wasser geben. Vorsicht: kein Salz hinzufügen da dieses die Garzeit verlängern würde. Lorbeerblätter können auch dazu sowie der Schweinebauch. Das gilt für alle Hülsenfrüchte im Übrigen (wobei da auch andere Meinungen existieren. Hier z.B. werden die Linsen in Brühe, die bekanntermaßen ja salzig ist, gekocht). Man könnte die Linsen auch in einem Schnellkochtopf (Sikomatik) kochen wie z.B. hier aber darauf stehe ich nicht so.

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2. Die Linsen nun ca. 20 – 30 Minuten köcheln lassen. Ab und an den Gargrad durch probieren feststellen. Die Karotten fein würfeln und zu den Linsen geben. Nach ca. weiteren 10 Minuten die Kartoffeln, ebenfalls in kleineren Würfeln, zugeben. Sellerie schälen und einen Teil ebenfalls würfeln (ca. 3 El).

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3. In einer Pfanne die klein gehackte Zwiebel andünsten. Kann ruhig etwas Farbe bekommen. Die Zwiebel nun ebenfalls zu den Linsen geben. Danach den Speck in der Pfanne anbraten und ebenfalls zu den Linsen geben.

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4. Nun bei geringer Hitze weiter köcheln lassen. Ein guter Schuss vom Rotwein und 3 – 4 El Essig können nun auch dazu. Wenn die Karotten und Kartoffeln gar sind sollten die Linsen auch so weit sein (zumindest ist das bei mir immer der Fall). Wer die Linsen etwas weicher, also schon eher in Richtung matschig mag, sollte das Rezept beim nächsten mal dementsprechend anpassen.

5. In einer Pfanne eine dunklere Mehlbrenne (auch Einbrenne oder Mehlschwitze genannt) zubereiten und auch zu den Linsen geben. Lorbeerblätter wieder raus nehmen. Mit Salz und frisch gemahlenen Pfeffer sowie Rotwein und Essig abschmecken.

6. Saitenwürstchen dazugeben und heiß ziehen lassen. Nicht mehr aufkochen da diese sonst platzen.

7. Während die Saiten heiß werden Spätzle zubereiten (Rezept folgt).

8. Spätzle und Linsen sowie Schweinebauch und Saiten auf einem Teller anrichten und heiß servieren. Essig und Rotwein zum nachwürzen mit auf den Tisch stellen. Guten Appetit.

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Klassiker aus Burgund, Boeuf Bourguignon

Samstag, 21. November 2009

Gestern gab es endlich mal wieder  Boeuf Bourguignon. Finde diese Eintopf-Gerichte ab und an einfach geil da man echt wenig Arbeit hat. Außerdem habe ich das jetzt schon seit mehreren Jahren nicht mehr gegessen, ein Grund mehr sofort die notwendigen Zutaten zu kaufen und loszulegen. Da wären also:

Zutaten

  • Rindfleisch zum schmoren (z.B. aus der Hüfte), je nach Hunger und Anzahl an Personen zwischen 800 g und 1,5 Kg. Mein Rezept bezieht sich auf 600 g Fleisch da ich es für mich alleine gekocht habe ;)
  • 150 g durchwachsener Speck
  • 250 g kleine Champignons
  • 1 Flasche Rotwein (idealerweise ein Burgunder, es geht aber auch anderer kräftiger Rotwein)
  • etwas Kalbsfond
  • Karotten
  • Zwiebel, Knoblauch, Sonnenblumenöl oder Schweineschmalz
  • Rosmarin, Thymian, Lorbeerblätter
  • Mehl

Rezept

1. Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel kleinhacken, Knoblauch schälen und mit einem Messer leicht andrücken. Das Fleisch in ca. 3×3 cm große Stücke schneiden und peu à peu in einem großen Topf scharf anbraten. Nach ca. einer Minute die gehackte Zwiebel und die angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Danach die Karottenscheiben dazu. Wenn die Zwiebel glasig ist alles mit dem Rotwein ablöschen. War bei mir genau eine Flasche. Dann noch ca. 100 ml Kalbsfond und 2-3 Lorbeerblätter dazu geben.

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Leckeres Rundfleisch

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Schön anbraten

2. Das ganze schmort nun bei sehr kleiner Flamme ca. 2 Stunden vor sich hin. Ab und an umrühren.

3. Die Champignons mit einem Tuch leicht säubern und in zwei hälften schneiden. Die Kräuter können jetzt auch in den Topf. In einer Pfanne die Speckwürfel anbraten. Die Champingnons dazu geben. Alles gut andünsten. Champignons und Speck zum Boeuf in den Topf geben und weitere 20 – 30 Minuten bei sehr kleiner Flamme mitköcheln lassen.

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4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2 El Mehl mit etwas warmem Wasser verrühren und zum Andicken in die Soße einrühren. Mann könnte die Soße auch mit Butter montieren. Wie es im Originalrezept gemacht wird kann ich leider nicht sagen da ich nirgends ein Originalrezept gefunden habe.

Mann kann die Soße natürlich noch durch ein Sieb streichen bevor man den Speck und die Champignons dazu gibt. Dazu muss man allerdings vorher das Fleisch und die Karottenscheiben rausfischen. Ich habe darauf allerdings verzichtet.

Resultat: Boeuf Bourguignon mit selbstgemachtem Kartoffelpüree

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Kaninchenragout mit breiten Nudeln

Montag, 26. Oktober 2009

Kaninchenragout mit breiten Nudeln gibts heute. War heute das zweite mal in der Gourmet-Abteilung des Kaufhofs in Stuttgart (ist im untersten Stock). Das erste mal konnte ich mich ja noch zusammenreißen aber diesmal ging das irgendwie nicht. Wollte eigentlich Irish Stew machen, konnte dies aber auf Grund des mangelnden Warenangebotes, im tollen Cannstatter Carré, leider nicht verwirklichen, weil die da, Gott weiß warum, kein Lammfleisch in ihrem Sortiment führen. Gut, ich flaniere also durch die Regale und entdecke dann auch den Grund für mein heutiges Gericht. Ragout aus Kaninchenschlegeln.

Hab also die besagten Kaninchenschlegel gekauft und dazu spontan versucht etwas brauchbares zu kochen. Ohne Rezept versteht sich.

Hier folgt also das “Rezept”.

Zutaten:

Bouquet garni, Zwiebeln, Knoblauch, Kanienchenschlegel

  • 1-20 Kaninchenschlegel (je nachdem wie groß der Hunger und der verfügbare Topf ist)
  • 1 Bouquet garni
  • 1 Dose Tomaten (frische sind mir da immer zu schade dafür)
  • etwas Weiswein
  • Kalbs oder Rinderfond
  • 2 Zwiebeln oder Schalotten (bzw ein Bund Suppengrün)
  • Knolle frischer Knoblauch
  • Salz, schwarzer Pfeffer (fisch gemahlen+ Pfefferkörner), Lorbeerblätter, Rosmarin, Thymian
    Olivenöl

Rezept:

1. Aus dem Suppengrün (Lauch habe ich weg gelassen) und den Zwiebeln bzw. Schalotten mageres Mirepoix herstellen. Mirepoix in Olivenöl / Schweineschmalz o.Ä. gut anbraten, am Ende die Kaninchenschlegel hinzufügen und auch anbräunen.

mirepoix-kanienchenschenkel

2. Wenn alles schön angeschwitzt ist und eine gesunde Farbe entwickelt hat die Tomaten darüber geben, ca. 100 ml  Fond sowie ca. 100 ml Weißwein. Pfefferkörner, Salz und das Bouquet garni in den Topf  geben und nun ca. 1,5 – 2 Stunden schmoren lassen.

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3. Perfekt ist es wenn sich das Fleisch irgendwann von selbst vom Knochen löst. Dann einfach die Kaninchenschenkel raus holen und mit einer Gabel das Fleisch ablösen und locker zerkleinern. Knochen in den Müll und das Fleisch zurück in den Topf.

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Solange das Fleisch weiter im Topf zieht kann jetzt das Nudelwasser aufgesetzt werden. Darauf werde ich aber nicht mehr weiter eingehen da es dazu ja keiner Anleitung bedarf … Das Bouquet garni, die Lorbeerblätter und Pfefferkörner könnt ihr jetzt auch wieder raus-fischen wenn ihr bock habt. Mich stört sowas nicht und ich lasse alles so wie es ist und schöpfe quasi drum herum aus dem Topf ;)

Hat echt lecker geschmeckt. So siehts dann am Schluß aus:

kaninchenragout-fertig

Sauerampfersuppe

Sonntag, 20. September 2009

So, das hier ist jetzt kein 100 prozentiges Rezept eher ein Leitfaden zum nachkochen. Ich nehme es mit den Mengen und Zeiten nie so genau um diese hier haarklein wieder zu geben. Also, die Zutaten sollten passen und der Rest kommt dann eigentlich von alleine. Viel falsch machen kann man hier sowieso nicht. Ich finde die Suppe extremst lecker. Ihr vielleicht ja auch. Die Suppe kommt ursprünglich aus dem polnischen Raum und ist unter dem Namen Zupa szczawiowa bekannt.

Zutaten:

  • ca. 4 mittelgroße Kartoffeln (festkochend)
  • ca. 150g Sauerampferblätter
  • 1 Zwiebel
  • ca. 50g Speckwürfel (Katenschinken oder kleingeschnittener geräucherter Schinken geht auch)
  • 1 – 1,5 Liter Gemüsebrühe
  • 500ml Saure Sahne (Buttermilch geht auch zur Not)
  • Salz, Pfeffer, Sonnenblumenöl

Rezept:
1. Zwiebeln fein hacken und im erhitzen Sonnenblumenöl andünsten. Die Speckwürfel hinzugeben und kurz mit braten. Wenn die Zwiebeln glasig sind mit der Gemüsebrühe ablöschen.

2. Nun die Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In die Brühe geben. Nach ca. 15 Minuten die Saure Sahne hinzugeben und alles etwas verrühren.

3. Wenn die Kartoffeln gar sind den Sauerampfer waschen und die harten Stiele entfernen. Sauerampfer klein schneiden und zur Suppe hinzugeben. Der Sauerampfer sollte jetzt noch ca. 5 Minuten in der Suppe ziehen dann ist diese fertig. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und los gehts!

sauerampfersuppe

Eine weitere leckere Variante ist die Legierte Sauerampfersuppe (Velouté d’oseille). Habe ich noch nie gemacht, nur gelesen, aber steht weit oben auf meiner Todo-Liste.

Italienischer Bohneneintopf mit Kartoffeln

Montag, 07. September 2009

Dieses Gericht habe ich mir erstmalig gekocht in einem Italienurlaub vor ca. 5 Jahren. Finde es ziemlich lecker und es ist sogar, wofür ich mich ja fast schon schäme, gesund ;)

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, 1Zehe Knoblauch
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Thymian, 1 Lorbeerblatt
  • 3-4 mittelgroße Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 500g grüne Bohnen (frische, keine aus der Dose!)
  • Fricelli-Nudeln
  • etwas Fleisch- oder Gemüsebrühe
  • Parmigiano-Reggiano

Zubereitung:
1. Die Kartoffeln schälen, Bohnen putzen.

2. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in einem großen Topf im Olivenöl glasig dünsten.

3. In der Zwischenzeit die grühnen Bohnen in reichlich Salzwasser kurz blanchieren da diese später in der Brühe fertig gegart werden. Nun die Zwiebeln und den Knoblauch mit ca. einem 1/2 Liter Brühe ablöschen. Hier kommen nun die zuvor geschälten und in ca. 1×1cm große Stücke (oder  Scheiben … wie es einem eben gefällt) geschnittenen Kartoffeln hinzu.

4. Nach ca. 10 Minuten kommen die grünen Bohnen zu den Kartoffeln in die Brühe. Dazu jetzt auch etwas Pfeffer und das Lorbeerblatt sowie den Thymian. Nach weiteren 2-4 Minuten kommen die Nudeln dazu (Menge ist hier abhängig von Topf und dem Verhältnis zu den anderen Zutaten). Auf jeden Fall sollten alle Nudeln noch von der Brühe bedeckt sein um ein gleichmäßiges Garen zu gewährleisteten.

5. Der Eintopf ist dann fertig wenn die Nudeln gar sind. Die Kartoffeln und Bohnen sollten zu dem Zeitpunkt auch gar sein. Kartoffeln brauchen ca. 25 Minuten und die Bohnen werden ja nach Wunsch weich gekocht (ca. 15 Minuten ist so mein Geschmack).

6. Zum Anrichten einfach eine den heißen Eintopf in einen tiefen Teller und dann mit frisch geriebenen Parmesan servieren! Echt verdammt lecker!

Guss Tom

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