Mit ‘huhn’ getaggte Artikel

Blanquette de poulet

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Montag, 07. November 2011

Blankett vom Huhn oder Hühnerfrikassee (wobei das meines Wissens die bessere Variante mit frischem, nicht nach dem garen vom Knochen gelöstem Hähnchenbrustfilet ist) gab es bei mir nach dem ich die Geflügelbrühe gekocht hatte. Das Blanquette oder deutsch Blankett bezeichnet hierbei einfach nur ein Ragout im Groben Sinn aus hellem Fleisch. Das Perfekte Essen nachdem man sich eben einen Geflügelfond gekocht hat.

Das braucht ihr dafür

  • Ausgekochtes Huhn
  • gute Geflügelbrühe (geht mit dem ausgekochten Huhn ja einher)
  • Butter
  • Weizenmehl
  • Erbsen
  • Champignons
  • Salz, Pfeffer

Rezept für Hühnerfrikassee

1. Das Fleisch vom ausgekochten Huhn bzw. dessen Knochen lösen. Große Stücke ggf. nochmals zerteilen. Alles bei Seite stellen.

Gekochte und erkaltete Hühnerteile – nach der Geflügelfondproduktion die perfekte Verwertung

Nach dem Essen werdet ihr, im Gegensatz zu diesem Fleisch hier, nicht vom Knochen fallen

2. Aus Butter und Mehl eine helle Roux blanc (helle Mehlschwitze) zubereiten und mit der kalten Geflügelbrühe ablöschen, darauf achten das keine Klümpchen entstehen. Habe hier für ca. 650 ml Geflügelbrühe ca. 3 – 4 EL Mehl benutzt um eine gute Konsistenz zu erreichen. Salzen und Pfeffern. Abgelöstes Fleisch hinzugeben. Auf kleiner Flamme für ca. 20 Minuten sehr sanft köcheln lassen, so geht der Mehlgeschmack der Roux verloren.

3. Pilze und Erbsen hinzufügen.

Pilze aus dem Glas braucht kein Mensch, frische Pilze ftw!

Alles für weitere 5 Minuten durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu hatte ich Reis.

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Geflügelbrühe – so richtig abgebrüht

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Sonntag, 06. November 2011

Da ich es zuvor von Rinderbrühe hatte, ich gerade sowieso in Fond und Brühenproduktion bin, folgt hier jetzt als nächstes die Herstellung einer Hühnerbrühe. Im Prinzip der Rinderbrühe sehr ähnlich, Grundzutat entgegen der Rinderbrühe bildet hier allerdings Geflügel. In meinem Fall Huhn bzw. Hühnerklein. Wer hätte es gedacht.

Geflügelbrühe

  • Ein gutes Huhn (zur Not auch Hühnerklein)
  • Knollensellerie, Karotten
  • Pfefferkörner, Lorbeerblätter
  • Salz
  • Wasser, großer Topf und wie immer Zeit

Zubereitung einer Geflügelbrühe / Hühnerbrühe

1. Huhn zerteilen und unter fließendem Wasser waschen.

2. Salzwasser zum Kochen bringen, Hühnerteile darin blanchieren. Hühnerteile abgießen und wieder mit kalten Wasser waschen. Vollständig erkalten lassen.

3. Knollensellerie und Karotten grob putzen und zerkleinern. Zwiebel halbieren. Kalte Hühnerteile sowie die Sellerie, Karotten, Zwiebel, Pfefferkörner und Lorbeerblätter in den Topf geben. Kaltes Wasser darüber und sehr langsam erhitzen.

4. Darauf achten das die Brühe nicht zu Kochen anfängt. Das ganze für ca. 3 Stunden sieden lassen. Schaum ab und an abschöpfen.

5. Alles durch Tuch abgießen.

Ist die Brühe am Ende immer noch zu fettig entweder mit Küchenkrepp entfetten, erkalten lassen und Fett abschöpfen oder eine Fettkanne nutzen.

Klären der Geflügelbrühe

Das Klären der Geflügelbrühe läuft im eigentlichen Sinne so ab wie das Klären einer Rinderbrühe. Als Klärfleisch wird hier allerdings Geflügelfleisch verwendet. Ich persönlich kläre meine Brühe aber nicht. Wär mir schon zu aufwendig ;)

Abfüllen der Geflügelbrühe

Auch hier gibt es keinen Unterschied zur Rinderbrühe. Entweder noch sehr heiß in vorher im kochenden Wasser desinfizierte Gläser abfüllen und sofort den Deckel drauf oder eben einfrieren.

Resteverwertung

Anders als bei Brühen bzw. Fonds die auf Knochen basieren wäre es hier zu schade das gute Fleisch wegzuwerfen. Mir persönlich geht das zumindest so. Die Hühnerteile einfach abkühlen lassen und mit einer Gabel vom Knochen trennen. Daraus kann man dann verschiedenste Gerichte zaubern:

In einer Pfanne etwas Öl, Zwiebeln und Knoblauch sowie Chili angehen lassen. Dazu das fasrige ausgelöste Geflügelfleisch. Mit Cumin etwas nachwürzen, Salzen, Pfeffern. Wrap mit Bohnenpaste bestreichen, pfannengeschwenktes Geflügel darüber, Joghurtdip und vielleicht frischer Koriander wer mag.

Oder ihr bastelt euch wie eure Eltern oder Großeltern daraus einfach ein leckeres Hühnerfrikassee bzw Blankett. Dazu Reis und der Tag das Huhn ist gerettet…

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Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

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Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

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Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

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Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

Gib deinen Senf dazu

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