Mit ‘reis’ getaggte Artikel

Bifteki – mit Schafskäse gefülltes Hacksteak – dazu gibts Hass auf den deutschen Einzelhandel!

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Samstag, 04. Februar 2012

Eigentlich wollte ich heute mal wieder einen Geflügelfond aufsetzen. Eine Suppe und ein Frikassee zubereiten. Mein Geld, bzw. etwas mehr als in Deutschland üblich in ein Federvieh investieren. Gerne auch 8 oder 10 Euro. Bitte nichts gefrorenes. Ist gründlich schief gegangen.

Kein Frisches Huhn. Nirgends. Frechheit! Wo ist der Anspruch geblieben? Wieso geben sich alle mit sowas zufrieden? Wieso ist der MC Donalds an jedem Wochenende gerammelt voll? Und dann auch noch meist mit dem Prekariat. Leute die nie und nimmer auch nur 5 € für ein Huhn zahlen würden. Aber dafür 25 € in ihre verfetteten Bälger investieren.Ich mach hier nicht mit – bevor ich ein gequältes 3 € Hähnchen kaufe verzichte ich dann doch lieber dankend denn sowas unterstütze ich nicht.

Gut. Ich hätte auch zum Metzger aka Dr. Kübler gehen können. Wenn ich ein normaler Mensch wäre. Einer der nicht erst zum hier üblichen Metzger-Ladenschluss um 13 Uhr aufsteht weil er mal wieder zu viel gesoffen hat.

Also gibt es heute die griechische Version einen Hacksteaks gefüllt mit leckeren Ziegen-Schafskäse. Der Name Bifteki kommt hierbei von Beefsteak. In der Balkanküche gibt es ein vergleichbares Wunderwerk der Fleischeslust. Genannt Pleskavica.

Zutaten

  • Jiiiiippieeeee Hackfleisch
  • Zwiebel, Knoblauch
  • altes Brot
  • Ei
  • Schafs-Feta – nicht den Kuhmilch Mist
  • Salz, Pfeffer, Harissa

Anleitung zum Erfolg

1. Alle Zutaten außer dem Käse zu einer Homogenen Masse verarbeiten. Achtung: Ei vorher öffnen! Dann auf einer Frischhaltefolie oder wie ich es immer mache – auf einem aufgeschnittenen Frischhaltebeutel – einen großen Fladen aus der Hackmischung formen. Etwas vom Schafskäse auf eine Seite platzieren und das ganze vorsichtig zuklappen.

2. Von beiden Seiten scharf anbraten (vorsichtig wenden damit nichts zerfällt) und im Ofen bei ~ 180 °C fertig garen. Dauert je nach Größe und Gewicht 10 bis 15 Minuten.

Dazu gab es bei mit Gemüsereis, Tzatziki und feine Zwiebelringe.

Ein Genuss sag ich euch :)

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Paella Valenciana – first try

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Sonntag, 11. Dezember 2011

Nach dem ich die ganze letzte Woche schon dieses Bild von dampfender Paella im Kopf hatte, richtig schön saftig, verschiedene Fleischsorten enthaltend, musste ich mir das am Freitag einfach kochen.

So schlau wie ich bin habe ich dann ach gleich auf der Arbeit einen Einkaufszettel geschrieben. Mich nochmals erkundigt was für eine Paella Valenciana alles von Nöten ist. Spitzen Idee. Im Supermark angekommen hatte ich den Zettel natürlich auf dem Büroschreibtisch liegen gelassen. So gehts also schon mal los. Und das noch ohne einen Tropfen Alkohol.

Hab mir dann versucht aus der hohlen Nuss, genannt Kopf, die Zutaten noch mal zusammen zu reimen, ist so halb gelungen :D Bohnen, Zitrone und ein paar andere Sachen hab ich vergessen. Kann ich aber bis heut noch nicht reproduzieren. Erschwerend kam dazu das ich während der Paella-Kocherei noch jemandem helfen musste Windows aufzusetzen und anfing Demi Glace zu kochen. Turbulent wars…

Zutaten in Memorium

  • Kaninchenkeulen
  • Schweinerippen
  • Hähnchenschenkel
  • Hähnchenflügel
  • Paella-Reis (rundkern)
  • Tomate, Paprika, Erbsen
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Safran
  • Brühe (Gemüse oder Geflügel)

Paella Rezept

1. Schweinerippen zerteilen. Kaninchen zerteilen. Ich habe einen ganzen gekauft, darum führe ich dies hier auf. Aus dem Rest vom Kaninchen gab es dann Kaninchen-Ragout (Rezept folgt). Kaninchen, Schwein und Huhn in einer großen Pfanne bräunen. Wer hat nimmt hier natürlich eine Paella-Pfanne her. Mit etwas Brühe und Wasser aufgießen, Deckel drauf und für ca. 45 Minuten schmoren.

2. Nach dieser Zeit die Fleischteile herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den Reis in den entstandenen würzigen Sud gerben. Auf die Menge Reis achten! Nicht zu viel und nicht zu wenig. Ca eine Tasse Reis auf zwei Tassen Brühe. Safran dazu geben. Salzen und Pfeffern.

3. In einer separaten Pfanne nun Zwiebeln und Knoblauch andünsten, zum Reis geben. Paprika und Tomaten würfeln, andünsten und ebenfalls zum Reis geben.

4. 10 Minuten bevor die Paella fertig ist das abgelöste Fleisch dazu geben. 5 Minuten vorher die Erbsen. Fertig ist die Paella wenn der Reis den richtigen Biss hat und die Brühe vollständig absorbiert ist. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mir ist klar das dies wieder kein Originalrezept ist. Geschmeckt hat es trotzdem, sogar sehr gut :)

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Paprika Hähnchen – einfach nur doppelt-dreifach-Umami lecker

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Samstag, 26. März 2011

Wenn es ein wohlfühl-Essen gibt, welches man einfach nur in unglaublicher Geschwindigkeit in sich rein zerren möchte, selbst wenn es noch verdammt heiß ist und man sich die fiese Fresse verbrennt, so ist das bei mir Paprika Hähnchen. Warum das bei genau diesem Essen so ist weiß ich nicht. Muss mich immer regelrecht zwingen das nicht in wahnwitziger Geschwindigkeit in mich rein zu schaufeln.

Der zweite positive Punkt ist das es echt einfach geht und wunderbar nebenher läuft (wenn man wie ich nebenher noch 4 Liter Bolognese kocht). Einfach alles schnippeln, anbraten, Backform, Ofen, Reis, essen!

Zutaten

  • Hähnchenschenkel (oder anderes Stück mit Haut!)
  • Tomatensoße (hab ich als Rest gehabt -> Rezept)
  • Paprika (rot)
  • Karotte
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Sahne
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Mehl

Rezept

1. Karotte und Zwiebel sehr fein würfeln. Die Paprika ebenfalls. Die Hühnerteile Salzen und Pfeffern und in Mehl wenden. In einer großen beschichteten Pfanne, unter Zuhilfenahme von Olivenöl, die Hähnchenteile goldbraun braten. Aus der Pfanne in eine Auflaufform umschichten. Nun in der Selben Pfanne die Karotten und Zwiebeln dünsten, nach kurzer Zeit die Paprika dazu geben, kurz mit braten.

2. Tomatensoße dazu, Sahne dazu. Alles aufkochen, salzen, pfeffern, über die Hähnchenteile geben. Alles für ca. 45 Minuten bei ca. 150 bis 160°C im Ofen garen. Dazu gibts Reis!

Und das sollte dabei raus kommen:

Paprika-Hähnchen mit Reis, soooo lecker!

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Sucuk auf dem Fladenbrot nebst Tomaten-Zucchini-Reis und Tsatsiki – Fix und geil!

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Donnerstag, 02. Dezember 2010

Ich war vor ein paar Tagen beim Türken und hab mir Sucuk gekauft. Dachte der Rest vom arabischen Fladenbrot von gestern müsste doch super zu der Parmak-Sucuk  passen. Dazu vielleicht Reis? Reis ins Soße wenn dann! Als Schwabe macht eine Soße dieses Getreide gleich viel sympathischer. Ok, noch schnell zum Nachbarn eine Zucchini und passierte Tomaten geholt … schon gehts los.

Zutaten

  • Sucuk
  • Reis
  • dünnes Fladenbrot (arabisches)
  • Zucchini
  • passierte Tomaten
  • eine Zwiebel, Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Öl
  • Tsatsiki (siehe dieses Rezept)

Los gehts Habibi

1. Die Zwiebel und eine halbe Zehe Knoblauch fein hacken. Ebenso die Zucchini, diese würfeln. Den Reis halb gar kochen, abseihen. Nun im gleichen Topf mit etwas Öl zuerst die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Danach die Zucchiniwürfel zugeben und mit dünsten. Etwas Zucker zugeben, kurz karamellisieren. Mit einem Teil der passierten Tomaten ablöschen, den Reis wieder hinzugeben und weiter köcheln.

Den anderen Teil der passierten Tomaten (in meinem Falle habe ich einen Tetrapack gekauft) könnt ihr für ein anderes Rezept benutzen. Wenn ihr viel Reis nehmt (ich hatte nur ca. 130 g) könnte vielleicht auch ein ganzer benötigt werden. Einfach testen.

2. Sucuk häuten und in Streifen schneiden. In einer Pfanne von beiden Seiten bräunen.

Sucuk, die Wurst aus Kalbfleisch (ab und zu auch Rind) mit einer Kreuzkümmel- und Knoblauch-Note.

3. Den Reis gar kochen und abschmecken.

4. Auf einem Teller das Fladenrot mit den Sucukstreifen versehen, den Reis daneben und Tsatsiki dazu, lecker!

Sucuk, Fladenbrot, Tsatsiki und Gemüsereis, einfach lecker -> Kochzeit ca. 15 – 20 Minuten.

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Rotbarsch-Filet Müllerin-Art an Blattspinat und Weißwein-Karotten-Reis

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Dienstag, 06. Juli 2010

Hier mal ein Fischrezept das es hier bei uns gerade gab. Ist soweit ich weiß sogar das erste Fischrezept hier auf Gastrophil … Extrem lecker, schnallt euch an! Ist zwar nicht direkt nach Müllerin-Art kommt dem aber dennoch sehr nahe.

Zutaten

  • Rotbarsch Filets (auch Goldbarsch genannt)
  • Blattspinat
  • Karotte
  • Zitrone
  • Schalotte, Knoblauch
  • Weißwein
  • Sahne
  • Mehl
  • Butter, Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

1. Schalotte und Knoblauch sowie Karotte sehr fein würfeln.  In einem Topf unter Verwendung von Olivenöl alles ca. 5 Minuten glasig dünsten. Mit ordentlich weißwein und Sahne ablöschen. Kurz aufkochen, würzen und dann langsam köcheln. Die Soße kann man auch vom Feuer nehmen um zu verhindern das selbige anbrennt.

2. Reis kochen. Wenn dieser al dente ist zu der Soße  geben und einen Deckel drauf.

3. Blattspinat in einer Pfanne mit etwas Butter andünsten. Salzen und Pfeffern.

4. Nebenher die Rotbarsch-Filets mit Salz und Pfeffer würzen, mit etwas Zitrone beträufeln und in Mehl wenden. In reichlich Butter von beiden Seiten goldgelb braten.

5. Reis, Blattspinat und das Filet anrichten und mit Butter aus der Pfanne begießen.

rotbarsch-muellerinen-art

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Cevapcici gibts heute

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Samstag, 31. Oktober 2009

Mir ist aufgefallen das ich schon seit mindesten 5 Jahren keine Ćevapčići mehr gegessen habe. Um in 5 Jahren nicht zu schreiben >>Mir ist aufgefallen das ich seit 10 Jahren keine Ćevapčići mehr gegessen habe<< werde ich diesen Zustand heute mal ändern. Da Ćevapčići aus Fleisch bestehen habe ich also eine klare Win-Win-Situation. Sowas lob ich mir doch heute.

Rezept gibts dann sobald ich mir diese Fleischröllchen ausbaldowert, gekocht bzw. gebraten und überlebt habe. Als Beilage plane ich Djuvec-Reis für das ich, meine ich zumindest, ziemlich seltsame und gleichermaßen unpassende Zutaten in meinem verkaterten Zustand gekauft habe. Da wären z.B. eine Karotte, ein paar Champignons und Tomaten. Naja mal sehen was sich daraus schustern lässt. Ich hoffe mal ich habe noch Reis sonst gibts eben Pommes (die ich mit Sicherheit auch nicht da habe) …

Rezept und Fotos folgen.

Hier dasRezept, natürlich bebildert.

Zutaten (2 Personen):

  • 350g Rinderhack
  • Reis
  • halbe Karotte, 3 Champignons, 2 Tomaten
  • Salz, Pfeffer (schwarz), Paprika (gemahlen), Chili (gemahlen), Tomatenmark, Gemüsefond
  • Olivenöl, Butter
  • Erbsen
  • Zwiebel, Knoblauch

Rezept:

1. Zwiebel und 1 Zehe Knoblauch sehr fein hacken. Hackfleisch in eine Schüssel und die  Zwiebel und dem Knoblauch dazu geben. Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, Paprika und Chili dazu geben und alles gut vermengen (Petersilie, die da normalerweise noch rein gehört, hab ich leider vergessen zu kaufen). Daraus dann ca. 4-5 cm lange Cevapcici rollen und bei Seite legen.

cevapcici-01-roh

2. Reis kochen. Nebenher aus eine Zehe Knoblauch fein hacken. Aus einer halben Karotte und den 3 Champignons Brunoise herstellen. Brunoise und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark dazu geben. Tomaten in Würfel schneiden und zum angeschwitzten Gemüse in den Topf geben. Tomaten kurz mit andünsten und dann erst den gekochten Reis gefolgt von etwas Gemüsefond, zum ablöschen.

brunoise-pilze-02

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3. Cevapcici in reichlich Olivenöl braten. Anrichten. Dazu passt Aivar.

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cevapcici-05-teller

Gib deinen Senf dazu

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