gab es letzten Freitag. Mein erster Rostbraten vom Pferd. Geschmacklich lecker, leider etwas zäh. Hier mal das Ergebnis. Rezept gibt es wegen sowas banalem nicht.
Direkt vom Stall auf dieses formschöne Plastik-Schneidebrett. Da lacht mein Herz.
Im Pfannen-Spa wird erst mal ordentlichst entspannt.
Da haben wir was angerichtet. Lebloses Pferd nebst fleischlosen und angebratenen Kartoffeln. Trotzdem wurde das große Los gezogen. Eine Win-Win Situation (für uns).
Die wertvollen Pferdefleischsäfte, gefangen zwischen den Muskelfasern dieses Reittieres, sind einfach nur köstlich!
Leider war der Gaul etwas zäh. Das Filet, welches es gestern gab, war hingegen wundervoll zart. Dazu aber die Tage mal genaueres.
Ja ich gebe es zu und bereue nichts. Im Metzgereifachgeschäft war ich unfähig eine kleinere Zahl als die oben genannte zu nennen als es darum ging die prachtvollen Koteletts aus glücklichen Schweinen zu bestellen. Auch der Zusatz das die soeben bestellten Koteletts auch gerne etwas dicker ausfallen dürften räumten die letzten Zweifel aus ob auch alle satt werden würden. Hier gehts jetzt ums Fleisch!
mal gehen die Dinger auch Morgens, Mittags sicher auch, genau so wie zwischen den genannten Zeiten. Diese Burger gehen einfach immer.
Zutaten
Rinderhack
Zwiebeln oder Chalotten
Burgerbrötchen
Käse (Chester oder ein beliebiger anderer Käse)
Tomaten, Salat
Senf, Mayonnaise, Tomatenmark
Pfeffer, Salz, Chili nach Belieben
Los gehts …
1. Das Hackfleisch in ca. 80 g große Kugeln unterteilen. Auf einem Brett Klarsichtfolie auslegen. Jede der Hackfleischbällchen mit einer zweiten Schicht Klarsichtfolie abdecken und mit einem Topf o.Ä. auf die gewünschte Größe platt drücken. Salzen, Pfeffern. Ich habe das Fleisch extra nicht anderweitig gewürzt um einen unverfälschten Geschmack zu erhalten. Das kann aber je nach Belieben abgeändert werden
2. Tomaten, Zwiebel und Salat putzen sowie zurecht schneiden. Aus einem Teil Mayonnaise, einem Teil Senf und einem Teil Tomatenmark sowie Salz und Pfeffer eine kleine Burgersoße basteln. Beliebig mit Gewürzen nach Gusto verfeinern. Burgerbrötchen in Hälften schneiden und in den Ofen zum kross werden legen.
3. Nun werden die Patties in einer großen (in dem Fall beschichteten) Pfanne ausgebacken. Merke: Es wird nur ein mal gedreht.
Nach dem Drehen kann nach kurzer Zeit gleich in der Pfanne der Käse auf die einzelnen Patties gelegt werden. So kann er schon leicht schmelzen.
4. Burgerbrötchen aus dem Ofen holen und die untere Hälfte mit Senf bestreichen, darauf das Fleisch (oder auch mehrere ), Tomaten, Zwiebeln und Salat geben. Ganz oben auf Mayonnaise (selbst gemachte ist natürlich am leckersten!). Deckel drauf, Affe tot.
PS: Für Fleischliebhaber die das Hack vom Metzger des Vertrauens holen: Kann wenn es frisch ist innen auch noch etwas rosa oder roter sein. Ich mag das. Ist aber ein Risiko.
PPS: Diese Burger sind nur ein Grundgerüst. Gerne kann mit anderen Gewürzen, Chilis, Gürkchen, gebratenen Pilzen, Speck usw. angebaut werden
Ja, gestern musste es mal wieder etwas schneller gehen. Hackfleischfan, Pasta-Fan und Zeitdruck -> Resultat ist dieses leckere und wirklich günstige Gericht.
Zutaten
Spaghetti
400 g Rinderhackfleisch (aus dem Rind in den Mund!)
1. Hackfleisch, Ei, halbe gehackte Zwiebel, halbe fein gehackte Knoblauchzehe, ordentlich Salz, Pfeffer, Chili, ca 50 g frisch geriebener Parmesan oder Pecorino sowie Weckmehl bzw. altes eingeweichtes Brötchen zu einer homogenen Masse kneten die als späteres Hackbällchen auch zusammen hält.
2. Pfanne erhitzen, ca. 1,5 cm große Hackbällchen formen und in Olivenöl anbraten. Die andere Hälfte des Knoblauchs und der Zwiebel dazu geben, kurz mit anbraten. Eine Prise Zucker über die Zwiebeln streuen. Das ganze dann mit der Dose Tomaten ablöschen, Flamme runter drehen, salzen, pfeffern, 2 Lorbeerblätter rein geben, etwas Rosmarin dazu und langsam weiterköcheln.Tomatenmark dazu geben (ca. 2 EL).
3. Spaghetti ca. 5 Minuten kochen. Wenn diese noch etwas fest sind heraus nehmen und zu den Hackbällchen in Tomatensoße geben, al dente garen.
4. Im weiten Pastateller nochmals mit ordentlich Parmesan beglücken!
Nahrungsaufnahme im kleinen Stil. Kinderteller Spaghetti + leckerste Hackbällchen.
Das Gulasch aus Schweinefleisch und Sauerkraut, welches fälschlicherweise immer als Szegediner Gulasch betitelt wird, eigentlich aber Székeler Gulasch (Székelygulyás) heißen sollte, steht heute ganz oben auf meinem Speiseplan. Da nicht mal der feine Larousse Gastronomique etwas über die Herkunft dieser Gulasch-Art verrät und ich über Google auch nicht fündig wurde bleibt dieses Gulasch vorerst unkategorisiert.
Natürlich entstand dieses Gericht mal wieder aus Resten deshalb nicht wundern wenn die Zutaten nicht den Originalzutaten entsprechen. Statt Schwein habe ich Rindfleisch verwendet. Außerdem kommen bei mir Wein und Tomaten rein. Aber who cares wenn es schmeckt!?
Zutaten
400 g Rindergulasch
200 – 300 g Sauerkraut
Rinderfond oder Brühe
2 Zwiebeln, Knoblauchzehe
Rosenpaprika (Pulver), Chillipulver
Harissapaste
Rotwein, Wasser
1 Karotte
halbe Dose Tomaten (crudo)
Öl oder Schweineschmalz
Salz, Pfeffer, Kümmel
Rezept
1. Die Zwiebeln fein hacken. In einem Topf andünsten und nach kurzer Zeit das gewürfelte Fleisch hinzugeben.
Kurz danach die Karotten, ebenfalls in gewürfelter Form. Alles gut anschwitzen. Ganz am Ende mit frisch zerstoßenem schwarzen Pfeffer und ordentlich Salz würzen.
2. Mit der halben Dose Tomaten und ca. 150 ml Rotwein und 100 ml Wasser ablöschen. Mit Deckel verschließen aber noch einen kleinen Spalt offen lassen. Auf sehr kleiner Flamme für ca. 2 – 2½ Stunden köcheln lassen. Wenn zu viel Flüssigkeit verdunstet einfach mit Wasser wieder auffüllen.
3. Wenn das Fleisch gar ist das Sauerkraut unter mengen und für weitere 10 – 15 Minuten erhitzen / köcheln.
Mit Salz, Pfeffer, Chilli bzw. Rosenpaprika und etwas Kümmel abschmecken.
Dazu passt Kartoffelpüree.
Nachtrag: Heißt es jetzt Székeler Gulasch oder Szekler Gulasch? Ich finde irgendwie keine vertrauenswürdige Quelle. Werde diese Gulaschart aber mal in der Kategorie “Ungarn” ansiedeln.
Nun fällt es also das böse Wort. Dachte ich komme hier drum herum aber dem ist wohl doch nicht so. Salat! Heute wollte ich mal etwas gesundes Kochen, als Beilage ist es dann ja nur gerecht wenn etwas tierische Nährstoffe den Teller verschönern. Kein Rezept, nur was schnelles. Wies geht kann sich ja wohl jeder denken. Hier also nur die Kurzform.
Zutaten
2 Koteletts (eine Person)
Feldsalat
eine Tomate, eine Zwiebel, Knoblauchzehe
Baguette
etwas Milch, Sonnenblumenöl, Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer, Chili
Anweisung
1. Koteletts mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. In einer backofengeeigneten Pfanne scharf anbraten, zerdrückte Knoblauchzehe und halbe Zwiebel dazu und ab in den Ofen zum durchziehen.
2. Aus der anderen halben Zwiebel, Sonnenblumenöl, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Milch eine Salatsoße mixen. Den Salat + Tomate da rein.
2. Baguette in Scheiben schneiden, mit Olivenöl beträufeln und oben auf die Koteletts im Ofen legen. Weitere 2 – 4 Minuten ziehen lassen. Essen.
So, das gab es bei mir vor einer Weile. Da mein Kartenlesegerät scheinbar seinen Geist aufgegeben hat bin ich gezwungen mal wieder ein altes Rezept hier rein zu stellen. Heute also mal was ganz einfaches. Cordon bleu aus Kalbsschnitzel gefüllt mit Wacholderschinken und leckerem Käse. Leider habe ich vergessen welchen Käse ich damals genommen habe. Denke aber es war wohl Greyerzer.
Zutaten
3 Kalbsschnitzel
Wacholderschinken (wie immer geht natürlich auch anderer Schinken)
Greyerzer Käse (oder eben ein anderer)
1 Ei, Paniermehl, Weizenmehl
Salz, Pfeffer, Butter oder Öl
Zahnstocher oder Rouladennadeln
Zubereitung
1. Die Kalbsschnitzel klopfen und auf einem Brett auslegen. Salzen und Pfeffern. Nun mit dem Schinken und dem Käse belegen.
2. Das Ei in einen tiefen Teller schlagen, ebenfalls Salzen und Pfeffern und danach verquirlen. Weckmehl auf einem großen Teller geben. Die Kalbsschnitzel zusammenklappen und mit Zahnstochern fixieren. Schnitzel leicht melieren.
3. Die zugeklappten und gefüllten Kalbsschnitzel panieren (Ei -> Weckmehl) und sogleich goldgelb in Butter bzw. Öl ausbacken. Ich habe die am Ende noch im Ofen bei 150°C 5 Minuten ziehen lassen.
Die fertigen Cordon bleus sollten dann so aussehen und unglaublich lecker schmecken
Auf Grund der Tatsache, das wir hier in der WG weder einen Bäcker-Backofen noch einen Römertopf besizten, bin ich auf die Idee gekommen einen leckeren Bäckerofen (Baeckoffe) zu machen. Hab das schon ein paar mal in Frankreich gegessen und war immer begeistert da dieses Gericht wichtige Ingredienzien wie Fleisch und Kartoffeln enthält. Ein Schuss vor den Bug jedes Anorexia Geplagten. Auch wenn die Grundvoraussetzungen nicht die Besten sein sollten, so bin ich mir sicher, das dieses Eintopfgericht meinen Tag machen wird.
Zutaten
500 g Lammkeule
500 g Rinderbrust
500 g Schweineschulter
500 g Kartoffeln
4 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
eine Flasche Weißwein (idealerweise Riesling)
Bouquet Garni, Salz, Pfeffer
Rezept
1. Das Fleisch in mundgerechte Stücke schneiden und in einer großen Schüssel, mit samt den Lorbeerblättern im Weißwein für ca. 24 Stunden marinieren.
2. Einen großen irdenen Bräter mit Schweineschmalz einfetten (Achtung: bei der Verwendung eines Römertopfes diesen vorher wässern damit er im Ofen nicht reißt) und dann drei Lagen aus Fleisch, Zwiebeln und den Kartoffeln, die in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten wurden, schichten. Einer Lasagne gleich. Jede Schicht ordentlich salzen und pfeffern. Bouquet Garni hinzufügen und leicht unter den Weißweinspiegel drücken.
3. Am Ende alles mit dem Weißwein aus der Marinade übergießen, den Bräter verschließen1 und für ca. 2 bis 2 1/2 Stunden im Ofen schmoren.
1 Im Original Baeckeoffe Rezept wird der Deckel des Bräters noch mit Brotteig (Mehl, Hefe, Wasser und Salz) verschlossen. Auf das habe ich jedoch verzichtet aus Angst der Deckel, der hier aus Glas ist, könnte reißen.
PS: Es gibt auch Rezepte in denen noch Lauch und Suppengrün in den Baeckeoffe kommt. Auf das habe ich jedoch hier verzichtet. Warum? Keine Ahnung.
Wer braucht schon schwule Duftkerzen, wenn die Wohnung auch nach köstlichem, in Weißwein geschmorten Fleisch und Zwiebeln duften kann?
So, jetzt kommt mal das Zweite Rezept der Chili-Reihe. Sicherlich werden das hier noch 10 Stück aber gut, Chili ist nun mal lecker. Lecker und Scharf. Also wie Kaffee nur eben scharf :p Das Schwarzbier-Chili ist dazu, weil es aus schwarzen Bohnen besteht, auch so schwarz wie ein richtig leckerer schwarzer Kaffee. Nur eben schärfer. Hier wird das Ganze aber nochmal genauer erläutert. Also das mit dem leckeren Kaffee. Denn so lecker ist auch das Chili hier, nur eben etwas schärfer … und mit Bohnen.
So, genug davon. Hier mal das restliche Rezept.
Zutaten
300 – 500 g leckeres Rindfleisch gehackt
200 – 300 getrocknete schwarze Bohnen
Suppengrün
1 Flasche gutes Schwarzbier
1 Dose Tomaten
5 – 10 scharfe Chilies (oder weniger – nach belieben)
1. Die Bohnen eine Nacht vorher in reichlich kaltem Wasser einweichen.
2. Die Bohnen gar kochen. Dauern im Schnellkochtopf ca. 35 – 45 Minuten (je nach Modell und Alter des Topfes). Wasser wie immer vorher nicht salzen!
3. Nebenher nun die Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein), das Suppengrün schälen sowie ebenfalls grob zerteilen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Hackfleisch in einem großen und weiten Topf schön anbraten. Das grob gehackte Suppengrün dazu und auch etwas mit anbraten.
Alles mit der Dose Tomaten ablöschen. Die Dose kann man danach auch zum Abmessen des Schwarzbieres benutzen. Einfach bis zum Rand mit Bier füllen und auch dazu geben. Ebenso gleich etwas Pfeffer und Salz sowie ca. 100 ml Gemüsefond. Alles so lange leicht köcheln lassen bis die Bohnen dann auch gar sind.
4. Bohnen abgießen. Ruhig etwas vom Kochwasser übrig lassen und samt den Bohnen zur Tomaten-Hackfleisch Mischung geben. Nun gehts ans Eingemachte – den Chilis. Hier kommen immer zwischen 5 – 10 frische Chilischoten, getrocknetes Chilis und evtl. noch etwas frisch gemahlener Sezuanpfeffer rein, aber wer es etwas milder möchte, der sollte sich da einfach selber ran tasten. Chilischote ist ja auch nicht gleich Chilischote, von dem her variieren hier auch die Schärfegrade.
Zum Würzen: Bei dem Chili hier waren es frische Chilis, getrocknete Chilis und Cumin.
5. Das Chili jetzt noch eine Weile auf sehr kleiner Flamme weiter köcheln lassen, bis es, wie der Schwabe sagt, schlonzig ist. Das heißt wenn die meiste Flüssigkeit draußen ist.
Leider hab ich vom Endprodukt kein Foto, werde ich aber noch machen und dann hier rein stellen.
Hier kommt jetzt wenig gelaber sondern viele Bilder eines mittelgroßen Burgers nebst tollem Rezept zum Nachkochen.
Zutaten:
1,5 Kg Rinderhack
eine Packung Chester Scheiblettenkäse
eine Packung Bacon
3 Tomaten
3 Zwiebeln
1 Kopfsalat (oder ein anderer Salat nach Gusto)
ein Glas Cornichons
2 handelsübliche Fertigpizzen
eine Flasche Hamburgersoße
Ketchup
3 Eier
Weckmehl oder alte Brötchen
Salz, Pfeffer, Chillis
Schweineschmalz
3 Freunde und ne menge Alkohol
Rezept:
1. In einer großen Schüssel die einzelnen Zutaten für die Hackfleischmasse vermischen. Da wären das Hackfleisch, eine Zwiebel, 3 Eier, Weckmehl, Salz, Pfeffer. Alles ordentlich per Hand durchkneten.
2. Die Fleischmasse in eine Burgerähnliche Form bringen.
3. Nun das Ganze in einer Passenden Pfanne, unter Zuhilfenahme von Schweineschmalz, von jeder Seite gut anbraten. Danach dann in den Ofen und bei ca. 150°C eine Stunden garen. Immer artig mit dem austretenden Fett begiesen.
Oben: Fleischklops in der Pfanne | Unten: Damit es nicht zu trocken wird mit dem Fett begiesen
4. Ca. 15 – 20 Minuten (je nach Fertigpizza) bevor der zugegebenermaßen sehr zierlich geratene Hackfleisch-Klumpen dann fertig ist, die Fertigpizzen ihrer Verpackung entledigen und nach Packungsangabe auch im Backofen backen. Nebenher die Tomaten, Zwiebeln, Gürkchen und den anderen Mist burgergerecht kleinschneiden.
5. 5 Minuten bevor dann alles fertig ist kurz den Brätling aus dem Ofen nehmen und ihn mit dem Käse belegen. Danach wieder in den Ofen damit der Käse auch lecker zerlaufen kann.
6. Nun kann auch der Bacon in Form gebracht werden.
7. Jetzt sollten alle Zutaten fertig sein. Das Hackfleisch sowie die Fertigpizzen, das Grünzeug geschnitten, der Käse zerlaufen. Nun kann zusammengebaut werden was zusammen gehört:
8. Anschneiden und Essen! Viel Spaß beim Nachkochen