Mit ‘geflügel’ getaggte Artikel

Blanquette de poulet

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Montag, 07. November 2011

Blankett vom Huhn oder Hühnerfrikassee (wobei das meines Wissens die bessere Variante mit frischem, nicht nach dem garen vom Knochen gelöstem Hähnchenbrustfilet ist) gab es bei mir nach dem ich die Geflügelbrühe gekocht hatte. Das Blanquette oder deutsch Blankett bezeichnet hierbei einfach nur ein Ragout im Groben Sinn aus hellem Fleisch. Das Perfekte Essen nachdem man sich eben einen Geflügelfond gekocht hat.

Das braucht ihr dafür

  • Ausgekochtes Huhn
  • gute Geflügelbrühe (geht mit dem ausgekochten Huhn ja einher)
  • Butter
  • Weizenmehl
  • Erbsen
  • Champignons
  • Salz, Pfeffer

Rezept für Hühnerfrikassee

1. Das Fleisch vom ausgekochten Huhn bzw. dessen Knochen lösen. Große Stücke ggf. nochmals zerteilen. Alles bei Seite stellen.

Gekochte und erkaltete Hühnerteile – nach der Geflügelfondproduktion die perfekte Verwertung

Nach dem Essen werdet ihr, im Gegensatz zu diesem Fleisch hier, nicht vom Knochen fallen

2. Aus Butter und Mehl eine helle Roux blanc (helle Mehlschwitze) zubereiten und mit der kalten Geflügelbrühe ablöschen, darauf achten das keine Klümpchen entstehen. Habe hier für ca. 650 ml Geflügelbrühe ca. 3 – 4 EL Mehl benutzt um eine gute Konsistenz zu erreichen. Salzen und Pfeffern. Abgelöstes Fleisch hinzugeben. Auf kleiner Flamme für ca. 20 Minuten sehr sanft köcheln lassen, so geht der Mehlgeschmack der Roux verloren.

3. Pilze und Erbsen hinzufügen.

Pilze aus dem Glas braucht kein Mensch, frische Pilze ftw!

Alles für weitere 5 Minuten durchziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu hatte ich Reis.

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Geflügelbrühe – so richtig abgebrüht

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Sonntag, 06. November 2011

Da ich es zuvor von Rinderbrühe hatte, ich gerade sowieso in Fond und Brühenproduktion bin, folgt hier jetzt als nächstes die Herstellung einer Hühnerbrühe. Im Prinzip der Rinderbrühe sehr ähnlich, Grundzutat entgegen der Rinderbrühe bildet hier allerdings Geflügel. In meinem Fall Huhn bzw. Hühnerklein. Wer hätte es gedacht.

Geflügelbrühe

  • Ein gutes Huhn (zur Not auch Hühnerklein)
  • Knollensellerie, Karotten
  • Pfefferkörner, Lorbeerblätter
  • Salz
  • Wasser, großer Topf und wie immer Zeit

Zubereitung einer Geflügelbrühe / Hühnerbrühe

1. Huhn zerteilen und unter fließendem Wasser waschen.

2. Salzwasser zum Kochen bringen, Hühnerteile darin blanchieren. Hühnerteile abgießen und wieder mit kalten Wasser waschen. Vollständig erkalten lassen.

3. Knollensellerie und Karotten grob putzen und zerkleinern. Zwiebel halbieren. Kalte Hühnerteile sowie die Sellerie, Karotten, Zwiebel, Pfefferkörner und Lorbeerblätter in den Topf geben. Kaltes Wasser darüber und sehr langsam erhitzen.

4. Darauf achten das die Brühe nicht zu Kochen anfängt. Das ganze für ca. 3 Stunden sieden lassen. Schaum ab und an abschöpfen.

5. Alles durch Tuch abgießen.

Ist die Brühe am Ende immer noch zu fettig entweder mit Küchenkrepp entfetten, erkalten lassen und Fett abschöpfen oder eine Fettkanne nutzen.

Klären der Geflügelbrühe

Das Klären der Geflügelbrühe läuft im eigentlichen Sinne so ab wie das Klären einer Rinderbrühe. Als Klärfleisch wird hier allerdings Geflügelfleisch verwendet. Ich persönlich kläre meine Brühe aber nicht. Wär mir schon zu aufwendig ;)

Abfüllen der Geflügelbrühe

Auch hier gibt es keinen Unterschied zur Rinderbrühe. Entweder noch sehr heiß in vorher im kochenden Wasser desinfizierte Gläser abfüllen und sofort den Deckel drauf oder eben einfrieren.

Resteverwertung

Anders als bei Brühen bzw. Fonds die auf Knochen basieren wäre es hier zu schade das gute Fleisch wegzuwerfen. Mir persönlich geht das zumindest so. Die Hühnerteile einfach abkühlen lassen und mit einer Gabel vom Knochen trennen. Daraus kann man dann verschiedenste Gerichte zaubern:

In einer Pfanne etwas Öl, Zwiebeln und Knoblauch sowie Chili angehen lassen. Dazu das fasrige ausgelöste Geflügelfleisch. Mit Cumin etwas nachwürzen, Salzen, Pfeffern. Wrap mit Bohnenpaste bestreichen, pfannengeschwenktes Geflügel darüber, Joghurtdip und vielleicht frischer Koriander wer mag.

Oder ihr bastelt euch wie eure Eltern oder Großeltern daraus einfach ein leckeres Hühnerfrikassee bzw Blankett. Dazu Reis und der Tag das Huhn ist gerettet…

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geflügeltes Paprika-Gulasch

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Samstag, 14. Mai 2011

So, nach dem ganzen übertriebenen Gekoche die letzten Tage und Wochen, einer notwendigen Alkohol-Abstinenz gepaart mir Hart-Abliegen, hier mal wieder was sehr einfaches und bodenständiges. Ich steh unglaublich auf die Kombination Geflügel, Paprika und Sahne, nur Gott weiß warum. Darum hier eine kleine Abwandlung des Paprika-Hähnchens – diesmal in einer Gulaschvariante.

Zutaten

  • Gulasch vom Hähnchen oder Pute
  • Spitzpaprika (rot)
  • passierte Tomaten
  • Sahne
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Salz und Pfeffer, Chilipulver, Zucker
  • Olivenöl

Auf Los gehts Los!

1. Paprika waschen und in feine Würfel schneiden. Mit der Zwiebel und dem Knoblauch gleich verfahren. Beides in ordentlichem Olivenöl anschwitzen und Farbe nehmen lassen. Das zu Gulasch geschnittene Geflügelfleisch dazugeben und mit andünsten. Eine Prise Zucker dazu geben, salzen, pfeffern.

2. Passierte Tomaten dazu geben, Prise Chilipulver ebenso. Für ca. 30 Minuten köcheln lassen. Sahne dazu geben. Für weitere 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich steh einfach drauf!

Gegessen hab ich dazu Reis. Passt meiner Meinung nach am besten dazu.

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Paprika Hähnchen – einfach nur doppelt-dreifach-Umami lecker

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Samstag, 26. März 2011

Wenn es ein wohlfühl-Essen gibt, welches man einfach nur in unglaublicher Geschwindigkeit in sich rein zerren möchte, selbst wenn es noch verdammt heiß ist und man sich die fiese Fresse verbrennt, so ist das bei mir Paprika Hähnchen. Warum das bei genau diesem Essen so ist weiß ich nicht. Muss mich immer regelrecht zwingen das nicht in wahnwitziger Geschwindigkeit in mich rein zu schaufeln.

Der zweite positive Punkt ist das es echt einfach geht und wunderbar nebenher läuft (wenn man wie ich nebenher noch 4 Liter Bolognese kocht). Einfach alles schnippeln, anbraten, Backform, Ofen, Reis, essen!

Zutaten

  • Hähnchenschenkel (oder anderes Stück mit Haut!)
  • Tomatensoße (hab ich als Rest gehabt -> Rezept)
  • Paprika (rot)
  • Karotte
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Sahne
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Mehl

Rezept

1. Karotte und Zwiebel sehr fein würfeln. Die Paprika ebenfalls. Die Hühnerteile Salzen und Pfeffern und in Mehl wenden. In einer großen beschichteten Pfanne, unter Zuhilfenahme von Olivenöl, die Hähnchenteile goldbraun braten. Aus der Pfanne in eine Auflaufform umschichten. Nun in der Selben Pfanne die Karotten und Zwiebeln dünsten, nach kurzer Zeit die Paprika dazu geben, kurz mit braten.

2. Tomatensoße dazu, Sahne dazu. Alles aufkochen, salzen, pfeffern, über die Hähnchenteile geben. Alles für ca. 45 Minuten bei ca. 150 bis 160°C im Ofen garen. Dazu gibts Reis!

Und das sollte dabei raus kommen:

Paprika-Hähnchen mit Reis, soooo lecker!

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aus Pute mach lecker

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Heute habe ich tatsächlich mal was mit Pute gemacht. Eigentlich stehe ich nicht so auf dies Federvieh, erst recht nicht in Schnitzelform. Nach dem heutigen Einkauf befand sich aber eben dieses Produkt in meinem Einkaufskorb. Scheiß Hungerblindheit. Mit Pilzen, Sahne und Spätzle (zugegeben fertige) war es aber trotzdem höchst lecker.

Das gleiche geht auch sicherlich super gut mit mehliertem Schweinefilet.

Das kommt rein

  • Putenschnitzel
  • Spätzle
  • Austernpilze oder Champignons
  • Wasser, Sahne
  • Zwiebel
  • Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Butter

und so gehts

1. Putenschnitzel würzen, anbraten, zur Seite stellen. Ofen vorheizen. Backform bereitstellen.

Zugegeben, es gibt wertigere und leckere Fleischsorten, heute hat aber nichtsdestotrotz Pute den Weg in meine Pfanne gefunden

2. In der selben Pfanne die Spätze bräunen, ebenfalls zur Seite stellen.

3. Fein gehackte Zwiebel sowie die Austernpilze unter Zuhilfenahme von Öl und Butter bräunen.

Viele mögen ja gar keine Pilze, ich mag sie alle, Austernpilze aber besonders

Nach kurzer Zeit mit Mehl bestäuben, mit etwas Wasser und etwas mehr Sahne ablöschen, aufkochen, abschmecken. Kurz eindicken lassen. Evtl. mit Mehl oder Stärke nachhelfen. Spätzle wieder hinzufügen.

4. Alles in eine Backform geben. Schnitzel oben auf geben. Bei ca. 160°C für 15 Minuten backen. Fertig.

Zugegeben, nicht sonderlich kreativ – aber lecker. Putensteak mit Spätzle in Sahne-Austernpilzsoße

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The Day of the Bone – Geburtsstätte der Gasriesen

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Donnerstag, 04. Februar 2010

Gester Abend gab es mal wieder Bohnen. Schwarze Bohnen und Kidney Bohnen in einer chili-würzigen Soße. Dargeboten wird das Ganze auf einem halb Maismehl halb Weizenmehl-Taco. Garniert mit einer feurigen Tomaten-Salsa, Sauer-Crem, Chorizo und Hähnchenbrust (schön zerrupft). Nach der heutigen Nacht ist die Luft in meinem Zimmer irgendwie anders. Da ich keine Pflanzen habe, die eingehen könnten, stört mich das aber nur peripher. Alles was Ihr braucht um eine ähnliche Atmosphäre in eurem trauten Heim herzustellen erfahrt ihr hier und jetzt!

Zutaten

  • Bohnen (je nach Hunger, haben für 2 Personen ca. 600 g getrocknete Bohnen genommen. 300 g schwarze und 300 g Kidneybohnen). Ja ich weiß, wir sind pervers …
  • ca. 200 g Chorizo
  • eine Hühnerbrust, die vom Huhn
  • ca. 3 – 5 extra scharfe Chilis
  • 3 Tomaten
  • Sauer-Crem, frischer Koriander, Cumin, Salz, Pfeffer
  • 3 Zwiebeln, eine Knoblauchzehe
  • Gemüsefond
  • eine Kochbanane
  • Essig
  • Zucker
  • Weizenmehl, Maismehl, Wasser

Los gehts …

1. Die Bohnen in einer großen Schüssel über Nacht einweichen.

bohnen-chili-01

2. Bohnen abseihen und mit frischen Wasser in einen Schnellkochtopf geben und zum kochen bringen (vorerst noch ohne Deckel). Zwei Zwiebeln und die Knoblauchzehe fein hacken und mit dazu geben. Ordentlich mit Cumin kontern! Ca. 85% der Chilischoten ebenso fein hacken und auch dazu geben. Die Kochbanane schälen und auch fein hacken, auch dazu geben. Die Hühnerbrust dazu. Diese traute Sechssamkeit wird nun in einem Schnellkochtopf gar gekocht (ohne Salz!). Dauert ca. 50 Minuten. Danach den noch geschlossenen Topf abkühlen lassen da sonst die Bohnen aufplatzen würden.

Sind die Bohnen gar, den Deckel abnehmen und wie folgt verfahren. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und wieder zum Kochen bringen. Salzen, Pfeffern. Die Hühnerbrust kann jetzt auch wieder raus. Frischer Koriander abrupfen und rein geben. Noch mir ordentlich Cumin abschmecken! Etwas Zucker schadet auch nicht.

Jetzt können folgende Sachen erledigt werden:

Salsa

3. Die Tomaten waschen und sehr fein würfeln. In einer kleinen Schale mit Chili, Salz, Essig und frischem Koriander würzen.

Sauer-Crem

4. War aus der Packung. Fack!

Taco

5. gibts mal in einem andern Beitrag genauer. Beide Mehlsorten in eine Schüssel, salzen und dann mit wenig Wasser zum Teig kneten. Kalt stellen. Auswellen. In einer Pfanne ohne Öl fertigbacken.

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Chorizo

6. Aus der Haut pellen und dann in kleine Würfel schneiden. So einfach kann kochen sein ;)

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7. Die gekochte Hühnerbrust mit zwei Gabeln zerrupfen.

8. Der ganze Kladaradatsch wird nun auf dem (bei uns leider zu harten, aber das ist man ja gewohnt) Taco verteilt. Unten hatten sich die Bohnen eingefunden, darüber nahm die zerrupfte Hühnerbrust nebst Chorizo platz. Obenauf dann die Salsa und die Sauer-Crem. Evtl noch mit Chiliflocken nachschärfen ;) Nun kann das Ding gerollt werden. Bei uns ging das leider nicht das die Tacos zu hart waren und zerbrochen wären. Wurde dann wie ne Pizza gegessen … Ein erektionöser Genuss :D

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Coq au Vin de Bourgogne – Fleisch und Wein – das muss sein

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Montag, 01. Februar 2010

Wer Coq au Vin kochen und essen möchte der sollte sich darüber im Klaren sein das man damit mindestens einen Tag (besser anderthalb bis zwei) vorher mit den Vorbereitungen anfangen sollte. Der Wein muss erst schön ins Fleisch einziehen. Ist also somit nichts für “schnell schnell”-Fastfood-Schling-Leute. Dafür schmeckt es aber um so besser :)

Zutaten

  • 1 Maishähnchen (normales Hähnchen geht selbstverständlich auch, ein Maishuhn ist vielleicht sogar zu schade da sich sowas dann doch ehrer zum Grillen eignet, im original-Rezept wird ein Hahn empfohlen, sowas bekommt man hier aber nicht ohne Weiteres)
  • 1 bis 1,5 Liter Rotwein nach Gusto (bei mir wars eben ein Burgunder), es gibt auch Coq au Vin Rezepte mit Weißwein oder Rosé, hier dreht es sich aber um das aus dem Burgundenland
  • Suppengrün (Karotte, Selerie usw.)
  • 500 g frische Champignons
  • 250 g Speck / Speckwürfel
  • 2 Zwiebeln, 2 Zehen Knoblauch
  • Mehl, Salz, Pfeffer, schwarze Pfefferkörner, Schweineschmalz oder Öl
  • Bouquet Garni oder eben passende Kräuter

Zubereitung

1. Wie bereits oben beschrieben sollte man mit den Vorbereitungen ca. einen Tag vorher anfangen damit der Wein über Nacht ins Fleisch einziehen kann. Den Hahn / Hähnchen oder what ever in 4 ca. gleich große Teile zerteilen.

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2. Nun die Karotten und Zwiebeln grob zerteilen, den Knoblauch schälen und andrücken. Die Hähnchenteile mitsamt den eben geschnittenen Karotten und Zwiebeln in einen weiten Topf geben. Knoblauchzehen und schwarze Pfefferkörner dazu. Mit dem Wein bedecken.

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Das Ganze sollte nun für mindestens 12 Stunden besser für 24 marinieren. Dazu einfach zudecken und ab in den Kühlschrank.

3. Wenn die Hähnchenteile gut durchgezogen sind werden diese aus dem Sud gehoben und abgetrocknet. Den Wein Sud kippen wir durch ein Sieb in ein zweites geräumiges Gefäß da der Topf nun wieder gebraucht wird. Topf spülen und das abgesiebte Gemüse ebenfalls bei Seite stellen und abtropfen lassen (Pfefferkörner können hier wieder raus). Während der Topf trocknet würzen und mehlieren wir die Hühnerteile. Nun wird im Topf Schweineschmalz oder Öl erhitzt und darin die Hühnerteile scharf angebraten.

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Sind die Hähnchenteile schön braun werden sie heraus genommen und das Gemüse wird im selben Topf ebenfalls scharf angebraten. Am Schluss kommen die Hähnchenteile wieder dazu und alles wird mit dem beiseite gestellten Wein bedeckt. Bouquet Garni hinzu geben. Ofen auf ca. 160°C vorheizen.

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4. Das Ganze nun in den vorgeheizten Ofen schieben wo es die nächsten 1,5 – 2 Stunden bleibt.

5. Champignons putzen und ggf. dritteln oder vierteln. Speck würfeln falls dieser noch am Stück sein sollte. In einer großen Pfanne Fett oder Öl erhitzen und darin den Speck anbraten. Nach kurzer Zeit dann die Champignons hinzugeben. Alles schön anbraten, nebenher das Huhn aus dem Ofen holen und dann die Pilze samt Speck in den Topf zum Huhn geben. Auf kleiner Flamme ca. 15 – 20 Minuten weiter schmoren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das war es im großen und Ganzen schon. Leider habe ich irgendwann vergessen Fotos zu machen. Deshalb leider keines vom Endprodukt :(

PS: Die überschüssige Soße habe ich in Eiswürfelbeutel gefüllt. Die eignen sich sowas von gut um die Soße einzufrieren! So kann man sich die leckere Soße sehr bequem und in kleinen Portionen auftauen …

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Natürlich lässt sich so auch Demi-Glace, Fonds usw. bequem portionieren.

Wohl bekomms!

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Perlhuhn mit Rotkohl und Semmelknödel

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Montag, 09. November 2009

war an diesem Samstag Abend die Devise. War quasi eine Schnapsidee (im wahrsten Sinne des Wortes ;) ). Spontan das Perlhuhn entdeckt und dann eben den Rest drumherum dazu gekauft. Alles mal wieder ohne Rezept, nur mit einer groben Vorstellung was es geben könnte. Gekocht wurde das alles dann bei einem Freund. Dazu gabs reichlich Bier und Wein. Es muss auch dazu gesagt werden das ich wahrscheinlich nicht mehr alles zu 100% zusammen bekomme. Es ist also Raum für Interpretation vorhanden was beim Kochen ja nicht verkehrt ist. Die Mengenangaben habe ich versucht so genau wie möglich zu rekonstruieren. Ob es mir gelungen ist müsst ihr selbst herausfinden ;)

Zutaten:

  • Perlhuhn
  • 1/2 Kopf Rotkohl
  • 4 Zwiebeln
  • 3 Eier
  • 5 Brötchen
  • 5 Scheiben Brot
  • Gänseschmalz
  • Butter
  • Mehl
  • Suppengrün
  • Pfeffer, Salz, Lorbeer, Nelken, Wacholderbeeren
  • 1 Bund krause Petersilie
  • Honig
  • Rotwein

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Oben: Le Beurre Moulé – Demi-Sel (halb-gesalzene Butter)
Unten (von L nach R): Salz, Nelken, Pfeffer (schwarz), Wacholderbeeren, Lorbeerblätter

Rezept:

Fond:

1. Ca. 600ml kaltes Wasser in einem Top auf den Herd stellen. Suppengrün zugeben. Die Flügel des Perlhuhns sowie grobe Fettstücke abtrennen und ebenfalls hinzufügen. Zwiebel schälen und mit zwei Nelken spicken, ebenfalls dazu geben. Mit ein paar Wacholderbeeren, schwarzen Pfefferkörnern und 2-3 Lorbeerblättern ergänzen.

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Links: Perlhuhnflügel abtrennen | Rechts: Werdegang des Fonds

2. Auf kleiner Flamme sieden lassen. Ca. 2 Stunden. Wenn die ca. 2 Stunden vorüber sind die Flügel und das Gemüse in ein Sieb geben und mit einem Schöpflöffel leicht den restlichen Saft raus drücken. Auf kleiner Flamme wieder auf den Herd stellen.

Perlhuhn:

3. Für die Füllung (kann auch weggelassen werden) eine Zwiebel fein hacken. Wir haben aus Ressourcenmangel Brot genommen da wir zu wenig Brötchen hatten. Fand das aber nicht schlecht. Wem das Experiment zu riskant ist kann statt den 4 Scheiben Brot auch einfach Brötchen nehmen.

4. Brot in kleine Würfel schneiden. Etwas Gänseschmalz in einer Pfanne erhitzen. Zuerst die Zwiebel leicht andünsten und danach die Brotwürfel mit anbraten. Zwiebel-Brot-Mischung in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.

5. Die Hälfte der Petersilie fein hacken und ein Ei sowie Salz und Pfeffer dazu geben. Alles gut vermengen, mit den Händen versteht sich. Ich weiß nicht warum sich manche Leute die Mühe machen dafür extra eine Küchenmaschine zu verdrecken.

perlhuhn-06-petersilie-hacken

Kräuter, genauer gesagt Petersilie, hacken

6. Füllung in das Perlhuhn füllen, mit Olivenöl, Salz, Pfeffer einreiben und in den auf 170°C vorgeheizten Ofen geben. Aus Honig, Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Marinade herstellen. Mit dieser sollte das Perlhuhn nun ca. alle 30 Minuten eingepinselt werden.

perlhuhn-04-fuellen

Links: Füllung für das Perlhuhn | Rechts: Bald gehts ab in den Ofen

Rotkohl (1/2):

7. Den Strunk aus dem Rotkohl entfernen und in handlichere Teile, die das Hobeln erleichtern, zerteilen. Den Rotkohl nun in eine große Schüssel hobeln.

perlhuhn-05-rotkohl-hobeln

Links: Strunk aus dem Rotkohl entfernt | Rechts: Fertig gehobelter Rotkohl

8. Zwiebel fein Hacken. Gänseschmalz in einem großen Topf erhitzen und darin die gehackte Zwiebel anschwitzen. Rotkohl hinzugeben und mit andünsten. Das alles mit etwas Fond und Rotwein ablöschen. Salz, Pfeffer, Zucker und Lorbeerblätter zugeben, zudecken und bei kleiner Flamme langsam schmoren. Ab und an umrühren.

Soße (1/2):

9. Den Rest des Fonds (waren ca. noch 120ml) mit ca. 150ml Rotwein ergänzwn und weiter einkochen. Diese Soße wird ganz am Ende, wenn alles andere fertig ist, mit der Butter (habe extra eine gute französische Butter gekauft aber normale Butter geht natürlich auch) montiert.

Semmelknödel:

10. Die Brötchen würfeln. Eine Zwiebel fein hacken, andünsten (Gänseschmalz, Butter oder Öl) und dazu geben. Die restliche Petersilie fein hacken und mitsamt zwei Eiern, Salz, Pfeffer und ca. 30g Mehl (ja nach Brötchenmenge) dazu geben. Alles gut vermengen.

perlhuhn-07-semmelknoedel-masse

Links: Semmelknödel-Masse | Rechts: Alles mit der Hand

11. Großen Topf mit Wasser aufsetzen und zum Sieden bringen. Knödel formen, in den Topf geben und Hitze reduzieren. Wasser sollte nicht mehr kochen! Die Knödel sollten nach ca. der Hälfte der Zeit wenden. Garzeit ist ja nach Größe 20-25 Minuten.

Finish (Rotkohl 2/2), Soße (2/2):

Den Rotkohl mit Salz, Pfeffer und Zucker Abschmecken. Die Soße vom Feuer nehmen und mit der Butter montieren.

perlhuhn-08-sosse-montieren-butter

Würfel aus der Butter zum montieren der Soße

Diese sollte dann nicht mehr erwärmt werden. Semmelknödel abschöpfen. Perlhuhn tranchieren. Alles auf Tellern anrichten und ab gehts!

perlhuhn-09-knoedel-rotkraut-fertig

Und so präsentierte es sich am Schluß auf dem Teller

PS: Manche empfinden das alles vielleicht etwas übertrieben. Soße mit französischer Butter zu montieren. Ein Perlhuhn für zwei Personen. Überall ist Gänseschmalz dran. Aber gut, so sind wir eben und sowas gibts ja auch nicht jeden Tag. Nur jede Woche ;)

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Tandoori-Chicken mit Gemüsecurry

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Freitag, 18. September 2009

tandoori-pasteJa, darauf habe ich schon lange mal wieder Lust. Leider (oder vielleicht auch gut so) habe / möchte ich dafür kein Rezept verwenden. Da heute ja Freitag ist, ich vom Anti-Prekariat ziemlich geschafft und auch nicht sonderlich gewillt bin meine zierlichen Hände durch schnippeln diverser Discount-Produkte zu schänden, habe ich mich herab gelassen eine fertige Tandoori-Paste (2,99 beim Kaufland) zu kaufen. So, nun habe ich früher diese Paste immer mit Naturjoghurt gemischt. Wieso? Keine Ahnung. Heute habe ich wegen einer mir blöderweise zugezogenen Verkaterung vergessen einen solchen Naturjoghurt zu kaufen also marinieren meine prächtig gewachsenen Hähnchenschenkel ohne dieses tierische Nebenprodukt unter Frischhaltefolie im Kühlschrank vor sich hin. Um nicht in Versuchung zu kommen dieses Gericht in ein echtes Essen mutieren zu lassen habe ich, natürlich auch kein selbst gemachtes Curry gekocht, sondern eine (ebenfalls Ja!) fertige Paste, vom hiesigen Thai- oder was weiß ich Asiaten gekauft, mit Kokosmilch angerührt und Gemüse darin gegart. Nun warte ich mit meinem scheiß knurrenden Magen darauf das die leckere Paste in die Talkporen des toten Huhnes einzieht und ich dann, mit einer mir noch nicht bekannten Temperatur, selbiges im Ofen garen kann. Dazu gibts dann Reis … was auch sonst. Vielleicht Naan Brot, welches ich genau wie Naturjoghurt aber auch nicht im “Haus” habe. Damn!

Wieso schreibe ich das überhaupt? Nun, muss noch bis heute Abend warten um dann Bier zu trinken. Unglaublich viel Bier. Diese Stunden warte ich nun hier, schreibe das, rauche und trinke schwarzen Kaffee mit weißem Zucker und ohne Milch. Hätte ich Naturjoghurt könnte ich den … ach was egal. Vielleicht kann ich mich auch noch dazu durchringen hier zu berichten ob man also Tandoori-Paste auch ohne Naturjoghurt benutzen kann um diese sehr wichtige Information für die Nachwelt ewig in den hiesigen Server zu brennen.

So der Kaffee ist nun auch bald kalt, ich zünde mir ne neue Kippe an und warte mal weiter …

Nachtrag:

Also das Tandoori-Chicken war verdammt lecker. Mein Mitbewohner kann das bestätigen. Wir beide leben noch und haben alles verputzt. Hier noch eine kleine Impression vom Essen

(nicht schimpfen wenn das Bild nicht so der Hammer ist. Erstens war ich schon gut angetrunken und zweitens kann kein normaler Mensch mit diesem scheißdrecks Gimp gescheit ein Foto bearbeiten. So ein geficke habe ich selten erlebt. Habe für dieses Foto ca. 45 Minuten gebraucht. Für ein besseres Ergebnis mit Photoshop hatte ich das maximal in Sekunden! gebraucht…)

tandoori-chicken-fertig

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