Archiv für die Kategorie ‘Fertigprodukt’

Kimchi Udon – キムチ うどん

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Mittwoch, 23. November 2011

Winter, kalt, Suppe, heiß. Auf Grund äußerer Umstände wie dem kalten Wetter, fettigster Nahrungsmittel beim Gänsebesen in Fellbach am gestrigen Tage und der unstillbaren Lust nach Suppe, besonders in ihrer exotischeren Form, MUSS es heute einfach Suppe geben. Die Tatsache das ich noch ein paar Liter feinster Geflügelbrühe im Tiefkühler habe tut sein übriges dazu.

Eigentlich gehört in eine japanische Suppe wohl Dashi – wie ich einst las. Die große Entfernung zu Düsseldorf und der dort ansässigen japanischen Supermärkte mit ihrem breit gefächerten Produktspektrum zwingt mich aber auf Zutaten wie Bonito,  Konbu (getrockneter Seetang) usw. zu verzichten. Seis drum. Koch ich mir eben mein eigenes Süppchen. Eine Abwandlung meinerseits. Pervers geile Geflügelbrühe, frisch aufgekochte Udon Nudeln, knackige  Frühlingszwiebeln ……, super heiß serviert in einer meiner neuen japanischen Suppenschüsseln, neuste Anschaffung beim letzten Düsseldorf-Besuch. Ihr erinnert euch, da wo ich vergessen habe das scheiß Dashi-Pulver zu besorgen.

Egal, das nächste mal besorg ich alles möglich aus den dortigen Märkten.

Zutaten für Kimchi-Udon

  • Selbst gemachte beste Brühe (bei mir Geflügel)
  • Udon Nudeln
  • Kimchi
  • Bambussprossen
  • frischer Chili

Rezept

Der eigentliche Aufwand ist hier die Brühe. Auf keinen Fall würde ich hier auf gekörnte Brühe zurückgreifen. Frische Brühe sollte da wirklich Pflicht sein. Leider hatte ich bestimmte Zutaten nicht so das eben eine Hühnerbrühe herhalten musste.

1. Brühe abschmecken. Udon kochen. Hier könnte man auch frische Udon machen, da trau ich mich momentan aber noch nicht ran. Demnächst dann ;) Sobald die Udon fertig sind gleich in ein geeignetes Suppengefäß geben. Nicht abschrecken! Großzügig Kimchi darüber geben. Ein paar Bambussprossen ebenso. Nun mit der fast kochenden Brühe aufgießen. Alles kurz herum rühren. Frisch gehackter Chili drüber und sofort heiß essen.

Einfach nur super lecker!

Gibts Bukkake Udon eigentlich bei Frauenbesuch? Spitzen Name für eine Suppe wie ich finde. Die gibts wirklich, kein Scherz.

Wers etwas würziger mag, so wie ich, der haut sich noch ordentlich extra Kimchi rein :D

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Von Schnitzel, Zwiebelrostbraten und Improvisationskochen, alles verkatert – Liefermaraton Teil 2

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Dienstag, 23. August 2011

Im letzten Artikel ging es ja eher um Verköstigungen durch diverse Lieferdienste. Da mir das über die Tage echt zum Hals raus hing, bin ich an dem ein oder anderen Tag nun auch auf Restaurants ausgewichen. Zusätzlich habe ich in der neuen Wohnung auch zum ersten mal toll gekocht. Naja, kochen konnte man dieses Brimborium nicht gerade nennen, meinen abartigen Hunger hat es aber trotzdem gestillt.

Langsam läuft dieses ganze Vorhaben doch auch ins Geld. Bei meinem Essensbedarf sind das trotz Mittagessen vom Metzger oder Bäcker dann immer noch zwei Nummern aus einem der zahlreichen Lieferdienstprospekte, auf die ich nach dem ein oder anderen Restaurantbesuch zugegebenermaßen trotzdem nicht verzichten konnte.

Da wird dann der eine Tag, bei dem der finanzielle Aufwand meinen Körper durch Nahrung am Leben zu halten bei ~ 25€ liegt, durch die nächsten Tage, an denen ich billigste Dosen für 85 Cent das Stück genoss, kompensiert.

Die Maximaltemperaturen von 32°C halten mich dann natürlich auch nicht ab Leckerbissen wie Tortellini al forno oder einen Feuertopf zu verschlingen.

Los ging das ganze Schlamassel am Samstag Mittag. Total verkaterter Besuch im Onkel Otto. Eines dieser berüchtigten Restaurants die XXL-Schnitzel und anderer XXL-Speisen anbieten. Eigentlich stehe ich ja gar nicht auf sowas, der Hunger, die Lust auf Abwechslung von den immer gleichen Pizzas und Pastagerichten stimmten mein Gewissen aber milde. Ob es an gerade dieser willkommenen Abwechslung lag? Keine Ahnung aber das Schnitzel war wirklich lecker. Die Überbleibsel werden als Schwabe natürlich eingepackt!

Schwäbisch, XXL, lecker mit Soße. Trotzdem für meinen flauen Magen ein zu großes Hindernis

Nach dem obligatorischen Vollsuff am Samstag Abend, der soweit ich mich erinnern kann bis ca. 5 Uhr am nächsten Morgen ging, folgte ein sonntäglicher Paddelausflug, welcher am wundervollen Atomkraftwerk Neckarwestheim vorbei führte. Die trübe Brühe, welche die Boote mit den verkaterten Paddlern trugen, gennant Neckar, verschuf uns am Ende dann aber noch eine tolle Abkühlung durch ein heftiges Gewitter mit Wellen die wirklich Spaß machten.

Nach dieser Anstrengenden Paddelfahrt über tödliche mannshohe Wellen, faustgroßen Hagelkörnern, tornadoähnlichen Winden, total durchnässt, den Magen voller strahlender Plörre aus dem Kernkraftwerk, trieb uns der dadurch entstandene Hunger mal wieder ins Trollinger am schönen Feuersee in Stuttgart. Das erste man gab es für mich da kein Filet oder Entrecote sondern einen Zwiebelrostbraten an Rahm-Käsespätzle. Auf der Zunge zergehen lassen: RAHM-KÄSESPÄTZLE, eine pervers stopfende Kombination. Um die Chance diese reichliche Beilage zu schaffen vollends zu zerstören habe ich mir glatt noch eine Tomatencremsuppe mit Croutons vorweg bestellt. Muss ja alles seine Richtigkeit haben ;)

Positiv am Restaurant Trollinger viel mir dabei noch auf das es anscheinend keine vegetarischen Gerichte zu geben scheint. Selbst der Ackersalat wird mit Speckwürfeln serviert. Sauber!

Nach diesem alkoholisierten Wochenende war ich wohl so durch das ich mich kein Stück erinnern kann was es am Montag zu futtern gab. Wenn ich mich anstrenge ist da, zugegeben mit sehr viel Fantasie, ein mattes und kaum zu erkennendes Bild eines Burgers vom MC-Doof. Das ist aber reine Spekulation. Darum gehe ich nicht weiter darauf ein.

Dienstag wurde dann fein gekocht! Auf meiner nicht montierten Arbeitsplatte schnell zwei externe Kochplatten aufgespannt, ein toller Ikea-Topf darauf und es konnte los gehen. Schinken, Tomatensoße und Tortellini sowie geriebener Käse. Der Schinken musste noch in der Packung geschnitten werden da ich kein Brett besitze. Dann ohne Öl (habe ich ebenfalls noch keines) im Topf erwärmen. Tomatensoße drüber und die Tortellini rein. Zur Krönung alles mit einem Schuss Sahne verfeinert, auf einem formschönen Plastikteller angerichtet und mit geriebenem Käse garniert.

Das Beste daran war der leckere Weißwein des es dazu gab. Geöffnet mit einem formschönen Holzlöffel da ich, wie auch nicht anders zu erwarten, keinen Korkenzieher besitze. Er war immerhin kalt und wurde direkt aus der Flasche genossen.

Jetzt wirds wieder ziemlich dunkel. Was zur Hölle gab es wohl letzte Woche danach? Ich hab ehrlich keine Ahnung mehr. Nicht mal anhand meines Restmülls lassen sich Rückschlüsse ziehen.

Am darauffolgenden Freitag, nach drei Flaschen Wein, ein paar Bieren und einem verdammt geilen Abend bei Balkan Beats  in den Wagenhallen fanden ich und eine Freundin, des Morgends beim gemütlichen Alkoholvernichten, dann die abgelaufene Packung Schinken welche dann mit dem restlichen geriebenen Käse belegt wurde. Und Hey, wer braucht schon Brot wenn man abgelaufenen Schinken hat? Eben, keiner!

Da meine Vorräte aus Schinken, geriebenem Käse und Sahne aufgebraucht waren musste am nächsten Tag wieder der Lieferdienst dran glauben. Der Gesundheit wegen wich ich auf pseudo-gesunde gebratene Nudeln aus. Mit Hähnchen.Als Vorspeise gabs Loempias mit scharfem Dip.

An irgend einem anderen Tag habe ich dann auch noch Cheeseburger bestellt. Von einem chinesischen Lieferdienst, dessen Fahrer augenscheinlich ein Inder war. Trotz dieser lustigen Zusammenstellung waren die Dinger echt lecker. Die Pommes dazu aber echt scheiße. Die Mayo und der Ketchup wurden intelligenterweiße IN der Pommesschachtel transportiert so das diese ca. 80°C besaßen. Die Cola hat es aber wett gemacht.

Eigentlich wollte ich diesen Artikel etwas besser strukturieren. Diese Hitze, das Bier und die vergangenen Tage haben mir da einen schönen Strich durch diese Milchmädchenrechnung gemacht. War ja auch nicht anders zu erwarten. Und wenn schon, selbst wenn es keiner liest, geschrieben hab ich es jetzt trotzdem.

Prost

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Von Pizza, Pasta und Asia – Liefermaraton Teil 1

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Mittwoch, 10. August 2011

In den zahlreichen Tagen, die ich nun ohne Küche überbrücken musste, fern ab von Selbstgekochtem, angewiesen auf die Willkür von Lieferdiensten, Dönerbuden, Fastfoodketten sowie Convenience-Produkten, durchquerte ich Täler der Tristess und erklomm Gipfel der Genüsse.

Von leckerem pseudo gesundem Chop Suey aus dem Asia Wok in der Silberburgstr. 149, Stuttgart, welche einem für ein paar Cent Trinkgeld 2 Dosen Pepsi schenken, die dort anscheinend trotzdem Cola heißen, und für etwas mehr auch mal zwei Flaschen Likör mitgeben. Über etwas bessere Resteverwertung, bei der man zum ersten mal Hackfleisch in einer Gusseisernen Pfanne los brät, um damit am darauffolgenden Tag Cannelloni al forno zuzubereitet. Bis hin zum genauen Gegenteil, dem auf Holzkohle gegrillten und perfekt marmorierten französischen Entrecote, medium gebraten, in der Weinstube Trollinger am Feuersee.

Ja. Wer eine längere Zeit auf eine funktionierende Küche verzichten muss, der sollte kurzzeitig seinen Gusto in fremde Hände legen können, neue Restaurnts und Imbisbuden erforschen um dabei vielleicht sogar das ein oder andere Juwel zu entdecken.

Im Hinterkopf stapeln sich währenddessen andauernd Eindrücke, Speisen und Rezepte um letztendlich in der frisch entbundenen Küche nachgekocht und ausprobiert zu werden.

Für alle die meinen Leidensweg, den ich sporadisch über meine Facebook-Seite teilte, nicht verfolgt haben hier eine kleine Rundreise der Lebensmittel, aus denen nun wohl mein Körper besteht…

Los geht mit meinem letzten gekochten Essen. Aus bereits am Vortag gebrutzelten Fleischküchle wurden am nächsten Tag Cannelloni al forno.

Nach diesem letzen Hochgenuss stürzte ich mich in das tiefe und unergründliche Meer aus Lieferdiensten… Alle bei denen ich bestellte habe ich hier nicht aufführen können da der Hunger oft so groß war das alleine der Gedanke davon jetzt Fotos machen zu können ein wahnwitziger gewesen wäre. Meine niederen Triebe hätten die Hand, in der die Spiegelreflex Kamera mit eisernem Griff lag, wohl selbstlos und im Automatismus abgenagt.

Wie stark der Überlebenswille und die damit zusammenhängende Geschwindigkeit sowie Kraft der Nahrungsmittelaufnahme sein kann, habe ich an den eigens erworbenen Plastikgabeln und Plastiklöffeln bemerken dürfen. Es gab nicht ein Dinee mit selbigem Werkzeug wo nicht mindestens ein Löffel oder eine Gabel zu Bruch ging. Oft war nicht einmal die Zeit einen abgebrochene Gabel-Zinken im Essen zu suchen. Hoffen das der Zinken durchrutscht. Notfalls mit Cola runter spülen, so lautete meine Doktrin.

Genug gelabert, los ging es mit einem Indischen Menü.

Die waren wirklich verdammt lecker. Samosa Teller als Vorspeise in saftiger Kichererbsen Soße

Hauptgericht war ein Chicken Korma (Beides vom Enjoy Pizzaservice, Mozartstraße, Stuttgart)

Diese Pizza-Schinken sieht jetzt nicht so unglaublich aus hat aber überdurchschnittlich geschmeckt.

Diese Tortellini al forno haben richtig gestopft. Besonders da die Pizza Schinken von oben als Vorspeise gedacht war.

Ab und an muss auch mal was schwäbisches her. Geschmelzte Maultaschen mit einem nicht so prickelnden Kartoffelsalat. Der Hunger treibts trotzdem hinein ;-) Visuelle Eindrücke der obligatorischen Tortellini erspare ich euch an dieser Stelle ein mal..

Hier das Chop Suey aus dem oben erwähnten Asia Wok. Ist jetzt auf dauer nicht sonderlich abwechslungsreich, die Gerichte welche auf der Karte stehen sind für sich genommen aber solide und lecker.

Um in asiatischen Gefilden zu bleiben hier meine Bestellung von gerade eben. Geliefert vom Chinese Wok, Claudiusstraße, Stuttgart. Preislich fair, gute Bewertungen, heiß geliefert und reichlich in der Portionsgröße. Was will der Hungrige in einer solchen Notsituation mehr?

Wirklich lecker diese mit Gemüse und Rindfleisch gefüllte und panierte Frühlingsrolle an Süß-Saurem-Dip

Angeprisen neben anderen Gerichten als “Spezialität des Hauses” das Rindfleisch auf mongolische Art.

Auch sehr lecker muss ich sagen. Unter “scharf” verstehe ich zwar etwas anderes aber das liegt wohl auch an meinem mittlerweile feuerfesten Mundbereich. Mit dieser Vorahnung habe ich natürlich noch eine scharfe Soße dazu geordert. Für 40 Cent ist das dann aber doch eine ausreichende Menge (für 20 Portionen). Im Kühlschrang hält sich das Zeug aber eine ganze Weile und ist somit sogar billiger wie Sambal Oelek aus dem Supermarkt…

Am Ende dieses ersten Teils meiner Fastfood- und Lieferdienst-Periode, besser gesagt während des Genusses meines Rindfleisch auf mongolische Art, fragte ich mich dann aber doch wie zur Hölle die das Fleisch immer so seltsam in der Konsistenz bekommen.

Komischer Schnitt? Mariniert? Tiefgefroren? Ich komme einfach nicht darauf. Ist irgendwie trotzdem lecker aber auch gleichzeitig seltsam. Liegt auch nicht an einem bestimmen Chinesen, und ich habe weiß Gott viele versucht, sondern ist überall gleich.

Magen ist noch intakt, alles sauber verdaut. Also kann es wohl im zweiten Teil so weiter gehen ;-)

 

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Kotzenudeln, Einblick eines Leidenden

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Mittwoch, 10. August 2011

Ja, hier ist momentan sehr wenig geboten. Meine Küche ist immer noch nicht fertig. Auch habe ich mittlerweile annähernd jeden verdammten Lieferdienst im Stuttgarter Westen durch. Mein Körper fühlt sich dadurch, und durch den gestiegenen Konsum von Alkoholika, welcher mit meinem neuen Riesenkühlschrank im Zusammenhang stehen könnte, schon ziemlich aufgedunsen an. Keine Ahnung wie lange der Körper benötigt um aus Nahrung neue Zellen zu bilden. Lange kann es auf jeden Fall nicht mehr dauern bis ich gänzlich aus Pizza, Tortellini, Döner und Alkohol bestehe.

Das diese Produkte wider Erwarten wohl eher zur besseren Nahrung gezählt werden können hat mir mein Bäcker heute bewiesen.

Darf ich präsentieren? Kotzenudeln für 4,90 €!

Wie sagt der Schwabe: “Dr Honger dreibts nai ond dr Geiz bhälts denna

Danke für den robusten Magen, war echt grausam…

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Neue Küche sowie Bolognese vom Boeuf de Hohenlohe im Fertiggerichtwahn

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Samstag, 23. Juli 2011

Jawollja, dieses feine Fertiggericht gab es von einer ganzen Weile. Wie ich da gerade drauf komme? Momentan beziehe ich eine neue Wohnung. Eine Wohnung in der leider keine Küche vorhanden ist. Was heißt ich muss da eine Küche einbauen. Das kostet erstens Zeit und zweitens Nerven. Die Arbeitsplatte dauert bspw. noch 4 bis 6 Wochen. Herd ist gekauft, muss aber noch abgeholt werden.

Hier mal eine Momentaufnahme der momentanen Situation…

Die alte Spüle noch drin…

Alles neu bald…

Wie man sieht ist da noch lange nichts mit kochen. Spülmaschine fehlt auch noch. Nicht mal die Spüle kann ohne Arbeitsplatte angeschlossen werden. Darum muss ich mich nun eine Weile mit supertollen Fertiggerichten verköstigen.

Darum gibts jetzt auch ein Fertiggericht, zugegeben eines der besseren, von vor einer Weile. Gekauft im Feinkost-Abteil des Galeria Kaufhofs. Wider Erwarten war die Bolognese wirklich nicht schlecht. Super würzig. Normalerweise sind diese Dosen immer etwas laff, hier aber überhaupt nicht. Daumen hoch muss ich da sagen. Einzig der Preis trübt hier das Gesammtbild. Auch geachtet der Tatsache das das Vieh geografisch im Nordosten Baden-Württembergs angesiedelt ist war das dann doch eher eine teurere Mehlzeit ;-)

Do ischs no im Päckle…

On do uffm Däller…

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Thunfisch einmal anders – äh ja, alles klar

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Dienstag, 04. Januar 2011

Der erste Einkauf im neuen Jahr. Besser gesagt der erste Einkauf im neuen Jahr im REWE. Woran man das merkt? Seht selbst:

Thunfisch mal anders, Danke John West

Da war ich gestern beim Feinkost-Böhm, Otoro essen, heute werde ich dann mit sowas gequält. Was genau daran jetzt so anders oder sogar besser sein soll – Thunfisch in einen Tetra-Pak zu quetschen – weiß ich hetzt immer noch nicht. Sollte jemand die Nummer von John West haben immer her damit. Würde mich ja schon mal interessieren.

Dinge die die Welt nicht braucht…

PS: Das Foto entstand mit meinem neuen HTC Desire, ich finde die Qualität echt nicht schlecht. Wieder ein Argument gegen die Apple Fanboys :D

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USA meets Switzerland – Raclette-Käse-Burger

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Dienstag, 14. Dezember 2010

Ich mag Raclette-Käse, ich mag Fleisch, auch Hackfleisch, aus Rindern gedrehtes Hackfleisch. Zwiebeln, Brot, Tomaten, Mayonnaise aus Eiern, Gurke und Senf mag ich alles auch sehr. In Kombination ergibt das? Genau, einen Schweizer Raclettkäse-Burger. Logisch oder? Quasi das Schweizer Pendant zum ebenso gesunden Cheeseburger.

Das kommt rein

  • Hackfleisch (vom Rind)
  • Raclettekäse
  • Burgerbrötchen
  • Senf, Mayonnaise, HP-Sauce (ich habe die Honey-Woodsmoke genommen), Ketchup
  • Zwiebel, Salatgurke, Tomate
  • Salz, Pfeffer
  • Frischhaltefolie (um die Burger-Patties zu formen)

Burger bauen

1. Die Zwiebel sehr fein hacken und sogleich mit dem Hackfleisch, Salz, Pfeffer und ca. 2 EL der HP-Sauce gründlich vermengen.

2. Unter Zuhilfenahme von zwei Holz-Schneidebrettern und Frischhaltefolie die Burger-Patties formen. Dazu auf ein Holzbrett eine Bahn Frischhaltefolie legen, darauf eine Kugel Hack legen, mit einer weiteren Lage Adhäsionsfolie bedecken und mit dem zweiten Brett ca. 1,5 cm dünn pressen. Wie hier bei Mettsalat gelesen soll dafür sogar eine Burgerpresse existieren, habe ich persönlich aber noch nie gebraucht.

3. Burgerbrötchen zerteilen und im Ofen aufwärmen. Natürlich sind selbst gemachte am Besten, das steht außer Frage. Wird hier auch noch ein Rezept dazu geben. In der Zwischenzeit die lecker fleischigen Burger in einer Pfanne braten. Bei frischem Rinderhack dürfen die m.M.n. sogar noch etwas Rosa sein, dafür braucht ihr aber vielleicht etwas Mut ;-) Am Ende jeweils mit einer Scheibe Raclettekäse bedecken, schmelzen lassen.

4. Burgerbrötchen mit den oben genannten Zutaten belegen. Dazu passt alles was man sich zu Burgern vorstellen kann. Ich hatte Pommes. Wobei ich mir bei diesen schweizer Burgern auch Bratkartoffeln vorstellen könnte. Zu Bratkartoffeln würde dann evtl. auch ein Ketchup passen.

Sieht das nicht geil aus? Ich fand die Burger gelungen – wer nicht so auf den derben Käsegeschmack steht für den ist es vielleicht nicht so etwas

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Sucuk auf dem Fladenbrot nebst Tomaten-Zucchini-Reis und Tsatsiki – Fix und geil!

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Donnerstag, 02. Dezember 2010

Ich war vor ein paar Tagen beim Türken und hab mir Sucuk gekauft. Dachte der Rest vom arabischen Fladenbrot von gestern müsste doch super zu der Parmak-Sucuk  passen. Dazu vielleicht Reis? Reis ins Soße wenn dann! Als Schwabe macht eine Soße dieses Getreide gleich viel sympathischer. Ok, noch schnell zum Nachbarn eine Zucchini und passierte Tomaten geholt … schon gehts los.

Zutaten

  • Sucuk
  • Reis
  • dünnes Fladenbrot (arabisches)
  • Zucchini
  • passierte Tomaten
  • eine Zwiebel, Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Öl
  • Tsatsiki (siehe dieses Rezept)

Los gehts Habibi

1. Die Zwiebel und eine halbe Zehe Knoblauch fein hacken. Ebenso die Zucchini, diese würfeln. Den Reis halb gar kochen, abseihen. Nun im gleichen Topf mit etwas Öl zuerst die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Danach die Zucchiniwürfel zugeben und mit dünsten. Etwas Zucker zugeben, kurz karamellisieren. Mit einem Teil der passierten Tomaten ablöschen, den Reis wieder hinzugeben und weiter köcheln.

Den anderen Teil der passierten Tomaten (in meinem Falle habe ich einen Tetrapack gekauft) könnt ihr für ein anderes Rezept benutzen. Wenn ihr viel Reis nehmt (ich hatte nur ca. 130 g) könnte vielleicht auch ein ganzer benötigt werden. Einfach testen.

2. Sucuk häuten und in Streifen schneiden. In einer Pfanne von beiden Seiten bräunen.

Sucuk, die Wurst aus Kalbfleisch (ab und zu auch Rind) mit einer Kreuzkümmel- und Knoblauch-Note.

3. Den Reis gar kochen und abschmecken.

4. Auf einem Teller das Fladenrot mit den Sucukstreifen versehen, den Reis daneben und Tsatsiki dazu, lecker!

Sucuk, Fladenbrot, Tsatsiki und Gemüsereis, einfach lecker -> Kochzeit ca. 15 – 20 Minuten.

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New Invention: Baked-Beans-Currywurst …

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Mittwoch, 01. Dezember 2010

… diese Idee hatte ich gestern beim Blick in mein jämmerlich überfülltest Lebensmittelfach. Wollwürste im Kühlschrank, Dose Baked-Beans und Currypulver. Muss doch gehen dachte ich mir. Geht tatsächlich und ist gar nicht mal so schlecht wenn man keine Zeit hat.

Rezept, wenn man das überhaupt so schimpfen darf, ist denkbar einfach. Wurst (Oberländer) braten, nebenher Dose Baked-Beans erwärmen (bevorzuge die von Heinz), Teller nehmen, Wurst drauf, Baked-Beans drüber. Alles mit Madras-Curry würzen.

Das nächste mal werde ich vorher noch Zwiebeln andünsten. Dann da die Baked-Beans rein und etwas mit Currypulver abschmecken.

Dazu habe ich leckeres Fladenbrot von unserem Nachbarn, dem netten Araber, gegessen.

Dazu, quasi als Vorspeise, habe ich eine zweite Version gebastelt. Einfach in einem kleinen Topf eine Schalotte und eine halbe Zehe Knoblauch angedünstet. Mit Zucker bestäubt und mit etwas Wasser und Tomatenketchup abgelöscht. Das dann mit Madras-Curry und Habanero Soße angeschärft. War auch lecker :-)

War nach dem ganzen hochgestochenen Zeug die Tage auch mal wieder schön etwas Bodenständiges zu essen ;-)

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Fragewürdiges Hacksteak zum Vesper

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Freitag, 08. Oktober 2010

Da würde sich der Erfinder des Hacksteaks, Gott habe ihn selig, im Grabe herum drehen. Konsistenz, Geschmack (leichte Currynote [A-Moll]) und Mundgefühl würden mich an die DDR erinnern – wenn ich jemals da gewesen wäre.

Guten Hunger, Prost usw.

Naja mal sehen wie lange es dauert bevor ich mich dermaßen einkote :o

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