Mit ‘hackfleisch’ getaggte Artikel

Bifteki – mit Schafskäse gefülltes Hacksteak – dazu gibts Hass auf den deutschen Einzelhandel!

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Samstag, 04. Februar 2012

Eigentlich wollte ich heute mal wieder einen Geflügelfond aufsetzen. Eine Suppe und ein Frikassee zubereiten. Mein Geld, bzw. etwas mehr als in Deutschland üblich in ein Federvieh investieren. Gerne auch 8 oder 10 Euro. Bitte nichts gefrorenes. Ist gründlich schief gegangen.

Kein Frisches Huhn. Nirgends. Frechheit! Wo ist der Anspruch geblieben? Wieso geben sich alle mit sowas zufrieden? Wieso ist der MC Donalds an jedem Wochenende gerammelt voll? Und dann auch noch meist mit dem Prekariat. Leute die nie und nimmer auch nur 5 € für ein Huhn zahlen würden. Aber dafür 25 € in ihre verfetteten Bälger investieren.Ich mach hier nicht mit – bevor ich ein gequältes 3 € Hähnchen kaufe verzichte ich dann doch lieber dankend denn sowas unterstütze ich nicht.

Gut. Ich hätte auch zum Metzger aka Dr. Kübler gehen können. Wenn ich ein normaler Mensch wäre. Einer der nicht erst zum hier üblichen Metzger-Ladenschluss um 13 Uhr aufsteht weil er mal wieder zu viel gesoffen hat.

Also gibt es heute die griechische Version einen Hacksteaks gefüllt mit leckeren Ziegen-Schafskäse. Der Name Bifteki kommt hierbei von Beefsteak. In der Balkanküche gibt es ein vergleichbares Wunderwerk der Fleischeslust. Genannt Pleskavica.

Zutaten

  • Jiiiiippieeeee Hackfleisch
  • Zwiebel, Knoblauch
  • altes Brot
  • Ei
  • Schafs-Feta – nicht den Kuhmilch Mist
  • Salz, Pfeffer, Harissa

Anleitung zum Erfolg

1. Alle Zutaten außer dem Käse zu einer Homogenen Masse verarbeiten. Achtung: Ei vorher öffnen! Dann auf einer Frischhaltefolie oder wie ich es immer mache – auf einem aufgeschnittenen Frischhaltebeutel – einen großen Fladen aus der Hackmischung formen. Etwas vom Schafskäse auf eine Seite platzieren und das ganze vorsichtig zuklappen.

2. Von beiden Seiten scharf anbraten (vorsichtig wenden damit nichts zerfällt) und im Ofen bei ~ 180 °C fertig garen. Dauert je nach Größe und Gewicht 10 bis 15 Minuten.

Dazu gab es bei mit Gemüsereis, Tzatziki und feine Zwiebelringe.

Ein Genuss sag ich euch :)

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Bouletten nebst Kartoffelpüree an einer Demi-glace-Portwein-Reduktion

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Freitag, 13. Januar 2012

Wer das Kochen möchte braucht Eier meine Freunde! Dazu gescheites gemischtes Hack vom Dr. Kübler, altes Weißbrot, Salz, Pfeffer, Zwiebeln, Senf – Simsalabim sind die Bouletten oder schwäbisch “Fleischküchle” fertig. Zum Püree muss ich jetzt ja hoffentlich nix extra sagen. Dafür brauchts ja noch nicht mal Eier!

Die Sauce habe ich aus Demi-Glace und Portwein hergestellt. Einfach Demi-Glace mit etwas Portwein einreduzieren. Am Ende einen winzigen Klecks Sahne dazu und fertig. Achso, stimmt. Hab die Sauce noch mit etwas Knoblauch aromatisiert und in der Pfanne  hergestellt, in welcher auch die Bouletten bebraten wurden – während diese im Ofen zum gar ziehen waren.

So und jetzt Schnauze halten und nach kochen.

:D

Das Kartoffelpüree wird erst so richtig geil (wenn ihr wisst was ich damit meine) wenn man die gekochten Kartoffeln durch die Flotte Lotte dreht. Außer man möchte sich dumm und dümmer stampfen. Dazu bin ich aber einfach schon zu blöd :)

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Sam Köfte – Hackfleischbällchen in Joghurt-Knoblauchsauce und Champignons

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Dienstag, 03. Januar 2012

Jetzt wo Weihnachten und Silvester endlich genau so überstanden wie die Alkohol-Psychosen sind komme ich endlich mal wieder dazu das ein oder andere kulinarische,  welches sich gesammelt hat, zu Bloggen. Wobei es diesmal gar nicht so arg viel gastronomisch wertvolles gab. Meine Eltern hatten es vorgezogen am ersten Weihnachtsfeiertag auf Kartoffelsalat und Würstchen auszuweichen – das hätte ich ja noch ertragen – da für den zweiten Weihnachtsfeiertag aber gar nichts geplant war bzw. das Essen an dem Tag aus organisatorischen Gründen ganz ausfallen sollte hat mich dazu veranlasst auch gleich wieder heim zu fahren. Die Psychosen haben es im Endeffekt gedankt und ich hab mir eine Kalbshaxe gebaut welche ich hier auch noch Bloggen werde.

Um auf den Punkt zu kommen. Ich war dann am Neujahrstag in einem türkischen Restaurant im Stuttgarter Süden. Sultan Saray genannt – wo ich auch gleich den tollen Service loben muss. Leider war ich so durch das ich kaum Essen konnte. War eher damit beschäftigt nicht durchzudrehen und das Etablissement zu verlassen- Konnte so leider das Essen, was echt gut war, nicht gescheit würdigen. Leider.

Zum Glück hab ich mir aber gemerkt was drin gewesen sein könnte, hab mir dieses Zeug besorgt und etwas später – mit wieder klarem Kopf (zumindest bis zur Nachspeise) – nachgeklöppelt. Für meine Begriffe was es echt Sau-lecker und Imho auch sehr türkisch vom Geschmack. Wobei – darf man türkisches Essen überhaupt Sau-lecker finden oder ist das irgendwie zweideutig – verpönt?

Zutaten

  • Rinder oder Lamm-Hackfleisch
  • etwas altes Weißbrot
  • kleine Champignons
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Cumin, Chili
  • Harissa-Paste
  • Ras el-Hanout
  • Tomaten
  • rote Paprika
  • Dose gewürfelte Tomaten
  • Fladenbrot vom Türken
  • Türkischer Joghurt
  • Ei
  • Olivenöl

Rezept

1. Zu aller erst die Köfte-Masse aus dem Hackfleisch, etwas aufgeweichtem Weißbrot, Ei, angedünsteten Zwiebelwürfel und Knoblauch (vorher wieder abkühlen lassen da sonst das Ei stockt), Harissa, Ras el-Hanout, Cumin sowie Salz und Pfeffer herstellen. Gut durchkneten.

2. Nun zwei Tomaten würfeln. Eine halbe rote Paprika ebenso. Auch eine Zwiebel wird in Ringe geschnitten und eine Knoblauchzehe zerkleinert. Die kleinen Champignons müssen nur grob vom Schmutz befreit werden da diese ganz verarbeitet werden. Alles bereitstellen.

3. Eine Pfanne erhitzen und darin die zu ca. 2 bis 2,5 cm großen Köfte rundum anbraten.

Haben diese Farbe genommen auf einen Teller geben und die Pilze in die Pfanne geben. Ebenfalls Farbe nehmen lassen. Zu den Köfte auf den Teller geben. Nun die Paprika und die Zwiebeln in die Pfanne geben. Anbraten. Nach einer Weile die gewürfelten Tomaten dazu. Alles schön andünsten. Jetzt dürfen die Köfte und Pilze auch wieder zurück in die Pfanne. Eine Dose Tomate darüber. Mit reichlich Salz, Pfeffer, Chili, Cumin, Ras el-Hanout und einer Prise Zucker würzen. Durchschwenken und ab in den Ofen bei ca. 160 °C für 15 Minuten.

4. Türkischen Joghurt mit Salz, Pfeffer abschmecken. Olivenöl dazu geben und glatt rühren. 5 Minuten bevor die Köfte fertig sind etwas vom türkischen Fladenbrot in den Ofen geben.

Das Fladenbrot vom Türken ist eifnach so viel besser. Allein schon die schiere Größe ist sprichwörtlich großartig ;) Und günstig ist es dazu auch noch.

5. Köfte aus dem Ofen holen und etwas Joghurt locker einrühren. Oder einfach einen ordentlichen Schlag auf die Köfte geben. Dazu das warme Fladenbrot. Einfach spitze!

So siehts aus wenn die Köfte mit dem Joghurt in der Pfanne geschwenkt wurden…

… und so wenn der Joghurt oben drauf kommt. Jeder wie er es mag.

Ach und im Hintergrund sieht man noch im Ofen geröstete Peperoni. Dazu einfach große Peperoni mit Salz, Pfeffer und Olivenöl sowie etwas Knoblauch würzen und im Ofen bei Oberhitze rösten. Passt super dazu.

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Pimp your Bolognese

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Donnerstag, 01. Dezember 2011

Genau das war vor ein paar Tagen das Motto. Zeitversetzt, unpünktlich und detailschwach wie immer. Hier meine Art mir einen möglichst kochfreien Abend zu gestalten. Wie das geht? Also lecker und frisch essen ohne lange zu kochen? Die Gefriertruhe macht es möglich. Nicht das was ihr jetzt denkt. Um Gottes Willen, keine TK-Supermarkt-Waren. Nein! Der richtig ausgekochte Koch kocht kochend heiße, super leckere und dampfende Bolognese einfach in perversen Mengen. Nach diesem Rezept. Oder eben nach eurem – im Grunde macht das nichts da es hier nur ums Pimpen geht. Dann einfrieren. Einzelnen Portionen. Also so 500 ml. ;)

Und erwartet nicht zu viel. Die eigentliche Arbeit hierfür steckt ja in den aufwändigen Grundzutaten die ich vorbereitet hatte. Der Rest ist einfach. Wie ein Kreuzworträtsel der Bildzeitung…

Tuningteile

  • Beste, feinste und wohlschmeckendste Bolognese
  • Pasta nach Gusto (ich hatte wunderbare Sacchetti)
  • Schinken, Parmaschinken … what ever
  • Erbsen
  • Pilze
  • Sahne
  • Käse zum Gratinieren (wer hat, geht auch ohne)

Freistiel Tuning

1. Die spitzenmäßige Bolognese mit Sahne verlängern. So richtig heiß machen. Mit 6 x 12 mm Schinkenstreifen tieferlegen. Dazu nun eine angenehme Menge Sport-Erbsen einlöten. Wer hat – taufrische Champignons zurechtschneiden. Ebenfalls dazu.

2. Pasta vorkochen. Nun entweder die Pasta in der gepimpten Sauce fertig erwärmen oder per Backform und Käse in ihre neue, sportliche und deliziöse Form bringen.

Fröhlich abgefüllte Sacchetti unter der wohlig warmen und gepimpten Bolognese-Decke. So kann der Winter kommen.

Hier hab ich noch ein früheres Foto gefunden. Selbe Soße, andere Pasta. Tortellini.

Ihr könnt sagen was ihr wollt. Das passt irgendwie so gut zusammen. Keine Ahnung ob es diese Kombination auch im italienischen Original gibt aber das taugt mir einfach. Die Sahne kann sicher auch durch Milch ersetzt werden. Muss dann eben noch kurz einkochen. Mit Milch und Bolognesesauce gibts ja einige Rezepte. Das hier Erbsen und (Parma)Schinken dazu passen, auch noch Pilze wer mag, macht die Sache für mich so richtig Rund. Genau wie den Koch wenn er das zu oft zu sich nimmt ;)

 

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Lieblingsbolognese meine Freunde…

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Sonntag, 09. Oktober 2011

Ja, mal wieder Bolognese. Das hier ist jetzt – nach langem probieren – meine Lieblingsbolognese. Zwar überhaupt keine Originale, aus selber von Hand gehacktem Rindfleisch, sondern eine Abwandlung nach meinem Geschmack. Ähnlich wie die im Larousse beschriebene Bolognese welche mir auch schon außerordentlich gut mundete. Also, nicht motzen wenn da abartige Zutaten fernab des Originals zur Verwendung kommen, ich mag es, mir schmeckts und ich koche dazu auch (weil ich so ne Drecksau bin) Spaghetti :D

Zutaten

  • gutes Rinderhackfleisch
  • Stangensellerie
  • Karotten
  • Speckwürfel
  • Kalbsfond
  • Weißwein
  • Lorbeerblätter, Salz, Pfeffer, Chili, Zucker
  • gute normale Dosentomaten, Cocktailtomaten aus der Dose
  • Tomatenmark
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Butter
  • Öl / Schweineschmalz

Zubereitung

1. Stangensellerie, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch sehr fein Würfeln. Und ich meine sehr fein! 2-4 mm Kantenlänge, nicht größer. Irgendwie bin ich da pingelig :p Hackfleisch in Öl oder Schweineschmalz sehr scharf anbraten. Das Gemüse und den Speck auch recht flott dazu geben. Hack krümelig braten. Salzen und Pfeffern, sofort mit dem Weißwein ablöschen, die Dosentomaten dazu sowie den Kalbsfond. Lorbeerblätter sowie etwas gehackte Chilli dazu.

2. Nun auf kleiner Flamme so lange kochen bis die komplette Flüssigkeit verdampft ist. Hat bei mir ca. 4,5 Stunden gedauert. Ganz am Ende das Tomatenmark dazu geben. Lorbeerblätter entfernen und etwas Butter zugeben. Mit Salz, etwas Zucker und Pfeffer abschmecken. Fertig!

Keine Ahnung aber diese Variante schmeckt mir persönlich am besten. Dazu frisch geriebenen Parmesan oder etwas Pecorino, perfekt!

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Tom sprach: Lamm-Bouletten, grüne Bohnen, Rosmarinkartoffeln. Und es war so

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Freitag, 18. Februar 2011

Vorhandenes Lammhack, Hunger und Ideen, Lust zu kochen, Zeit zu kochen, Urlaub nach erfolgreich getätigten Erledigungen. Welch himmlische Kombination, welch Eingebung mich beflügelte, welch Hunger ich schlussendlich zu befriedigen wusste. Amen.

Zutaten

Lamm-Bouletten

  • Lammhack
  • Weißbrot
  • Zwiebel, Knoblauch
  • Ei
  • Milch
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin

in gesalzener Butter sautierte grüne Bohnen, Rosmarinkartoffeln

  • grüne Bohnen
  • kleine festkochende Kartoffeln
  • Salz, Pfeffer, Rosmarin
  • Butter

Bei Rosmarin ist natürlich kein Pulver oder ähnlicher Schrott gemeint. Rosmarinzweige, frische Rosmarinzweige. Word!

Rezept

1. Die oben in der “Lamm-Bouletten”-Zutatenliste genannten Zutaten zu einer homogenen Masse kneten. Weißbrot natürlich vorher kleinschneiden und etwas mit Milch oder Sahne einweichen. Hier aber nicht zu viel. Ansonsten einfach kleinbröseln und etwas Milch direkt in die Schüssel zum Kneten geben.

2. Jetzt geht es etwas ums Timing. Timing verhindert hier den Einsatz übertrieben vieler Kochutensilien wie Töpfe und Pfannen. Wir setzen also stark gesalzenes Wasser für die Bohnen und Kartoffeln auf, diese werden gleichzeitig und im selben Topf gekocht. Die Bohnen werden geputzt (evtl verholzte Enden abtrennen), die Kartoffeln von Erde befreit – sprich gewaschen. Ofen auf ca. 130°C vorheizen.

Am Anfang schuf Tom die Lamm-Boulette.
Und die Lamm-Boulette war kalt und roh.
Und Tom sprach: Es werde die Pfanne heiß! und es ward die Pfanne heiß.
Und Tom sah, daß die heiße Pfanne gut war.
Da gab Tom die Lamm-Boulette in die heiße Pfanne und nannte diese “gebratene Lamm-Boulette”. Und Tom gab die gebratene Lamm-Boulette in den auf 130°C vorgeheizten Ofen.


Und Tom sprach: Es werde das stark gesalzene Wasser für die Bohnen und Kartoffeln kochen. Und es kochte. Und Tom sah das es gut war.
Da gab Tom die Kartoffeln und Bohnen ins stark gesalzene Wasser. Und es geschah also.
Und Tom nannte die Bohnen und Kartoffeln nach ca. 12 Minuten gagart.
Da ward aus den Kartoffeln und Bohnen “halb gekochte Kartoffeln und bissfeste gegarte Bohnen”.


Und Tom sprach: Es begeben sich die Bohnen in den nun leeren Topf mit Butter, daß diese sautiert werden. Und Tom nahm eine Pfanne mit Olivenöl und gab die grob zerteilten Kartoffeln mit Thymian hinein.
Und Tom sah, daß es gut war.
Und Tom sprach: Es gare die Kartoffel weiter in der Pfanne, das sich der Geschmack des Thymians ausbreitet, und sie weicher werden, da keiner harte Kartoffeln mag.
Es gebe den grünen Bohnen, gegart im stark gesalzenen Wasser den letzten Kick, es gare die Lamm-Bouletten auf den Punkt im Ofen, so das alles zugleich fertig werde, heiß und lecker!

Amen…


PS: Wer das Lamm frisch durch den Wolf lässt, es etwas runder formt, ggf. in Semmelbrösel wälzt um es dann im Kern noch leicht rosa zu belassen, darf dem ganzen auch den Vornamen Brisolette geben. Das aber nur nebenbei ;)

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Mitgekocht und genossen – Tomatensoße mit Hackbällchen, gebratenen Auberginen und hartgekochten Eiern

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Sonntag, 06. Februar 2011

Am Wochenende ist hier mal wieder ordentlich gekocht worden. Trotz einiger Startschwierigkeiten (der Großmarkt war schon geschlossen) hat dann alles super geklappt. Gegeben hat es Pasta mit zweierlei Soße. Die Pasta hieß glaube ich Gnocchetti Sardi, so genau weiß ich das aber nicht mehr da die folgenden 11 oder 12 Bier mein Gedächtnis ziemlich ausgedünnt haben.

Rezept von der Tomatensoße mit Hackbällchen, Auberginen und Ei gibts dieses mal nur grob da ich ja nur Helfer war. Die zweite Soße gibts hier schon als Rezept. Siehe Broccolisoße.

Zutaten

  • Tomaten (passiert)
  • Hackfleisch
  • eine Aubergine
  • Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, italienische Kräuter
  • Eier
  • Mozzarella
  • Olivenöl
  • Semmelbrösel

Grobes Rezept

1. Aus den Passierten Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch eine Soße kochen und abschmecken. Dauert ca. 2 Stunden, ab und an Wasser nachgießen und oft umrühren.

Blub, Blub, Soße.

2. Mit dem Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Semmelbrösel und Petersilie sowie Salz und Pfeffer kleine Hackbällchen formen. Diese werden roh in die Soße gegeben, darin vorsichtig garen (sprich nicht am Anfang gleich rühren sonst zerfallen die Hackbällchen).

Man beachte die Musterung des frisch geputzten Herdes, danke Tomatensoße, danke Kochvorgang!

3. Auberginen schälen und in feine Scheiben schneiden, in Olivenöl braten.

4. Einer hart kochen. Pellen, in Würfel schneiden.

Das wars wohl fürs Küken. Ein Opfer der Gesellschaft Pasta…

5. Auberginen in die Soße geben. Pasta kochen. Mozarella ebenfalls in Würfel schneiden.

6. Pasta in den Teller, Soße drüber, gehacktes Ei darüber, Mozzarellawürfel drüber, Essen. Und ganz wichtig: Nebenher Bier trinken nicht vergessen ;)

So siehts aus meine Freunde, Gnocchetti Sardi an Tomaten-Hackbällchen, Auberginen, Eier und Mozzarella.

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Einfach mal “Lasagne”

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Donnerstag, 13. Januar 2011

Nach Weihnachten, dem ganzen übertriebenen Gekoche, hier mal wieder was Bodenständiges. Lässt sich super gut vorbereiten für den nächsten Tag, top einfrieren für schlechte Zeiten und schmeckt außerdem auch wirklich jedem. Gut, auf gute Zutaten konnte ich wieder nicht verzichten aber ich finde eben das mit diesen ein Essen steht oder fällt.

Zutaten

  • Rinderhack
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Tomaten (aus der Dose)
  • Karotte, Sellerie (Knolle)
  • Weißwein
  • Olivenöl, Butter
  • Salz, Pfeffer, Gewürze (Thymian, Rosmarin, Majoran, Lorbeer)
  • Milch
  • Mehl
  • Parmesan
  • Mozzarella
  • Fond / Brühe

Schicht im Schacht

1. Aus Hackfleisch, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Karotte, Sellerie, Weißwein, die Hackfleischsoße kochen.

Nebulöse Dinge im Topf

Soweit muss ich ja nichts erklären. Am Ende kommt aber noch Milch rein. Ca. 150 ml pro 400 g Hackfleisch. Wenn diese schön verkocht ist kann der Topf vom Herd und mit der Béchamel begonnen werden.

2. Aus einer hellen Mehlschwitze, Milch, Parmesan, Salz, Pfeffer und Muskat die Béchamel herstellen.

3. Entweder Teigplatten selber machen, getrockneten oder frischen kaufen.

4. Jetzt schichten. Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig, Soße, Béchamel, Teig. Oder eben wie ihr Lust habt. Am Ende den mit den Händen zerupften Mozzarella drüber streuen und mit ORDENTLICH Béchamel begießen.

On Top – Mozzarella di Bufala

Von der Unterschicht bis zur Oberschicht ist es näher als man glaubt …

Backen.

Goldgelb

Essen, lecker!

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Tomaten-Sugo aus Hackfleisch und Leber

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Mittwoch, 27. Oktober 2010

So, auf Grund der Tatsache das ich hier mal wieder ein Rezept rein stellen sollte möchte, gerade schön dicht geraucht bin und noch Resturlaub besitze, welcher es mir erlaubt später in die Federn zu steigen, wird meine klavierähnliche Tastatur nun genau dies tun…

Um was es geht? Fleisch und Leber. Also genau einer der Gründe warum ich diesen Blog überhaupt ins Leben gerufen habe (wenn man von der ständigen Trunkenheit und dem Hunger absieht).

Genauer gesagt geht es eine Tomaten-Hackfleisch Soße mit Rinderleber. Etwas das so in der Art vielleicht auch in der Toskana zu Nudeln serviert werden würde. Quasi eine Bolognese mit Leber. Nichts weltbewegendes aber vielleicht auch gerade deshalb so lecker.

Zutaten

  • Hackfleisch vom Rind
  • Rinderleber
  • Tomaten (Dose)
  • Weißwein
  • Schweineschmelz, Olivenöl
  • Geflügelfond
  • Salz, Pfeffer, Zucker, Chili
  • Zwiebeln und Knoblauch
  • Lorbeerblätter, Salbei
  • 3 – 4 dünne Scheiben durchwachsenen Speck / Bakon
  • Tomatenmark

Von der Hand in den Topp

1. Zu aller erst hacken wir die Zwiebel und den Knoblauch. (Wer nicht so schnell ist sollte die Leber auch gleich klein schneiden, dazu aber gleich mehr) Dann wird in einem weiten Topf das Hackfleisch in Schweineschmalz scharf angebraten. Nach geraumer Zeit kommen die Zwiebeln und der Knoblauch dazu.

2. Nun schneiden wir die Leber in feine Würfel / Streifen oder was weiß ich. Wie ihr möchtet eben.

Man könnte die Leber auch durch den Wolf lassen – warum nicht – probiert es aus

Die Leber kommt nun zu der anderen Plörre in den Topf. Alles weiter andünsten, mit Salz, etwas Chili und Pfeffer würzen und schließlich mit Weißwein und den Tomaten ablöschen. Flamme runter.

3. Speck klein schneiden -> in den Topf. Ca. einen EL Zucker dazu, 2 – 3 Lorbeerblätter und 5 – 6 Salbeiblätter. Bei niedriger Hitze langsam für 2 – 3 Stunden leise köcheln. Kurz vor Ende noch etwas Tomatenmark hinzufügen. Die Soße ist dann fertig wenn die Flüssigkeit vollständig verschwunden ist. Dann nochmal abschmecken.

4. Nudeln kochen. Große Pfanne bereit stellen. Wie immer: ca. 2 Minuten bevor die Nudeln Al dente sind diese mit etwas Soße in der Pfanne fertig garen.

Essen :)

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Fragewürdiges Hacksteak zum Vesper

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Freitag, 08. Oktober 2010

Da würde sich der Erfinder des Hacksteaks, Gott habe ihn selig, im Grabe herum drehen. Konsistenz, Geschmack (leichte Currynote [A-Moll]) und Mundgefühl würden mich an die DDR erinnern – wenn ich jemals da gewesen wäre.

Guten Hunger, Prost usw.

Naja mal sehen wie lange es dauert bevor ich mich dermaßen einkote :o

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